| Hauptaugenmerk vor US-Lagerbestandsdaten auf Ölpreis gerichtet |
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| Mittwoch, 07. Oktober 2009 um 22:06 Uhr |
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Angesichts ungewisser nächster USD-Entwicklungen, richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer inzwischen auf die Ölpreise. Auslöser hierfür ist insbesondere die Spekulation um die jüngsten Gespräche der Golfstaaten, nach denen diese eine neue Öl-Handelswährung anstreben sollen. Der Ölhandel könnte in Zukunft auf einen Währungskorb umgestellt werden, so die Mitglieder des Golf-Kooperationsrates, die ihre Absicht, der Dollar-Abschaffung für den Rohstoffhandel im Nachhinein dementierten. Dennoch belastete der zuvor veröffentlichte Bericht der britischen Zeitung „The Independent“ die Märkte. Als Ergebnis dessen fokussieren sich viele Anleger auf den für heute erwarteten Bericht der US-Rohöllagebestände, um den relativen Grad der Nachfrage nach dem Rohstoff einzuschätzen und zu ergründen, welche Bedeutung hinter den zuvor erwähnten Mutmaßungen steht. Dollar-Kurs fällt aufgrund erhöhter Risikobereitschaft Der US-Dollar verbuchte gestern gegenüber einem Großteil seiner Gegenwährungen Verluste, nachdem die Golfstaaten, einem später zurückgewiesenen Bericht zufolge, die Abnablung vom US- Dollar als Zahlungsmittel im Rohölhandel diskutierten. Bis Handelsschluss fiel der USD um 0,5% gegenüber dem JPY auf 88,70 und markierte damit ein neues Rekordtief der letzten 8 Monate. Auch zum EUR ergaben sich ähnliche Entwicklungen. Hier notierte der USD bei 1,4723. EUR profitiert von schwachem US-Dollar Der EUR beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptgegenwährungen. Die Währung der 16 Nationen erweiterte am Dienstag ihre Gewinne gegenüber dem USD und wurde bei $1,4720 angesichts eines umfassenden Dollar-Verkaufs gehandelt. Gegenüber dem GPB wiederum verlor der EUR an Boden. Zum JPY rutschte die Gemeinschaftswährung um 50 Punkte ab, um bei 130,54 zu notieren. JPY setzt zinsbullischen Trend gegenüber Hauptwährungen fort Der japanische Yen verzeichnete gestern einen Kursanstieg gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen und bewies damit, dass Japans Währung für den Augenblick stabil ist und Anleger sich hier auf konstante Gewinne verlassen können. Dabei weitete der Yen seine Kursgewinne zum US-Dollar auf 91,40 am Dienstag aus, nachdem viele Investoren ihre USD-Anlagen verkauften. Der JPY legte ebenfalls zinsbullische Tendenzen gegenüber dem EUR an den Tag und schloss hier bei 133,60. Ein erneuter Kursanstieg könnte sich bereits ergeben, sobald die übrigen Industrienationen beginnen, ihren Leitzins zur Abwendung von Inflation anzuheben. Dies könnte sich verheerend auf Japans Wirtschaft auswirken, indem sich der japanische Export im Vergleich zu ausländischen Ausfuhren verteuert. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Yen einen Kursanstieg von 14% zum US-Dollar und minderte damit die exportabhängigen japanischen Unternehmensgewinne im Ausland deutlich. US-Rohöllagerbestände bestimmen heutigen Ölhandel Die Rohölpreise verzeichneten einen weiteren Tag geprägt von Kursgewinnen. Der unter den Händlern beliebte Rohstoff kletterte im gestrigen Handel bis über $71 pro Barrel. Die Rohölpreise stiegen dabei maßgeblich, nachdem sich Händler eine Pause vom schwachen US-Dollar gönnten, der durch die Spekulationen um die Absicht der Golfstaaten, einen Dollar-Ersatz im Rohölhandel zu finden, stark unter Druck geraten war. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 10. Oktober 2009 um 22:13 Uhr |
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