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| US-Haushaltssaldo bestimmt heutigen Devisenhandel |
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| Dienstag, 13. Oktober 2009 um 21:52 Uhr |
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Das Ergebnis des US-Haushaltssaldo für den Monat September wird voraussichtlich zur Triebfeder für USD-Volatilität, die den heutigen Devisenhandel bestimmt. Weitere mögliche Auslöser für Kursschwankungen am Markt sind möglicherweise der Bericht zu den deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen, Großbritanniens Verbraucherpreise für September sowie der Inflationsbericht der Bank of England. US-Dollar stürzt aufgrund Wirtschaftsaufschwung Am Montag rutschte der US-Dollar in seinem Wert deutlich ab, nachdem gestern erneute Anzeichen für eine Erholung der globalen Wirtschaftslage deutlich wurden. Der Dollar-Index, der den Wert des US-Dollars mittels eines Währungskorbs aus sechs Währungen wie EUR, Britisches Pfund, Yen, Schwedische Kronen und Schweizer Franken vergleicht, fiel um 0,4% auf die Marke von 76,162. Der USD-Rückgang nahm zu, als die Kurse an den US-Aktienmärkten anzogen, insbesondere die Aktienindizes Dow Jones und S&P. Der starke Kursabfall des USD ließ sich auf die auffallend hohe Volatilität und geringe Liquidität an den Devisenmärkten zurückführen, die sich aufgrund des gestrigen US-Feiertags Columbus Day einstellten. Händler forcierten den deutlichen Kursabfall, indem sie ihre USD-Anlagen zugunsten von EUR und AUD abstießen. Pfund Sterling fällt auf 5-Monatstief gegenüber EUR Das Britische Pfund erreichte im gestrigen Handel ein 5-Monatstief gegenüber dem EUR. Dabei kletterte der FTSE 100 Index zuvor, in Erwartung, dass Großbritanniens Zinssätze auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben und angesichts eines steigenden Marktoptimismus, auf ein einjähriges Rekordhoch. Darüber hinaus kehrten Investoren dem Pfund den Rücken, nachdem Experten erklärten, dass sie von einer Erweiterung der GB-Sonderpolitik auch in den kommenden Monate ausgehen, was wiederum bedeutet, dass EUR/GBP bis zum Ende des Jahres Parität erreichen könnte. Ob diese Voraussagen sich als richtig erweisen, werden die nächsten Handelswochen ergeben. Gemischte Ergebnisse für Yen gegenüber Hauptwährungen Am gestrigen Handelstag ergaben sich für Japans Yen gemischte Ergebnisse gegenüber den Hauptgegenwährungen. Der Yen-Handel stehe derzeit unter dem Einfluss der Entscheidung der Bank of Japan (BoJ) zum Kreditprogramm für Unternehmen, die im Ausland tätig seien, so Experten. Japans Unternehmen haben ihren Zugriff auf Kredite mittlerweile wiedererlangt. Des Weiteren gehen Analysten davon aus, dass Japans Zinsrate bis Ende 2010 unverändert niedrig bei 0,1% bleibt. Entsprechend hoch ist die Volatilität an den Devisenmärkten diesbezüglich, unabhängig von der Wirtschaftserholung des Landes. Ölpreise erreichen 7-Wochen-Hoch Im gestrigen Handelsverlauf stiegen die Ölpreise bis auf ein 7-wöchiges Hoch und erreichten die Marke von $73 pro Barrel. Experten führen die äußerst zinsbullischen Preisentwicklungen beim Rohöl in der letzten Zeit auf die globale Konjunkturerholung sowie neuen Marktoptimismus zurück. Investoren gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Rohöl in den kommenden Monaten stark ansteigen wird. Der zinsbullische Rohöl-Trend wird weiterhin von einem schwachen US-Dollar sowie Inflationsängsten gestützt, die Anleger dazu veranlassen, in Rohstoffe als Hedge Fonds zu investieren. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Oktober 2009 um 21:56 Uhr |
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