| Zielsatz US-Fed-Funds auf der Agenda |
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| Mittwoch, 23. September 2009 um 21:15 Uhr |
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Anknüpfend an zwei ruhige Handelstage, steht heute wieder ein dichter Nachrichtentag in Bezug auf die großen Volkswirtschaften bevor. Von 08:45 bis 11:00 Uhr sollten Händler wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone gut im Auge behalten. Im weiteren Tagesverlauf werden um 16:30 Uhr die US-Rohöllagerbestände der Woche ausgegeben. Dieser Indikator nimmt in der Regel großen Einfluss auf den Rohöl-Kurs. Anleger sollten sich hinsichtlich ihrer Positionen am Resultat orientieren. Zu guter Letzt gibt die US-Notenbank um 20:15 Uhr das Sitzungsergebnis des Fed-Funds-Zielsatz für September im Rahmen des Offenmarktausschuss-Treffens (FOMC) bekannt. Das verheißt hochgradige Marktvolatilität, die Händlern so einige Gelegenheiten bieten sollte, ihre Gewinne zu erweitern. US-Dollar fällt vor Fed-Sitzung Der US-Dollar nahm gestern wieder leichte Abwärtstendenzen auf, nachdem Anleger weltweit sich erneut risikofreudig zeigten und somit die Nachfrage nach einem „sicheren“ US-Dollar herunterschraubten. Dementsprechend eröffneten Händler ihre Positionen am ersten Sitzungstag des US-Offenmarktausschusses. Darüber hinaus schwächelte die US-amerikanische Währung aufgrund von aufkommenden Spekulationen über den morgen beginnenden G20-Gipfel. EUR erreicht in diesem Jahr erstmals $1,48 Der EUR kletterte am Mittwochmorgen bis auf ein neues Jahreshoch gegenüber dem fallenden US-Dollar. Anleger nutzten den USD-Kursanstieg vom Vortag zu ihrem Vorteil und verkauften Dollar-Positionen vor dem für heute beginnenden Treffens des US-Offenmarktausschusses. Dabei verzeichnete die europäische Währung Kursgewinne, da die Hoffnung auf eine nachhaltige globale Wirtschaftserholung Investoren dazu veranlasste, ihre Anlagen vom „sicheren“ US-Dollar auf gewinnträchtigere Währungen zu verlagern. Yen steigt während USD unter Druck bleibt Der japanische Yen erweiterte seine Kursgewinne zum US-Dollar am Mittwochmorgen, nachdem Investoren der US-Währung im Vorfeld der Fed-Sitzung sowie des bevorstehenden G20-Gipfeltreffens den Rücken kehrten. Damit verzeichnete Japans Währung zum 2. Tag in Folge Gewinne gegenüber dem US-Dollar, während die Marktteilnehmer darüber spekulieren, welche politischen Maßnahmen die Staats- und Regierungschefs ergreifen werden, um das globale Wirtschaftswachstum wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der JPY kletterte auf 90,82 Yen pro USD, von zuvor 91,10 sowie auf 134,40 Yen pro EUR von 134,76. Kursanstieg für Rohöl - sinkende Lagerbestände der Woche erwartet Am Dienstag stieg der Ölpreis bis über $72 pro Barrel. Der starke USD-Abwärtsdruck sowie ein vermuteter weiterer Rückgang der US-Rohöllagerbestände trieben die Marktstimmung an. Analysten erwarten auch in dieser Woche rückläufige Rohöl-Daten, während die Einfuhren wiederum niedrig blieben. Die Energie-Informations-Agentur EIA meldete in der vergangenen Woche, eine Abnahme der Rohölvorräte in der Woche bis zum 11. April um 4,7 Mio. Barrel. Die Einfuhren gingen um 2,1% im Vergleich zur Vorwoche zurück. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 26. September 2009 um 21:19 Uhr |
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