Home Wirtschaftsnews USD verliert aufgrund von Marktoptimismus

- Echtzeitkurse der wichtigsten Waehrungspaare - Powered by Forexyard


Forexbroker eToro: Trading in der Community > 700 Euro Praemie
Jetzt Konto eroeffnen...


USD verliert aufgrund von Marktoptimismus Drucken E-Mail
Dienstag, 01. September 2009 um 21:19 Uhr

Der gestrige Handelstag machte es wieder ganz deutlich: Zum Ende des Monats August wurde noch einmal eine Reihe positiver Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht, bedeutendster unter ihnen der Chicago Einkaufsmanagerindex. Die Ergebnisse lagen insgesamt weit über den Erwartungen der Experten. Der Einkaufsmanagerindex wird von der National Association of Purchasing Management-Chicago veröffentlicht und stellt einen monatlich Gesamtindex dar, der auf der Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes beruht. Er zählt zu einer der wichtigsten und zuverlässigsten Indizes der US-Wirtschaft. Darüber hinaus, gehen Analysten davon aus, dass die aktuell gestiegene Nachfrage aus Übersee nach US-Gütern, der amerikanischen Wirtschaft in den kommenden Monaten weiteren Aufschwung verleihen wird.

Chicago Einkaufsmanagerindex drückt USD-Kurs

Die Anzeichen häufen sich, dass die Talsohle der globalen Rezession letztendlich überwunden sein könnte. Die Geschäftstätigkeit in den USA, der weltgrößten Wirtschaftsnation, stieg im Monat August, laut Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager am Montag, stärker an, als zuvor erwartet.

Der deutliche Anstieg des saisonbereinigten Konjunkturindex wurde als weiteres Zeichen für eine Erholung der US-Wirtschaftslage gedeutet. Investoren berichteten infolgedessen von einer nachlassenden Risikoaversion am Markt, was sich negativ auf Dollar und Yen auswirkte.

Über dies lösten die fallenden Kurse an den US-Aktienmärkten USD-Verluste gegenüber einigen Gegenwährungen aus. Bis Anfang August hatten die Aktienkurse stark angezogen, als die Anleger sich plötzlich ängstlich zeigten. In China intensivierte sich die Talfahrt an der Shanghaier Börse am Montag. Der überbewertete chinesische Leitindex stürzte um nahezu 7%. Anleger konzentrierten sich auf Währungen wie GBP und EUR und kehrten dem US-Dollar den Rücken zu. Dementsprechend rutschte der Dollar gegenüber dem EUR um annähernd 50 Punkte auf 1,4336 ab. Zum Britischen Pfund war ein Kursabfall von ebenfalls 50 Punkten zu beobachten. Hier schloss das Paar bei 1,6283. Gleicherweise ergaben sich Kursgewinne für den USD: das Währungspaar USD/JPY kletterte um 30 Punkte bis auf die Marke von 92,95. Zum ersten Mal in drei Tagen schloss der USD höher als der JPY.

Heute stehen ausschlaggebende Veröffentlichungen auf der US-Wirtschaftsagenda: Sowohl der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes (August), als auch die ausstehenden Hausverkäufe (Juli) werden um 16:00 Uhr ausgegeben. Aufgrund der jüngsten Volatilität an den Aktien- und Rohstoffmärkten, wird diesen beiden Indizes im aktuellen Monat besondere Bedeutung beigemessen. Anleger richten ihr Augenmerk heute auf den US-Dollar und die amerikanische Konjunkturlage. Forex-Anleger sollten ihre USD-Positionen jetzt eröffnen und sich in dem kommenden Handelsstunden auf hohe Kursschwankungen einstellen. Die Ergebnisse des heutigen Handels könnten überdies die Bewegungen am Devisenmarkt bis zum Ende der Woche bestimmen.

EUR steigt aufgrund sinkender Preise in der Eurozone

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind wieder gesunken. Laut einer Schätzung des EU-Statistikamts Eurostat soll die Inflationsrate im August bei -0,2% im Vergleich zur Vorjahresmessung im August 2008 liegen. Im Juli waren die Preise noch um 0,7% gefallen. Die sinkenden Kosten für die Lebenshaltung führen Experten insbesondere auf die derzeit günstigen Kraftstoffpreise zurück. Eine Deflation wird jedoch nicht befürchtet.

Insgesamt machte die europäische Währung im gestrigen Handel Boden gegenüber den Hauptgegenwährungen gut. Zum GBP kletterte der EUR um 5 Punke auf 0,8802. Dieses Paar verbuchte letztlich im Allgemeinen bärische Tendenzen. Ein dünner Handel ergab sich gestern für die GBP-Crosse aufgrund eines Feiertages in England ohnehin. EUR/USD zog um 50 Punkte auf 1,4336 an. GBP/JPY stieg sprunghaft um 100 Punkte bis auf die Marke von 151,50.

Die für heute erwarteten Indikatoren aus der Eurozone werden voraussichtlich die Tendenzen des EUR und seiner Crosse zur Wochenmitte bestimmen. Darunter: Deutschland - Einzelhandelsumsatz Juli, saisonbereinigt um 8:00 Uhr sowie Eurostat - Arbeitsmarktdaten Juli - Arbeitslosenquote Eurozone um 11:00 Uhr. Daten aus Großbritannien werden ebenfalls den Kurs von EUR und GBP beeinflussen: unter anderem der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für August sowie Hypotheken-Gewährung. Wenn Sie heute hohe Erträge erzielen wollen, sollten Sie Ihre EUR und GBP-Positionen schnellstmöglich eröffnen.

Yen fällt auf breiter Front

Der Yen rutschte am Montag aufgrund von Kursverlusten an den globalen Aktienmärkten, insbesondere in den USA und China, stark ab. Der jüngste Höhenflug des JPY, der vom historischen Wahlsieg der Oppositionspartei DPJ am Wochenende ausgelöst wurde, stützte bereits gestern die japanische Währung allem Anschein nach nicht mehr. Zum USD fiel der Yen gleich um 30 Punkte. Auch gegenüber GBP und EUR ergaben sich deutliche Kursverluste.

Da die neue DPJ-Regierung vor gewaltigen Herausforderungen steht, bleiben Experten einer positiven Kursentwicklung für JPY gegenüber skeptisch. Japans Währung könnte jedoch zunächst davon profitieren, dass sich die DPJ für eine Unabhängigkeit von Japans Notenbank sowie gegen ein Eingreifen an den Devisenmärkten zugunsten einer Schwächung der Währung ausgesprochen hat.

Ölpreise rutschen aufgrund fallender Aktienkurse

Um nahezu $3 auf $69,86 pro Barrel rutschte der Ölpreis gestern in die Tiefe und markierte den größten Verlust in 2 Wochen. Dem vorausgegangen war ein Sturz des chinesischen Leitindex um nahezu 7% und eine Talfahrt an den globale Aktienmärkten. Ursache hierfür war ein Rückgang der Vergabe neuer Kredite in China, nachdem die massive Ausweitung der Kreditvergabe während der ersten Jahreshälfte die Kurse in immer neue Höhen getrieben hatte.

Zudem belasten neu aufkommende Sorgen um Japans Wirtschaft den Rohstoff. Investoren befürchten eine instabile japanische Wirtschaft, da der Immobiliensektor sowie weitere Wirtschaftszweige der Nation wieder enttäuschende Zahlen hervorbringen. Japan ist der weltgrößte Erdöl-Verbraucher. Das kommende Treffen der OPEC am 9. September spielt eine äußerst wichtige Rolle für zukünftige Tendenzen des Ölpreises. Anleger sollten das Ergebnis der Sitzung im Auge behalten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. September 2009 um 21:28 Uhr
 

Forexbroker Forexyard: Oel- und Goldhandel > 300 Euro Cashback
Jetzt Konto eroeffnen...

Forexyard

Forexyard - Forex Trading Broker
Hier klicken..

International


Ihre Meinung

Welche Währung wird weiter zulegen ?
 

Empfehlungen

Handelsplattform:
Forexyard
Devisen-,Öl- und Goldhandel. Übungskonto. Live Kurse. Trading ab $100...
eToro
Trading-Community und Meisterschaft. Preise. Chat. 700€ Prämie...
Easyforex
Geführte Touren. Trading-Werkzeuge. SMS Alerts. Video-Touren...
Tradingphd.com

Nachrichten


Impressum : Disclaimer : Kontakt : Websiteprofil

Powered by Joomla!. Design by Themza. Valid XHTML and CSS.