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| Ölpreise überraschend zinsbullisch während USD nachgibt |
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| Mittwoch, 09. September 2009 um 22:21 Uhr |
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Bei der derzeit hohen Marktvolatilität ergeben sich für einige Währungen und Rohstoffe neue Rekordkurse, die bereits seit dem vergangenen Jahr nicht erreicht wurden. Beispielsweise fiel der USD am gestrigen Handelstag fast auf sein niedrigstes Niveau innerhalb eines Jahres, nachdem die Kurse an den globalen Aktienbörsen anstiegen. Auch der Goldpreis überrascht jüngst die Märkte mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend: Zum ersten Mal seit März 2008 stieg der Rohstoff bis über die Marke von $1000. Diese derartigen Kurserholungen schaffen einen berechenbareren Devisenmarkt, aus denen Anleger Profit schlagen können. Dollar auf 2009-Jahrestief Der US-Dollar fiel am Dienstag fast bis auf ein neues Jahrestief gegenüber dem EUR. Insgesamt verlor die US-Währung gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen angesichts einer gesteigerten Risikobereitschaft seitens der Anleger. Diese wurde ferner von positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus Deutschland und Großbritannien gestützt. In Krisenzeiten wird der US-Dollar von den Marktteilnehmern in der Regel als Safe-Haven-Währung betrachtet, die mit Anzeichen weltwirtschaftlichen Aufschwungs Abwärtstendenzen einschlägt. EUR steigt aufgrund hoher Risikobereitschaft bis über $1,45 Die europäische Gemeinschaftswährung erreichte gestern ein neues Rekordhoch zum US-Dollar, als die französische Regierung ihre Prognose für einen Anstieg der nationalen Industrieproduktion ausgab und damit die Nachfrage nach gewinnträchtige Anlagen aktivierte. Darüber hinaus erweiterte der EUR seine Kursgewinne zum Dollar angesichts steigender Aktien- und Rohstoffkurse. Zum Yen machte Europas Währung zum 5. Tag in Folge Boden gut. Laut der Prognose von Investoren soll das Verbrauchervertrauen in Japan von zuvor 39,7 Punkten im Juli auf 40,2 Punkte im August klettern, was gestern die Nachfrage nach gewinnträchtigeren sowie risikoreichen Anlagen in die Höhe trieb. Yen verlängert zinsbullischen Lauf gegenüber Dollar Der japanische Yen kletterte gestern gegenüber EUR und USD in die Höhe. Zuvor wurde berichtet, dass die industrielle Produktion in Großbritannien laut Wirtschaftswissenschaftlern im Juli in einem langsameren Tempo gestiegen sei, als bei ihrer Vormessung. Händler sahen den Yen als geeignete Zufluchtswährung. Des Weiteren wurde der Yen durch Japans Leistungsbilanzüberschuss gestützt, der sich im Jahresvergleich auf 1,27 Billionen Yen ($13,7 Mrd.) reduzierte. Ölpreis springt im Vorfeld des OPEC-Treffens über $71-Marke Der Ölpreis erhöhte sich am Dienstag um nahezu 4%. Ein äußerst schwacher Dollar trieb die Rohstoff-Kurse im Vorfeld des für heute angesetzten OPEC-Treffens in die Höhe. Darüber hinaus rutschte der US-Dollar gegenüber einem ganzen Währungskorb bis auf ein neues Jahrestief ab, während der Rohstoff Gold bis über $1,000 pro Feinunze anzogen und damit den höchsten Stand sei März 2008 erreichte. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. September 2009 um 22:24 Uhr |
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