| US-Dollar und Yen ziehen vor G20-Gipfel an |
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| Freitag, 25. September 2009 um 22:07 Uhr |
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Im Vorfeld des G20-Gipfels und in Folge enttäuschender Daten aus dem US-Wohnungswesen, beendet der US-Dollar seinen zweiwöchigen Abwärtstrend gegenüber dem EUR. USD und JPY profitieren von einer jüngsten Zunahme von Risikoaversion, die sich unter den Marktteilnehmern angesichts des bevorstehenden G20-Gipfeltreffens ausbreitet. Bei dem gestern in Pittsburgh eröffneten Finanzgipfel sollen die Staats- und Regierungschefs der weltgrößten Volkswirtschaften über schärfere Kontrollen der Banken- und Finanzmärkte beraten. Der seit Mittwoch rückläufige Ölpreis verschärfte seine Abwärtstendenzen gestern, nachdem die Aktienmärkte Verluste verzeichneten und der US-Dollarkurs wiederum stieg. Dies setzte den Rohstoffmarkt zusätzlich unter Druck. Risikorückkehr bringt US-Dollar wieder auf die Füße Der US-Dollar konnte sich gestern gegenüber den Gegenwährungen endlich wieder behaupten. Enttäuschende Zahlen des US-Wohnungsbauwesens sowie fallende Aktienkurse drosselten die Risikobereitschaft der Investoren. In den USA waren die Verkäufe bestehender Häuser im Monat August überraschend gesunken und enttäuschten die Erwartungen der Experten stark. Lediglich 5,1 Millionen Häuser wurden verkauft. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 5,3 Millionen Einheiten gerechnet. Dementsprechend verlagerten Händler ihre Anlagen von risikoreichen Währungen auf Long-USD-Positionen. Pfund bricht angesichts BoE-Stellungnahme ein Äußerungen des britischen Notenbankgouverneur Mervyn King sorgten gestern für einen deutlichen Kurssturz des Britischen Pfunds weltweit. In einem Zeitungsinterview hatte King auf die positive Wirkung des schwachen Pfund Sterlings für Englands Wirtschaftserholung hingewiesen. Nun gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die BoE eine Pfund-Schwäche bevorzuge. Eine schwächere Währung könnte dem Export Großbritanniens unter die Arme greifen, so die BoE, da durch die abgewertete Währung Ausfuhren billiger werden, was deren Absatzchancen erhöht. Yen steigt aufgrund negativer US-Daten Während der Aufwärtstrend der risikoreichen Währungen aktuell zum Stillstand gekommen ist, verstärkt sich die Nachfrage nach dem japanischen Yen. Dabei trugen die enttäuschenden Zahlen des US-Wohnungswesens am gestrigen Handelstag entscheidend zu vorgenannter Entwicklung bei. Diese Tendenz setzt sich auch heute unvermindert fort. USD/JPY steigt mit risikoreichen Anlagestrategien und fällt angesichts einer nachlassenden Risikobereitschaft. Dies wurde insbesondere gestern deutlich, als das Währungspaar USD/JPY von zuvor 91,30 auf 90,82 abrutschte. Konjunkturdaten mindern Ölnachfrage Der Ölpreis geriet gestern deutlich unter Druck. Ursache hierfür waren enttäuschende Daten aus dem US-Wohnungswesen sowie ein fester US-Dollar. Anleger verstanden die Entwicklungen als einen Rückgang wirtschaftlichen Wachstums sowie einer nachhaltigen Konjunkturerholung und somit einer Nachfragereduzierung des Rohstoffs. Rohöl fiel dabei unter die bedeutende Unterstützungsmarke von $66 pro Barrel und notierte zu Handelsschuss bei $65,85 von zuvor $68,36. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 02. Oktober 2009 um 22:11 Uhr |
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