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| Dollar-Handel vor US-Immobiliendaten zurückhaltend |
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| Dienstag, 18. August 2009 um 13:44 Uhr |
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Am Montag waren für den US-Dollar leichte Kursverluste gegenüber den Gegenwährungen zu beobachten, nachdem der Bericht zum „Empire State Manufacturing Index“ verdeutlichte, dass sich die Situation für das verarbeitende Gewerbe in der Region New York verbessert hat. Zuvor ergab sich für den US-Dollar ein deutlicher Aufschwung, als Investoren ihre Rohstoff-Anlagen, angesichts des drastischen Rückgangs der Aktienkurse an den chinesischen Börsen am Vortag, scharenweise verkauften. Heute früh rutschte der Dollar bereits im Vorfeld der zu veröffentlichen Immobiliendaten um 14:30 Uhr erneut ab. Die Marktteilnehmer erwarten weitere Anzeichen für eine Erholung der US-Konjunkturlage. Positive Daten könnten die Risikobereitschaft unter den Anlegern wieder steigern, so Analysten, und dementsprechend die Nachfrage nach US-Dollar als „Zufluchtswährung“ mindern. Fallende Aktienkurse treiben Dollar an - droht ein Umschwung? Der gestrige Handelstag brachte dem USD aufgrund der plötzlichen Verluste an der Wall Street zinsbullische Tendenzen. Leichte Risikoaversion zeichnete sich anschließend ab. Noch zu Monatsbeginn lagen die Erwartungen der Experten bei einem grundlegend bärischen Dollar im Rahmen einer optimistisch gefärbten Konjunkturstimmung. Der Monat August ist jedoch von überdurchschnittlich hohen Kursverlusten geprägt, die die Aktienmärkte vermehrt unter Druck setzen. Das Sicherheitsprofil von Währungen wie USD und JPY gewinnt seit Wochenbeginn an Bedeutung. EUR leidet unter Risikoaversion und ZEW-Bericht steht bevor Die jüngsten Verluste an den Aktienmärkten brachten dem EUR inklusive seiner letzten Kursgewinne Einbußen gegenüber den Hauptgegenwährungen. Obwohl sich der EUR nach wie vor über der Marke von 1,40 zum USD hält, erreichte die europäische Währung gestern dennoch ein neues Rekordtief der letzten zwei Wochen. Dem Britischen Pfund gegenüber war der EUR eindeutig überlegen und kletterte hier noch vor Öffnung der europäischen Märkte bis auf 0,8645. Rückschläge ergaben sich aufgrund der abrutschenden Aktienkurse ebenfalls gegenüber dem Yen. Hier fiel der EUR bis auf 132,50 ab. Europas Stimmung entscheidet über fällige JPY-Preiskorrektur Der JPY zählte gestern zu den führenden Währungen, nachdem sich ein Einbruch an den globalen Aktienmärkten ergeben hatte. Dementsprechend erfolgt nun eine klare technische Kurskorrektur der japanischen Währung. Ob sich dieser aktuelle Abwärtstrend behaupten wird, hängt in großem Maße von den für heute angekündigten Konjunkturdaten aus Europa und den USA ab, die jeweils ihren Einfluss auf die JPY-Crosse nehmen werden. Ölpreis fällt bis unter $68 pro Barrel und zeigt sich anschließend wieder zinsbullisch Nachdem der Ölpreis am vergangenen Freitag bis über die Marke von $73 kletterte, wird das Barrel Rohöl mittlerweile nahe des Preisniveaus von $69 gehandelt. Dabei sind dennoch leicht zinsbullische Signale zu erkennen. Die fallenden Aktienkurse am gestrigen Handelstag sowie der nachfolgende Kursanstieg des USD drückten den Ölpreis zwar zunächst auf unter $70 pro Barrel, jedoch erweist sich die gesteigerte Risikobereitschaft unter den Marktteilnehmern heute morgen als positiv für die Rohstoffpreise. Seit dem heutigen Handelsbeginn ist der Ölpreis bereits über $1.00 gestiegen und lässt aktuell weiterhin zinsbullische Tendenzen erkennen. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 20. August 2009 um 13:52 Uhr |
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