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Geringe Volatilität für US-Dollar heute Drucken E-Mail
Montag, 07. September 2009 um 21:41 Uhr

Heute bleibt es an den Märkten in den USA und Kanada überwiegend ruhig, da beide Nationen keine Konjunkturdaten veröffentlichen. Dagegen steht eine Vielzahl von Terminen auf der Agenda der Eurozone und Großbritanniens. Hier könnte sich ein Handelstag geprägt von einer geringen Liquidität sowie gesteigerten Volatilität ergeben. Tageshändler könnten ihren Vorteil wiederum aus den sich ankündigenden intensiven Handelstagen mit außergewöhnlich hohen Kursschwankungen ziehen.

USD-Abwärtstrend setzt sich fort - geringes Handelsvolumen aufgrund Labor Day Feiertag

In der vergangenen Woche verzeichnete der US-Dollar intensive Börsengänge. Im Anschluss an die am Freitag veröffentlichten NFP-Daten, kletterte der USD angesichts eines überraschend positiven Ergebnisses rasch in die Höhe, beendete den Handelstag jedoch bei einem deutlich niedrigeren Kurs als die Gegenwährungen.

Viele Händler verkauften ihre Dollar-Anlagen zugunsten risikoreicher Investitionen. Insgesamt fiel der USD zum EUR bis über die Marke von 1,4300 sowie auf 1,6400 zum Pfund Sterling.

Am Wochenende waren die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten in London zusammengekommen, um den Gipfel Ende September in Pittsburgh vorzubereiten. Neuer Marktoptimismus verbreitete sich infolgedessen unter den Marktteilnehmern, deren Risikobereitschaft erneut geweckt wurde. Diesen Trend stützen darüber hinaus die Abwärtstendenzen des japanischen Yen gegenüber den Hauptwährungen, die einen Verkauf von Safe-Havens markieren, zu denen momentan auch der USD zählt.

Da in den USA und Kanada heute der gesetzliche Feiertag Labor Day gefeiert wird, dürfte der Handel eher knapp ausfallen. Solange diese beiden Wirtschaftsgiganten die Märkte nicht mit Liquidität versorgen, wird ein Großteil der aktuellen Trends in den kommenden zwei Tagen unverändert bleiben. Händler könnten hier Profite erzielen, indem sie den Märkten beitreten, bevor die Trendwende einsetzt.

EUR profitiert von wachsendem Verbrauchervertrauen

Die US-NFP-Daten des vergangenen Freitag, die verdeutlichten, dass sich der Stellenabbau in den Vereinigten Staaten im August abgeschwächt hat, stützten die europäische Währung und veranlassten Anleger ihre Handelsstrategien auf gewinnträchtigere Investitionen zu fokussieren. Der EUR kletterte zu Handelsschluss am Freitag bis über die Marke von 1,4300 zum USD. Zum GBP erreichte die Gemeinschaftswährung ein Level von 0,8730, während auch zum JPY Kursgewinne deutlich wurden. Hier schloss der Euro bei 133,40.

Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone steigt bereits seit geraumer Zeit kontinuierlich. Der September scheint ein besonders positiver Monat für die 16-Nationen-Währung zu werden. Einigen Experten zufolge könnte das 13-Monats-Hoch dieses Indikators nun einen Wendepunkt für die globale Rezession signalisieren. Die jüngsten Aufwärtstendenzen des EUR stützen die Währung in ihrer Stärke, die derzeit Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen verzeichnet.

Aufgrund des heutigen Feiertages Labor Day in den USA und Kanada, werden die Eurozone und Großbritannien die Märkte im Laufe des Tages bestimmen. Insgesamt dürften sich die aktuellen Trends unverändert fortsetzen. Lediglich das Ergebnis des deutschen Auftragseingangs für Juli, ausgegeben von Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), könnte dem EUR einen Dämpfer versetzen, sollten die Zahlen die Prognosen enttäuschen.

JPY durch US-Arbeitsmarktdaten im freien Fall

Nachdem Japans Yen in den vergangenen zwei Wochen Kursgewinne gegenüber den Hauptgegenwährungen verbuchte, ergab sich zum letzten Wochenende ein einschneidender Abwärtstrend für die asiatische Währung. Dabei notierte der JPY zum USD bei 93,15, zum EUR bei 133,45 und bei nur 153,00 zum GBP. Ein wachsender Marktoptimismus in Anlehnung an die am Freitag veröffentlichten positiven Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada, versetzte der japanischen Währung einen heftigen Schlag.

Da Kanadier und US-Amerikaner heute den Labor Day feiern, werden voraussichtlich EUR und JPY zu den führenden Währungen auf dem Markt. Bei einer begrenzten Liquidität und einigen wenigen Konjunkturdaten, wird der aktuelle JPY-Abwärtstrend höchstwahrscheinlich voranschreiten. Forex-Anlegern können diesem Markt jetzt noch in einer verhältnismäßig frühen Phase beitreten, um auskömmliche Gewinne zu erzielen.

Ölpreis volatiler als zuvor

Trotz USD-Kursverlusten am vergangenen Freitag, rutschte der Ölpreis wieder ab und erreichte zum Wochenende eine Marke von $68 pro Barrel. Aktuell wird der Rohstoff bei einem Konsolidierungstrend mit einem Richtpreis von $67,50 gehandelt. Da USD-Händler derzeit auf fallende Dollar-Kurse setzen, ist davon auszugehen, dass der Ölpreis in den kommenden Tagen entsprechende zinisbullische Tendenzen ausgeben wird.

An den Devisenmärkten werden sich die aktuellen Trends heute insgesamt kaum verändern, da angesichts des gesetzlichen US-amerikanischen und kanadischen Feiertags Labor Day eine geminderte Liquidität auf den Märkten zu beobachten sein wird. Der Konsolidierungstrend des Rohstoffs wird vermeintlich auch heute wieder aufgegriffen werden. Dabei könnten sich während der frühen Handelsstunden leichte Abwärtsbewegungen ergeben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. September 2009 um 21:45 Uhr
 

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