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| US-Wirtschaftspessimismus bringt USD auf Jahrestief |
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| Mittwoch, 16. September 2009 um 14:48 Uhr |
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Bereits im frühen Mittwochshandel rutschte der US-Dollar heute gegenüber einem Korb bedeutender Währungen auf ein neues Jahrestief. Zuvor hatten Investoren ihre Dollarbestände reduziert, da sie mit einem durch den zunehmenden US-Wirtschaftspessimismus bedingten USD-Kursabfall rechnen. Dabei gehen die Händler davon aus, dass die US-Notenbank ihren Leitzins zunächst niedrig halten wird, um die schwache Wirtschaft im Land zu stützen. Im weiteren Tagesverlauf erwarten Forex-Anleger die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für August. Dieser Indikator hat viel Potenzial, die Devisenmärkte in Bewegung zu setzen. Insbesondere könnte ein negatives Ergebnis den US-Zinssatz langfristig niedrig halten und damit verstärkt USD-Verkäufe auslösen. Erhöhte Risikobereitschaft setzt US-Dollar auf Tiefstand Der US-Dollar verzeichnete am Dienstag Kursverluste und erreichte dabei ein neues Rekordtief dieses Jahres, nachdem zuvor erzielte Gewinne gegenüber den Hauptwährungen korrigiert wurden. Gestern ausgegebene US-Konjunkturdaten -Einzelhandelsumsätze sowie Erzeugerpreisindex- übertrafen die Erwartungen der Experten und verstärkten die Annahme einer sich vollziehenden konjunkturellen Erholung. Angesichts der fortschreitenden globalen Wirtschaftserholung und einer begleitenden Risikodiversifikation, könnte der US-Dollar in den kommenden Monaten weiterhin unter Druck geraten. Zum japanischen Yen verlor die US-amerikanische Währung bereits an Boden und notierte zu Handelsschluss bei 91,07 Yen, von zuvor 91,02 Yen am Montag. Pfund fällt gegenüber USD und EUR Am Dienstagmorgen verbuchte der EUR zunächst Verluste gegenüber dem US-Dollar, nachdem Deutschlands Index der ZEW-Konjunkturerwartungen die Prognosen enttäuschte. Im weiteren Handelsverlauf glich die Gemeinschaftswährung jedoch einen Teil des Kursabfalls wieder aus und notierte bei $1,4671, von noch zuvor $1,4614 am Montag. Ermutigende US-Daten drücken JPY Zum gestrigen New Yorker Börsenschluss noch bei 133,47 pro EUR gehandelt, stand Japans Währung heute früh bereits bei 133,45 pro EUR. Zum USD war ebenfalls eine leichte Bewegung bei 91,02 pro USD von zuvor 91,05 zu erkennen. Vielversprechende US-Konjunkturdaten weisen laut Analysten auf ein Rezessionsende hin und veranlassen Investoren in gewinnträchtigere Anlagen zu investieren. Rohöl unweit der $71-Marke pro Barrel Rohöl rutschte bereits im heutigen Mittwochshandel um nahezu 1% auf $71 pro Barrel ab. Dabei wurden zuvor erreichte Kursgewinne von über 3% wieder ausgeglichen, nachdem die vorläufigen Zahlen zum US-Lagerbestand gestern verdeutlichten, dass die Vorräte erneut und stärker als erwartet angestiegen sind. Obwohl der Rohstoff seinen Wert seit dem Jahrestief von $32,70 im Januar bisher um mehr als das Doppelte steigern konnte, wird Rohöl noch um 72$ unter dem historischen Rekordhoch von $147 pro Barrel im Juli 2008 gehandelt. Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass der Ölpreis zunächst weiterhin zwischen $60 und $70 schwanken wird, da eine Nachfrageerholung, die ein Preisniveau über $70 stützen könnte, nach wie vor nicht erreicht wurde. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 20. September 2009 um 14:53 Uhr |
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