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| US-Dollar auf 2009-Jahrestief |
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| Dienstag, 15. September 2009 um 22:03 Uhr |
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Der US-Dollar verzeichnete gestern deutliche Kursverluste gegenüber dem EUR, konnte jedoch an Boden gegenüber anderen Hauptgegenwährungen gewinnen. Händler hatten ihr Augenmerk am Montag auf die Fundamentaldaten dieser Woche gelegt. Des Weiteren lösten EUR und Yen auf technischer Ebene Investitionen aus. Die Marktausrichtung verlagert sich aktuell in Richtung US-Indizes, von denen gleich eine ganze Reihe sowohl heute, am Dienstag, als auch am Donnerstag veröffentlicht wird. Sie werden bestimmen, ob der Dollar seinen Abwärtstrend fortsetzt oder dieser vorübergehend unterbrochen wird. Dollar fällt auf Jahrestief gegenüber EUR Im gestrigen Montagshandel rutschte der US-Dollar zum EUR auf ein neues Jahrestief. Gegenüber anderen Hauptwährungen konnten jedoch Kursgewinne beobachtet werden, nachdem der USD zunächst zum frühen Morgenhandel, angesichts hoher Kursschwankungen, deutliche Abwärtstendenzen erkennen ließ. Hauptursache für die bärischen USD-Tendenzen zum EUR war ein wesentlicher Kursanstieg an den US-Aktienmärkten, überwiegend von Industrie- und Finanztitel ausgelöst. Dies veranlasste die Anleger wiederum, in Währungen und Rohstoffe anzulegen, die höhere Erträge abwerfen. EUR steigt trotz schlechter Fundamentaldaten In der Eurozone ist die Industrieproduktion auch im Juli leicht gesunken und verdeutlichte ein weiteres Mal, dass die erhoffte Stabilisierung im Bereich Produktion nur schwerfällig in Gang kommt. Dabei verringerte sich die industrielle Erzeugung saisonbereinigt um 0,3% im Vergleich zum Vormonat, was die Experten befürchten ließ, dass EZB-Chef Jean-Claude Trichet eine Leitzinsanhebung letztendlich später als geplant umsetzen könnte. Insgesamt führte dies am gestrigen Handelstag zu einem EUR-Ankauf als Safe-Haven-Anlage. Yen rutscht gegenüber Hauptwährungen ab Am Montag ergaben sich für den Yen Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen. Die japanische Währung konnte ihre jüngsten Kursgewinne nicht weiter ausbauen. Noch in den vergangenen Tagen verzeichnete der JPY äußerst zinsbullische Tendenzen gegenüber den Gegenwährungen. Dementsprechend ergab sich gestern eine Kurskorrektur des bereits überbewerteten JPY. Darüber hinaus kehrten viele Investoren am Montag dem JPY den Rücken zu und hielten Ausschau nach gewinnträchtigeren Währungen und Rohstoff-Anlagen. Rohölpreis stabil unter $69 pro Barrel Gestern schloss der Ölpreis um 1% bzw. 55 US-Cents höher bei $69,05. Im Laufe des Handelstages ergaben sich zunächst überwiegend Abwärtstendenzen. Der schwache USD stützte den Rohstoff am Montag, als Investoren nach Investitionsalternativen für höhere Erträge strebten. Darüber hinaus stärkte US-Präsident Obamas Grundsatzrede zur Finanzmarktregulierung das Vertrauen der Anleger in die US-Konjunktur. |
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