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| USD weiterhin am Fallen - langsame Konjunkturerholung erwartet |
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| Donnerstag, 17. September 2009 um 21:55 Uhr |
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Trotz jüngster Sorgen um Haushaltsdefizite sowie Inflationsangst, scheint der Markt überraschend ruhig zu sein. Der USD befindet sich weiterhin auf dem absteigenden Ast und spiegelt einerseits einen Vertrauensverlust in die US-amerikanische Wirtschaft, andererseits eine erhöhte Risikobereitschaft der Investoren wider, die derzeit US-Staatsanleihen abstoßen. Unweigerlich stützen die Abwärtstendenzen des USD die Energiepreise und fördern das Exportwachstum weltweit. Eine konjunkturelle Erholung scheint im Gange, dennoch ist Vorsicht geboten: der Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung könnte lang und beschwerlich sein. US-Dollar fällt aufgrund Marktoptimismus Der US-Dollar näherte sich im gestrigen Handel einem neuen Jahrestief gegenüber den Hauptgegenwährungen. Der derzeitige globale Wirtschaftsoptimismus verringerte die Attraktivität des Dollars als Safe-Haven-Währung. Bis Handelsschluss verlor der USD gegenüber dem EUR an Boden und drückte das oft gehandelte Währungspaar bis auf 1,4730. Eine ähnliche Entwicklung war gegenüber dem GBP zu beobachten. Hier schloss der USD bei 1,6492. EUR profitiert von schwachem Dollar Der EUR verzeichnete im gestrigen Handel gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen Kursgewinne. Die steigenden Aktien- und Rohstoffkurse veranlassten Anleger, sich an risikoreiche Währungen heranzuwagen. Die Gemeinschaftswährung der 16 Nationen baute ihren Kursanstieg aus und näherte sich mit einer Notierung um 1,4714 einem neuen Jahreshoch gegenüber dem US-Dollar. Auch zum CHF ergab sich für den EUR ein ähnlicher Verlauf. Das Währungspaar kletterte bis zum Ende des Tages von 1,5150 auf 1,5195. USD/JPY erreicht 7-Monatshoch Der Yen schloss am gestrigen Handelstag bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei blieb Japans Währung überwiegend unverändert gegenüber dem EUR und notierte hier um die Marke von 133,70. Zum US-Dollar markierte der japanische Yen mit einem 7-Monatshoch deutlich zinsbullische Tendenzen. Japans neuer Finanzminister Hirohisa Fujii deutete zuvor an, dass ein stärkerer Yen der Volkswirtschaft Vorteile bringen könnte. Ölpreis steigt angesichts aussichtsreicher Lagerbestände Die Rohölpreise verzeichneten einen weiteren Tag voller Kursgewinne. Der unter den Händlern beliebte Rohstoff kletterte im gestrigen Handel bis über $72,80 pro Barrel. Damit ergab sich zum zweiten Tag in Folge ein Plus für die Ölpreise. Eine der Ursachen für diese Entwicklung ist der momentan schwache US-Dollar, der Investoren dazu veranlasste, sich Rohstoff-Anlagen wie Rohöl zuzuwenden. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 20. September 2009 um 21:58 Uhr |
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