| US-Persönliche Ausgaben stehen im Vordergrund des heutigen Devisenhandels |
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| Freitag, 28. August 2009 um 14:59 Uhr |
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Der heutige Devisenhandel wird vorwiegend von Fundamentaldaten aus den USA und Großbritannien bestimmt. Wichtigster Indikator aus den USA heute, ist der Bericht zu den Verbraucherausgaben, auch bekannt als Persönliche Ausgaben, um 14:30 Uhr. Experten sagen einen Anstieg um rund 0,2% für Juli voraus, was ungefähr nur die Hälfte der Zunahme des Monats Juni ausmacht. Diese Entwicklung lässt sich überwiegend auf das Programm „Cash for Clunkers“ („Bares für Rostlauben“) zurückführen. Ein positives Ergebnis könnte die Risikobereitschaft unter den Marktteilnehmer weiter steigern und dem USD letzten Endes schaden. Um sich die aktuellen Tendenzen am Devisenmarkt zum Wochenende zunutze zu machen, sollten Händler ihre USD-, EUR- sowie GBP-Positionen jetzt eröffnen. USD fällt deutlich aufgrund dürftigem Handel und Marktoptimismus Nach einer Phase eines kontinuierlichen Kursanstiegs, geriet der USD gestern zu später Handelsstunde an den europäischen Märkten in den freien Fall und schloss bei 1,4364 zum EUR, 1,6284 zum Britischen Pfund und selbst bei 1,0877 zum CAD. Hauptursache für diese Kursbewegung ist der aktuell dürftige Handel des Sommers, der sich aus unterschiedlichen Gründen ergibt: Zum einen verursacht der durch globales industrielles Wachstum ansteigende Ölpreis Abwärtsdruck für die US-amerikanische Währung. Außerdem verlieren „sichere“ Anlagen wie der USD angesichts der prognostizierten Wachstumschancen an Attraktivität. Darüber hinaus, gehen viele Experten von einen deutlichen Anstieg an den US-Aktienmärkten sowie Kursgewinnen für Rohöl und andere risikoreiche Investitionen aus, nachdem gestern die US-BIP-Daten für das 2. Quartal überraschend nicht nach unten revidiert wurden und das Tempo der Abschwächung sich merklich verlangsamt hat. Jeder vorgenannte Aspekt könnte dem US-Dollar in den kommenden Tagen weiteren Abwärtsdruck verleihen. So, wie auch der gestrige US-Kursabfall augenscheinlich unabdingbar war. Sollten die heutigen Zahlen zu den Persönlichen Einkommen und Ausgaben in den USA den aktuell steigenden Wachstumstrend bestätigen, wird der USD bereits heute Abwärtstendenzen an den Tag legen. Des Weiteren steht die Veröffentlichung des Index für Verbraucherstimmung der Universität Michigan (August) auf der heutigen Agenda, der, sollte auch dieser neuen Marktoptimismus zu erkennen geben, den Erholungstrend zusätzlich stützen wird. Händler können sich heute auf einen bärischen US-Dollar einstellen, sollten die Konjunkturdaten die jüngsten Trends festigen. EUR zinsbullisch zum Monatsende Der allgemeine Aufwärtstrend des EUR gegenüber den Hauptwährungen setzte sich gestern im Laufe des Handelstages fort. Für den jüngsten Abwärtstrend des Kurspaares EUR/USD ergab sich somit an den europäischen Märkten ein Umschwung zu Börsenschluss. Bei überraschenden 1,4364 zum Dollar notierte der EUR gestern und verbuchte dabei deutliche Kursgewinne. Ursachen hierfür waren gesteigerter Marktoptimismus, Risikobereitschaft und ein dürftiger Handel. Zum Ende des Monats lässt sich eine nicht unerhebliche Verlagerung von Positionen beobachten. Für einige Anlagen könnten sich zum Beginn des Monats September Trendwenden ergeben. JPY beendet den August bei negativen Daten Der gestrige Handelstag entpuppte sich als äußerst bärisch für den japanischen Yen. Mit Verlusten an allen Fronten schloss der JPY zum EUR bei 134,48, zum GBP bei 152,35 sowie bei 93,64 zum US-Dollar. Der jüngste Marktoptimismus setzt den Yen unter starken Abwärtsdruck. „Safe-Haven-Währungen“ verlieren derzeit an Attraktivität. Öl als alternative Investition auf dem Vormarsch Investitionen in den Rohstoff Rohöl stiegen gestern an, angesichts des schwächelnden US-Dollars, der aufgrund einer erhöhten Risikobereitschaft, einer wachsenden Energienachfrage, einem dürftigen Handel und Investitionsverschiebungen zum Ende des Monats Kursverluste verzeichnete. Nachdem sich für Rohöl nun Kursgewinne zum 3. Tage in Folge einstellten, stürzten sich die Anleger auf den Rohstoff als Investitionsalternative. Der Ölpreis hatte im Rahmen seines vorangegangenen Abwärtstrends die Unterstützungsmarke von $70 pro Barrel nicht überwunden. Der Nymex Light Sweet Crude Oil Future kletterte zum Ende des Handelstages am Donnerstag bis auf $72,68 zurück. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 31. August 2009 um 15:02 Uhr |
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