| USD aufgrund US-Zinsperspektiven weiter unter Druck |
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| Mittwoch, 30. September 2009 um 21:31 Uhr |
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Für die US-Währung könnte sich im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche eine quartalsmäßige Verschlechterung gegenüber 14 der 16 meist gehandelten Gegenwährungen ergeben. Prognosen zufolge soll der Stellenabbau in den USA erneut zurückgehen und damit die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen wieder verstärkt werden. Trotz leichter Kursgewinne gegenüber einigen Hauptwährungen und einer Aufholjagd zum japanischen Yen am Dienstag, könnte sich das zuvor erreichte Plus heute wieder aufheben, da die US-Notenbank Federal Reserve voraussichtlich zum wiederholten Male den Rekordtiefstand ihres Leitzinses für einen verlängerten Zeitraum beibehalten wird. Schwaches US-Verbrauchervertrauen treibt US-Dollar an Im Grunde nahmen die Ergebnisse zum US-Verbrauchervertrauen, das mit 53,1 Punkten unter den erwarteten 57,0 Punkten lag, am Dienstag positiven Einfluss auf den US-Dollar. Dieser erreichte ein Tageshoch von 1,4526 zum EUR und markierte damit einen neuen zweieinhalb wöchigen Rekordstand. Der Markt ist laut Angaben der Händler jedoch auf die in den kommenden Tagen anstehenden US-Arbeitsmarktdaten fixiert. EUR fällt auf 2-Wochentief gegenüber US-Dollar Am gestrigen Handelstag rutschte der EUR zum US-Dollar bis auf einen zweieinhalb wöchigen Tiefstand ab. Diese Entwicklung ergab sich trotz positiver Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der EUR verzeichnete angesichts der nachlassenden Nachfrage nach risikoreichen Anlagen insgesamt Kursverluste. Auslöser hierfür war die Stimmung unter den US-Verbrauchern, die sich im September wider Erwarten eingetrübt hat. Das Britische Pfund dagegen ließ einen Kursanstieg gegenüber den wichtigsten Gegenwährungen erkennen, nachdem die Bank of England (BoE) erklärte, dass sie von einer weiteren Leitzinssenkung derzeit Abstand nehme. Starker Yen unter Abwärtsdruck Der aktuell starke Yen gerät angesichts der grassierenden Deflation in Japan verstärkt unter Abwärtsdruck. Krisenanzeichen gibt es genügend. Allein im September fiel die Kerninflation um fast 2,5%. Dies sei der deutlichste Rückgang innerhalb der letzten zehn Jahre. Seit Beginn der Konjunkturkrise stieg der JPY erheblich gegenüber GBP, USD und EUR. Eine Abwertung der eigenen Währung scheint für die neue japanische Regierung ein möglicher Ausweg aus der Deflationsspirale. Rohöl erreicht $67-Marke Die Ölpreise schlossen gestern bei $67,26 pro Barrel, nachdem sie zuvor ein Tageshoch um $66,75 erreichten. Dabei spielte der schwache US-Dollar zu früher Handelsstunde eine entscheidende Rolle. Die US-amerikanische Währung verzeichnete jedoch im weiteren Tagesverlauf mit Veröffentlichung eines rückläufigen US-Verbrauchervertrauens Kursgewinne, was dem Ölpreis wiederum Abwärtsdruck verlieh. Während der USD-Kurs anstieg rutschten die Rohölpreise ab. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 05. Oktober 2009 um 21:35 Uhr |
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