| Devisenmärkte erwarten ausschlaggebende US-Daten |
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| Dienstag, 20. Oktober 2009 um 22:14 Uhr |
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Heute erwarten den Devisenmarkt um 14:30 Uhr mit den Ergebnissen zum Erzeugerpreisindexes sowie Baugenehmigungen entscheidend wichtige US-Marktdaten. Diese Veröffentlichungen werden den Devisenhandel heute durchgehend bestimmen. Händler sollten ebenfalls in Bezug auf unplanmäßige Bekanntgaben seitens US-Präsident Obama aufmerksam bleiben, die die Marktvolatilität erhöhen könnten. Um gegenwärtig hohe Gewinne zu erzielen, eröffnen Sie Positionen für die Hauptwährungen jetzt, noch bevor der Handelstag ins Rollen kommt. Dollar fällt aufgrund Ben Bernanke-Ansprache Für den US-Dollar ergaben sich gestern infolge der Ansprache von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke Kursverluste. Bernanke verdeutlichte, dass in absehbarer Zeit „Exit-Strategien“ angestrebt werden, jedoch die derzeit lockere Währungspolitik der USA vorerst kurz- bis mittelfristig bestehen bleibe. Darüber hinaus belastete den USD wieder einmal ein Anstieg der globalen Aktienmärkten, der sich am gestrigen Handelstag aus einem gesteigerten Marktoptimismus und verbesserten US-Unternehmensgewinnen ergab. Dementsprechend verlagerten Händler ihre Anlagen in gewinnträchtige Währungen wie Australischer Dollar, Rohöl und Gold. Der Dollar-Index, der gewichtete Durchschnitt von sechs Währungen, rutschte um 0,3% auf 75,363 ab. EUR-Kurs steigt gegenüber US-Dollar und Yen Am Montag zog der EUR sowohl gegenüber Dollar als auch Yen deutlich an. Das Währungspaar EUR/USD nähert sich damit bereits der 1.5000-Marke. Die Aktienmärkte der Eurozone und Großbritanniens verzeichneten gestern einen beeindruckenden Anstieg, der im Grunde in den USA entfachte. Hier war der Auslöser die gesteigerten Unternehmensgewinne von US-Konzernen. EUR und GBP profitierten des Weiteren von der geringen Anzahl veröffentlichter Marktindikatoren in Gesamteuropa. Insgesamt verbuchte der EUR den deutlichsten Kursanstieg im Montagshandel. Gemischte Ergebnisse für JPY Am gestrigen Handelstag ergaben sich für Japans Yen gemischte Ergebnisse gegenüber den Hauptgegenwährungen. Um nahezu 20 Punkte kletterte die japanische Währung gegenüber dem USD bis auf die Marke von 90,69. Zum GBP fiel der Yen um 15 Punkte bis Handelsschluss am Montag, nachdem das Währungspaar zunächst starken Kursschwankungen unterlag. In Bezug auf das Währungspaar EUR/JPY stürzte der JPY um dramatische 60 Punkte bis auf 135,80. Der JPY scheint sich gegenwärtig auf dem absteigenden Ast zu befinden und grundlegend von globalen Konjunkturdaten abzuhängen. Ungewiss bleibt auch, welche währungspolitischen Strategien Japans neue Regierung letztendlich plant, umzusetzen. Rohöl erreicht $80 pro Barrel Am Montag erreichten die Ölpreise ein neues Jahreshoch von $80,04 pro Barrel. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Anstieg der globalen Aktienmärkten, der das Anlegervertrauen deutlich stärkte. Die Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die fortschreitende Konjunkturerholung die Nachfrage nach Benzin steigern wird. Zum 8. Tag in Folge, und damit die längste Zeitspanne innerhalb der letzten 2 Jahre markierend, konnte am Montag ein Preisanstieg für Rohöl beobachtet werden. Unterstützend wirken derzeit eine erhöhte Marktliquidität sowie der unaufhaltbar fallende USD-Kurs. Demnach ergibt sich für Rohstoffe wie Rohöl gegenwärtig eine deutliche Nachfragesteigerung. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 26. Oktober 2009 um 22:19 Uhr |
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