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| Europäische Währung und Risikobereitschaft im Aufwärtstrend |
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| Mittwoch, 19. August 2009 um 13:55 Uhr |
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Der plötzliche Anstieg an den globalen Aktienmärkten verhalf gestern vielen Risikowährungen wie EUR und GBP zu neuen Höhen. Gleichzeitig verzeichneten Safe-Haven-Währungen wie Dollar und Yen Kursverluste. Da die Marktteilnehmer von einer Erholung der Konjunktur in Europa überzeugt sind, ist ein Kursanstieg der europäischen Währungen mittlerweile überfällig. Dies könnte wiederum den Rohstoff-Anlagen kurzfristig neuen Aufschwung bringen. US-Dollar fällt aufgrund steigender US-Aktienmärkte Während des gestrigen Handelstages verlor der Dollar gegenüber einigen Hauptgegenwährungen an Boden, nachdem sowohl die US-, Europas als auch die japanischen Aktienkurse anzogen. Ursache hierfür war zum Teil der stark gestiegene Index der Konjunkturerwartungen in Deutschland sowie unerwartete Umsatzsteigerungen von US-Top-Unternehmen wie Target und Home Depot. Bereits zum frühen Morgenhandel war zu beobachten, wie die Nachfrage nach dem US-Dollar gegenüber den Hauptwährungen deutlich abnahm. Investoren kehrten Safe-Haven-Währungen den Rücken zu. Pfund steigt aufgrund positiver Konjunkturdaten Das Britische Pfund kletterte gestern aufgrund positiver Konjunkturdaten aus England in die Höhe. National Statistics gab am Dienstag einen erneuten Anstieg bei den britischen Verbraucherpreisen im Juli bekannt. Der Index der Jahresteuerungsrate wurde bei 1,8% ausgegeben. Die Prognose lag um 1,5%. Das Pfund scheint in dieser Wirtschaftskrise belastbarer als viele Analysten voraussagten. Das Inflationsziel der Bank of England (BoE) wurde mit dem Ergebnis dennoch weiterhin unterschritten. Analysten gehen jedoch von einer zukünftig rigorosen Geldpolitik seitens der Zentralbank aus. Yen stürzt gegenüber Pfund Am Dienstag verzeichnete der Yen dramatische Verluste gegenüber dem Pfund Sterling. Das Paar beendete den Handel um 200 Punkte höher bei 157,00. Der Anstieg des GBP und der gleichzeitige Kursabfall des JPY ließen sich auf unerwartet positive BIP-Zahlen aus Großbritannien zurückführen. Darüber hinaus verlor der JPY gestern aufgrund der steigenden Aktienkurse an den globalen Aktienmärkten, allen voran die Wall Street, an Boden. Führende US-Unternehmen hatten eine unerwartete Umsatzsteigerung erzielt und den schwindenden Bedarf an risikoarmen Anlagen wie JPY forciert. Rohöl übersteigt die $72-Barrel-Marke Der Ölpreis kletterte gestern um über $3,25, bzw. 4% auf über $72 pro Barrel und kehrte den Trend der Kursverluste an den letzten drei Tagen wieder um. Der Dollar war gestern bärisch und förderte somit die Nachfrage nach Rohstoff-Anlagen. Ein Anstieg der globalen Aktienmärkte galt als Auslöser für die gestrige USD-Schwäche. Ferner stützen positive Konjunkturdaten aus Deutschland, der größten Wirtschaftnation innerhalb der Eurozone, diese Entwicklung. Insgesamt führte der schwächelnde USD zu verstärkten Investitionen in risikoreiche Anlagen. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 20. August 2009 um 13:58 Uhr |
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