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| Rückläufige Handelstendenzen halten an |
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| Dienstag, 29. September 2009 um 21:12 Uhr |
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USD und JPY halten ihren Aufwärtstrend gegenüber risikoreicheren Gegenwährungen aufrecht, während Händler versuchen, die Aussagen der Regierungsbeamten in Bezug auf Ausstiegsstrategien zu Konjunkturpaketen sowie Zinsanhebungen der nahen Zukunft zu entziffern. Heute ist der erste Tag wichtiger Wirtschaftsnachrichten aus den USA seit dem G20-Gipfel, an dem sich voraussichtlich Dollar-Volatilität einstellen wird, die den Kurs bis zum Ende der Woche bestimmt. USD-Anstieg setzt sich fort, JPY noch schneller als Dollar Der USD setzt seinen Aufwärtstrend vom vergangenen Freitag fort und wird zum EUR aktuell um die Marke von 1,4620 und nahe 1,5900 zum Britischen Pfund gehandelt. Einzige Währung, die bislang Kursgewinne zum US-Dollar verbuchte ist Japans Yen, der zu Wochenbeginn ein 8-Monatshoch bei 88,22 erreichte. USD/JPY wird derzeit dementsprechend unter dem Preislevel von 90,0 gehandelt.
EUR verliert gegen steigende Safe-Havens und notiert nahe GBP-Parität Mit der Wiederwahl Angela Merkels (CDU) als Bundeskanzlerin zeigte der EUR zwar zunächst einen zinsbullischen Lauf, dieser Impuls verlagerte sich jedoch mittlerweile wieder zugunsten „sicherer“ Währungen wie US-Dollar und Yen zurück. EUR/USD fiel gestern im frühen Morgenhandel demnach bis auf 1,4563 und korrigierte den Kurs anschließend wieder leicht auf 1,4620. Der EUR bleibt immer noch vor dem Britischen Pfund, das sich zunehmend auf Paritätskurs befindet. Finanzminister Fujii impliziert künftige Yen-Bewegungen Viele Anleger sind derzeit verunsichert, ob Japans Finanzminister Fujii sein Versprechen halten kann, nicht in die jüngste Aufwertung der japanischen Währung mittels einer Interventionspolitik durch die Bank of Japan (BoJ) einzugreifen. In offiziellen Stellungnahmen führte Fujii den jüngsten Anstieg der Inselwährung auf natürliche Marktschwankungen zurück. Zu einem späteren Zeitpunkt stellte Fujii klar, dass er sich nicht für einen stärkeren Yen ausgesprochen hätte. Ölpreis bleibt trotz leichtem Aufwärtstrend Tendenz fallend Die meisten Händler erwarteten keinen zusätzlichen Preisdruck infolge der Erdölraffinerie-Vorfälle im US-amerikanischen Kalifornien sowie der angekündigten Mittelstreckenraten-Tests im Iran am Wochenende. Der vorläufige Aufwärtstrend des Rohstoffs beflügelte jedoch nur wenige Händler-Gemüter. Viele Analysten erwarten einen Preissturz für Rohöl. Die Nachfrage bleibt aktuell zu schwach, um ein Preisniveau von über $68 pro Barrel zu rechtfertigen. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Oktober 2009 um 21:15 Uhr |
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