| US-Dollar fällt im Vorfeld der Zinsentscheide von Zentralbanken |
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| Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 21:42 Uhr |
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Investoren erwarten mit Spannung die heutigen Leitzinsbeschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der Bank of England (BoE). Da nicht von Änderungen der Leitzinsraten ausgegangen wird, richten Investoren ihr Augenmerk insbesondere auf die begleitenden Pressekonferenzen der Banken für neue Anhaltspunkte einer Fortsetzung, bzw. Beendigung der Sonderpolitik der beiden Regierungen. Des Weiteren stehen heute um 14:30 Uhr die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Woche auf der Agenda sowie eine Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke um 13:00 Uhr. Anzeichen einer Konjunkturerholung bringen US-Dollar auf 2-Wochentief Asiens Aktienkurse stiegen am gestrigen Handelstag und wirkten dabei auch auf die US-amerikanische Währung, die infolgedessen gegenüber 15 der 16 meist gehandelten Gegenwährungen abschwächte. Weiteren Einfluss auf den USD nimmt aktuell die Annahme der Marktteilnehmer, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzinssatz heute angesichts Anzeichen einer globalen Konjunkturerholung nicht weiter senken werde. EUR steigt deutlich vor Zinsentscheid Die europäische Gemeinschaftswährung verbuchte heute früh bereits Kursgewinne gegenüber dem US-Dollar. Die Kursbewegungen zeichnen sich im Vorfeld einer Prognose zu Deutschlands Industrieproduktion ab, nach der der entsprechende Index zum zweiten Monat in Folge steigen soll und damit die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen aktiviert. Das Britische Pfund rutsche zum fünften Tag in Folge gegenüber dem US-Dollar ab und notierte bei $1,5891, von zuvor $1,5922. Im Vergleich zum Vormonat gab die britische Währung um insgesamt 2,8% nach. Yen erreicht 8-Monatshoch gegenüber USD Der japanische Yen beendete den gestrigen Handel wieder einmal mit Kursgewinnen gegenüber den 16 Hauptwährungen. Dabei kletterte der JPY auf das höchste Level zum US-Dollar in über einer Woche, aufgrund von Spekulationen um das japanische Brokerage-Unternehmen Nomura Holdings Inc. Der Konzern beabsichtigt, das US-Geschäft durch einen Aktienverkauf in Japan und Übersee auszubauen. Rohöl durch schwachen USD wieder bei über $70 pro Barrel Die Ölpreise stiegen gestern angesichts der USD-Verluste gegenüber dem EUR, nachdem die US-Rohöllagerbestände am Mittwoch dem Bericht des Department of Energy (DoE) zufolge unerwartet gesunken sind. Optimistisch zeigten sich die Marktteilnehmer im Anschluss, in der Hoffnung, dass sich die Nachfrage in der größten Energie verbrauchenden Nation bald erhole. Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stiegen um 2,9 Mio. Barrel an, während Analysten mit einem Zuwachs um 0,6 Mio. Barrel gerechnet hatten. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 12. Oktober 2009 um 21:46 Uhr |
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