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| US-Dollar zieht gegen EUR an und Rohöl fällt mit Aktienkursen |
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| Freitag, 18. September 2009 um 22:01 Uhr |
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Zu Beginn des heutigen Handels gab EUR/USD zunächst etwas nach, der langfristige Aufwärtstrend wird sich jedoch voraussichtlich auch heute fortsetzen. Verluste an den US-Aktienmärkten sowie über den Erwartungen liegende US-Produktionsdaten lösten gestern eine kurzfristige Trendwende aus. Den heutigen Handel unterstreichen Fundamentaldaten aus Europa sowie Großbritannien. Die Marktteilnehmer erwarten, dass EUR/USD auch zum Wochenende mit einem Plus schließt. USD profitiert von Kurseinbrüchen an der Börse Der US-Dollar vermochte es, gewonnenes Terrain am Donnerstag zu halten, nachdem der jüngst pessimistische Konjunkturausblick der Marktteilnehmer weiteren Verkaufsdruck auf Aktien und gewinnträchtige Währungen ausübte. Die US-amerikanische Währung notierte zuvor noch schwächer. Dem vorausgegangen waren steigende Aktienkurse, die nach Ausgabe des Frühindikators der Notenbank von Philadelphia zur Konjunkturlage überraschend sprungartig anstiegen. EUR auf neuem Jahreshöchstkurs gegenüber US-Dollar Die europäische Gemeinschaftswährung kann ihren aktuellen Kursanstieg zum USD erweitern und bewegt sich im frühen Freitagshandel auf neue Jahreshöchstkurse zu. Demgegenüber legten auch Aktien- und Rohstoffkurse angesichts neuer Erwartungen auf eine Wirtschaftserholung zu und setzten den Dollar weiter unter Druck. Zum dritten Tag in Folge verbuchte der EUR Gewinne und kletterte bis auf $1,4716. Zu Handelsschluss notierte der Euro bei $1,4737, der höchster Stand seit vergangenem September. Insgesamt zog der EUR in diesem Monat um 2,5% an. Ursache für diese Entwicklung ist unter anderem ein verbessertes Anlegervertrauen sowie die Annahme der Marktteilnehmer, dass der US-Leitzins zunächst noch einige Zeit auf Tiefstniveau verbleibt. Yen mit Kursgewinnen nach Shirakawa (BoJ)-Ansprache Unterstützung fand Japans Yen zunächst durch die Aussage von Finanzminister Hirohisa Fujii. Dieser betonte, dass die Währungen derzeit keinen schnellen Bewegungen unterlägen und sprach sich demnach gegen eine Intervention durch die Zentralbank aus, solange die Marktbewegungen moderat blieben. Der Yen kletterte im Tagesverlauf bis auf ein Hoch zum Dollar und drückte die US-Währung um mehr als 0,2% abwärts auf ungefähr 90,60 Yen. Vor der Stellungnahme des Finanzministers wurde das Paar bei 90,90 Yen gehandelt. Rohöl verliert - USD bleibt stabiler Der Ölpreis notierte am Donnerstag nach einem volatilen Handelstag geringfügig schwächer, während der US-Dollar überwiegend stabil blieb und Investoren auf positive Konjunkturdaten und den deutlichen Abbau der Öllagerbestände in den USA am Mittwoch reagierten. Im Handelsverlauf erreichte der Rohstoff ein Hoch bei $73,16 pro Barrel, rutschte anschließend jedoch bis auf ein Tief von $70,40 pro Barrel. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 21. September 2009 um 22:05 Uhr |
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