Home Wirtschaftsnews Dollar gewinnt gegen die meisten Gegenwährungen und verliert gegen Yen

- Echtzeitkurse der wichtigsten Waehrungspaare - Powered by Forexyard


Forexbroker eToro: Trading in der Community > 700 Euro Praemie
Jetzt Konto eroeffnen...


Dollar gewinnt gegen die meisten Gegenwährungen und verliert gegen Yen Drucken E-Mail
Dienstag, 11. August 2009 um 22:18 Uhr

Anleger setzen aktuell auf sichere Währungen, die jedoch geringere Erträge abwerfen. Dieses Verhalten nimmt derzeit großen Einfluss auf die Hauptwährungspaare. USD und JPY zählen während Marktkrisen stets zu den sicheren Anlagen. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage unter den Marktteilnehmern, die gerade einen großen Bogen um risikoreiche Investitionen machen.

Dollar weitet Kursgewinne gegenüber EUR und Pfund aus

Gestern konnte der US-Dollar weiterhin Boden gegenüber EUR und Pfund gutmachen. Der Dollar-Index, der den Wert des US-Dollars mittels eines Währungskorbs aus sechs Währungen wie z.B. EUR, Britisches Pfund und Yen vergleicht, kletterte am Montag um 0,4% auf 79,31 in die Höhe.

Bereits in der vergangenen Woche war der Index um 0,8% gestiegen. Der USD-Handel am Montag war von überraschend positiven Ergebnissen aus den Bereichen US-Arbeitsmarkt, Produktion sowie Verbrauchervertrauen geprägt. Darüber hinaus stützten gestern neue Mutmaßungen den Aufwärtstrend des USD, nach denen die US-Wirtschaft langfristig in einem schnelleren Tempo wachsen würde, als die der Eurozone, Großbritanniens und Japans.

Des Weiteren wird laut Analysten immer deutlicher, dass der USD gegenüber dem EUR stark unterbewertet ist, was dem USD am gestrigen Handelstag zusätzlichen Aufschwung verlieh. Das Paar fiel um 70 Punkte auf 1,4130. Deutlich erholte sich der Dollar ebenfalls gegenüber dem Britischen Pfund, nachdem wiederholt Sorgen um das Bankenwesen Englands und eine Deflation in Erscheinung traten. Dies hatte einen deutlichen Kursabfall für GBP/USD um 235 Punkte bis auf die Marke von 1,6475 zur Folge. Auch zum Kanadischen Dollar verbuchte der USD Kursgewinne. Zuvor rutschte der CAD gestern aufgrund enttäuschender Zahlen aus dem Metall- und Energiesektor ab, von dem Kanadas Wirtschaft hochgradig abhängig ist.

Mit dem Blick auf die Wirtschaftsagenda von heute, können Marktteilnehmer mit einer hohen Volatilität auf den Devisenmärkten rechnen, die sich im Anschluss an den gestrigen Aufwärtstrend des USD einstellen sollte. Im Gegensatz zum Börsengang am Montag, bleiben die USA dem Wirtschaftskalender heute nicht fern. Wichtigste Indikatoren, die den USD-Kurs heute bestimmen werden, sind: Produktivität exklusive Agrar, 2. Quartal, (1. Veröffentlichung) sowie die Lohnstückkosten, 2. Quartal, (1. Veröffentlichung) um 14:30 Uhr und um 16:00 Uhr die US-Lagerbestände und Umsätze im Großhandel für Juni.

Pfund rutscht ab aufgrund Sorgen um Verschlechterung der englischen Wirtschaft

Das Britische Pfund verzeichnete gestern überraschend starke Kursverluste gegenüber den Hauptwährungen. Wieder einmal ist die konjunkturelle Lage des Inselstaats Ursache für diese Entwicklung. Der Beschluss der Notenbank Englands (BoE), ihre Sonderpolitik der quantitativen Lockerung der Geldmenge zu verstärken sowie ein Einsturz der Aktien aus dem Banken- und Energiesektor am Montag, lösten die Sorge aus, dass die Wirtschaft Englands doch noch in den Abgrund stürzen könnte. In der Eurozone erfuhr der EUR Kursverluste angesichts neu entstandener Spekulationen, dass die europäische Wirtschaft in geringerem Tempo wachsen würde als die US-Wirtschaft. Dies hatte gestern eine gesteigerte Nachfrage nach USD zur Folge und setzte der europäischen Währung weiter zu.

EUR/USD rutschte dementsprechend auf 1,4170 ab. Könnte der glanzvolle EUR-Aufwärtstrend gegenüber dem USD nun ein Ende finden? Derzeit drohen darüber hinaus einigen deutschen Großbanken Herabstufungen, die den EUR-Kurs zunehmend belasten. Das Paar GBP/USD setzte seine Talfahrt gestern um 235 Punkte fort. Englands Wirtschaftslage bleibt im Vergleich zu den USA aktuell stark unsicher. Allem Anschein nach, zeichnen sich auf dem Devisenmarkt Entwicklungen ab, nach denen der US-Dollar sich möglicherweise aktuell auf einem bevorzugten Kurs befindet. Mittelfristig könnte sich hier eine Preiserholung gegenüber GBP und EUR ergeben.

Analysten gehen heute von einer fortdauernden bärischen Tendenz für EUR und GBP gegenüber den Hauptwährungen aus. Hier könnte sich angesichts der aktuell konjunkturellen Begebenheiten ein Börsengang zugunsten des USD ergeben. Eine Reihe wichtiger Indizes aus der Eurozone wird heute die Märkte bestimmen: GB-Handelsbilanz (Juni) und DCLG HPI-Index um 10:30 Uhr. Deutschland - Verbraucherpreise Juli (endgültig) und Großhandelspreise Juli um 08:00 Uhr. Frankreich - Staatshaushalt um 08:45 Uhr. Die Ergebnisse dieser Indikatoren werden sich voraussichtlich stark auf die EUR- und GBP-Crosse des heutigen Handels auswirken.

JPY gewinnt gegen Hauptwährungen

Am Montag ergaben die japanischen Kern-Bestellungen von Werkzeugmaschinen ein über den Erwartungen liegendes Ergebnis im Monat Juni. Zum ersten Mal in 4 Monaten ergab sich hier eine Steigerung. Dennoch verdeutlichten weitere japanische Konjunkturdaten, dass sich die Wirtschaft des Inselstaats nach wie vor in einer Notlage befindet. Trotzdem verzeichnete der Yen gestern Kursgewinne gegenüber den meist gehandelten Währungen. GBP/JPY fiel dementsprechend um 280 Punkte auf die Marke bei 159,74. Verluste an den globalen Aktienmärkten führten während des gestrigen Börsengangs zu einem Rückgang risikoreicher Anlagen wie dem GBP. Des Weiteren ergaben sich deutliche Preiskorrekturen für GBP/JPY und USD/JPY, die in den vergangenen Wochen einen zinsbullischen Trend markierten.

Angesichts der sich aktuell wieder destabilisierenden gesamtwirtschaftlichen Lage ergibt sich auch heute eine weitere Gelegenheit für den Yen, seine jüngsten Gewinne auszubauen. Im Hinterkopf zu behalten ist jedoch die Prognose, dass die US-Wirtschaft zum 3. Quartal ein Wirtschaftswachstum ausweisen soll. Heute stehen drei wichtige Indikatoren auf dem japanischen Wirtschaftskalender, die den Kurs des JPY beeinflussen werden: eine Stellungnahme der japanischen Regierung zu Geld- und Währungspolitik, die Overnight Call Rate (Übernachtgeld) sowie eine Pressekonferenz der Bank of Japan. Die Reaktion des JPY-Kurses auf diese Veröffentlichungen könnte ein zinsbullischer Trend sein, der sich heute erneut gegenüber Dollar, Britischem Pfund und EUR fortsetzt.

Rohöl fällt unter $71-Marke

Rohöl rutschte gestern um 40 Cent auf $70,70 pro Barrel ab, als der US-Dollar sprunghaft gegenüber dem EUR anstieg und somit die Nachfrage nach Rohstoffen und alternativen Investitionen nachließ. Ferner wurde der Ölpreis von den Kursverlusten an den US- und europäischen Aktienmärkten gedämpft. Darüber hinaus verloren Rohstoff-Anlagen im gestrigen Handel an Boden. Eine der Hauptursachen dafür war, wie bereits erwähnt, ein starker USD, der hier großen Einfluss nimmt, da Rohöl selbst in US-Dollar bepreist ist.

Dem Schwarzen Gold wäre heute möglicherweise ausschließlich mit einem Kursabfall des USD geholfen. Da die Marktteilnehmer derzeit bei Rohöl auf Abwärtstendenzen setzen, wird es für die Nachfrage schwierig, den Preis aufrechtzuerhalten. Vielmehr scheint der Ölpreis letztlich überbewertet, so dass eine leichte Kurskorrektur wahrscheinlich ist, um den realen Marktwert des Rohstoffs zu ermitteln.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. August 2009 um 22:23 Uhr
 

Forexbroker Forexyard: Oel- und Goldhandel > 300 Euro Cashback
Jetzt Konto eroeffnen...

Forexyard

Forexyard - Forex Trading Broker
Hier klicken..

International


Ihre Meinung

Welche Währung wird weiter zulegen ?
 

Empfehlungen

Handelsplattform:
Forexyard
Devisen-,Öl- und Goldhandel. Übungskonto. Live Kurse. Trading ab $100...
eToro
Trading-Community und Meisterschaft. Preise. Chat. 700€ Prämie...
Easyforex
Geführte Touren. Trading-Werkzeuge. SMS Alerts. Video-Touren...
Tradingphd.com

Nachrichten


Impressum : Disclaimer : Kontakt : Websiteprofil

Powered by Joomla!. Design by Themza. Valid XHTML and CSS.