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| US-Dollar vor Fed-Sitzung vorläufig steigend |
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| Montag, 21. September 2009 um 21:32 Uhr |
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Die zunehmenden Sorgen über das wachsende US-Finanzloch und niedrige Zinssätze veranlassten Händler, sich in diesem Monat verstärkt auf risikoreiche Investitionen wie Aktien, Rohstoffe sowie gewinnbringende Währungen zu konzentrieren und Dollar-Anlagen abzustoßen. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) wird seinen Zinssatz voraussichtlich konstant halten. Der Markt verlangt jedoch bereits nach Orientierungshilfen: Wir die Fed ihre expansive Währungspolitik über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten? US-Dollar steigt aufgrund Konjunkturoptimismus In der vergangenen Woche ergab sich für den US-Dollar ein recht volatiler Handel. Zum EUR verbuchte der Dollar Kursverluste, während gegenüber Yen und insbesondere Britischem Pfund Gewinne zu beobachten waren. Über 400 Punkte legte die US-Währung zum GBP zu. Im heutigen frühen Morgenhandel setzte der US-Dollar den Auftrieb der vergangenen Woche bei leichten Aufwärtstendenzen fort. Im Vorfeld der bevorstehenden US-Notenbank-Sitzung sowie einem erneuten Gipfeltreffen der G20 gehen Händler Short-Positionen ein. EUR entfernt sich von Jahres-Rekordniveau und GBP verliert Der EUR gab im Laufe des Freitagshandels zum US-Dollar um 2% nach und notierte bei $1,4688. Als solide Unterstützungsmarke gilt das Level um $1,4640. Zum Yen blieb die europäische Währung stabil bei 134,35 Yen. Mit Kursverlusten gegenüber dem US-Dollar reagierte der EUR auf das Ergebnis des EU-Sondergipfels am Donnerstagabend in Brüssel, bei dem sich die EU für eine tiefgreifende Reform des internationalen Finanzsystems aussprach. Als Maßnahmen sollen dabei unter anderem weitere staatliche Konjunkturprogramme sowie eine niedrige Zinspolitik ihre Anwendung finden. Yen verliert an Stärke gegenüber Hauptwährungen In der letzten Woche setzte der Yen seinen Abwärtstrend gegenüber den Hauptgegenwährungen fort. Dabei verlor der JPY über 100 Punkte zum US-Dollar und drückte das Währungspaar USD/JPY auf die Marke von 91,50. Ähnliche Tendenzen ergaben sich auch gegenüber dem EUR. Rohöl rutscht aufgrund stabilem US-Dollar ab Der Ölpreis fällt zum 3. Tag in Folge. Anleger suchen aktuell nach Hinweisen für eine globale Wirtschaftserholung. Bislang verzeichnete Rohöl in diesem Jahr einen Anstieg von 61%. Weiterer Abwärtsdruck ergab sich mit der Bekanntgabe des Raffineriebetreibers Sinopec, Asiens Ölriese und Chinas zweitgrößtes Mineralölunternehmen, dass die rückläufige Nachfrage nach Diesel in China die Konjunkturerholung verzögere. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. September 2009 um 21:35 Uhr |
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