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| Bank of England zweifelt an kurzfristiger Erholung |
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| Donnerstag, 20. August 2009 um 14:12 Uhr |
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Einen bärischen GBP beobachteten die Marktteilnehmer am gestrigen Handelstag im Anschluss an die Bekanntgabe des Beratungsprotokolls der Bank von England (BoE). Der Geldpolitische Ausschuss (MPC) der Notenbank konferierte über Leitzinssatz und Quantitative Lockerung. Leichte Uneinigkeit unter den politischen Entscheidungsträgern war zu vernehmen, bei der einige Politiker für eine Erweiterung des sonderpolitischen Programms der Quantitativen Lockerung plädierten. Bereits zu Monatsbeginn erweiterte die Notenbank ihr Ankaufprogramm um 50 Mrd. Pfund, um die Kreditversorgung der Wirtschaft zu verbessern. Die Sorge um ein inflationäres Wachstum und eine anhaltende Marktschwäche veranlasst einige MPC-Mitglieder für rigorose geldpolitische Maßnahmen zu stimmen, was weiteren Abwärtsdruck für das Britische Pfund bedeutet. Dollar fällt aufgrund US-Aktienmarkterholung Gegenüber 11 der 16 Hauptwährungen verzeichnete der US-Dollar am Mittwoch Verluste im Vorfeld zu veröffentlichender US-Konjunkturdaten. Die vom Sitzungsrat des Conference Board erhobenen Frühindikatoren für den Monat Juli sollen sich demnach zum vierten Mal in Folge verbessern. Der erwartete Anstieg dieser soll auf ein Rezessionsende hinweisen und veranlasste Investoren in gewinnträchtigere Anlagen zu investieren. Der US-Dollar erreichte dementsprechend ein 1-Wochen-Tief zum EUR und wurde bei $1,4230 EUR, von zuvor $1,4127, gehandelt. EUR-Hoch bei $1,42 Die europäische Währung erzielte gestern Kursgewinne gegenüber 11 der 16 Hauptwährungen. Analysten erwarten für den bevorstehenden Einkaufsmangagerindex (EMI) ein neues Rekordhoch dieses Jahres. Der Indikator zur Konjunkturentwicklung in Deutschland beruht auf der Befragung von rund 450 Einkaufsleitern (und Geschäftsführern) aus Unternehmen der verarbeitenden Industrie und wird am 21. August veröffentlicht. Der EUR kletterte gegenüber dem US-Dollar um 0,6% in die Höhe, nachdem sich Kursverluste an den US-Aktienmärkten ergaben und der Ölpreis stark anzog. Zum Yen hingegen rutschte der EUR um 0,1% auf 133,60 Yen ab. Das Monatstief beläuft sich auf 132,16. JPY gewinnt, während chinesische Aktien über 2% abrutschen Am Mittwoch ergaben sich für den japanischen Yen Kursgewinne gegenüber einigen Hauptwährungen, nachdem ein Abrutschen chinesischer Aktien die Investoren dazu veranlasste, sich zurückhaltend gegenüber risikoreichen Anlagen zu verhalten. Der Yen erreicht demnach gegenüber dem US-Dollar das höhste Level in 3 Wochen. Die chinesischen Aktienbörsen sind am Mittwoch erneut um mehr als 4% auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gefallen. Investoren zeigten sich angesichts der starken Kursrückgänge angespannt und befürchteten eine Verzögerung der Konjunkturerholung. Ölpreis steigt aufgrund US-Lagerbestände Der Ölpreis kletterte am Mittwoch über die $73-Marke pro Barrel, nachdem steigende US-Aktienmärkte und ein unerwartet deutlicher Rückgang der US-Öllagerbestände den Ölpreis auf ein neues Rekordhoch seit Anfang Juni trieben. Rohöl stieg um 5,2% an, nachdem die Rohöllagerbestände ein Minus von 8,4 Mio. Barrel auswiesen. Laut Energy Information Administration (EIA) war dies die deutlichste Abnahme seit der Woche vom 23. Mai 2008. Der Ölpreis verbuchte ebenfalls mit einem nachlassenden US-Dollarkurs Gewinne, der die Attraktivität von Rohstoff-Anlagen als Hedge gegen die drohende Inflation hebte. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 21. August 2009 um 14:17 Uhr |
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