| US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung exklusive Agrar bestimmen heute USD-Volatilität |
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| Freitag, 07. August 2009 um 21:55 Uhr |
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Für den US-Dollar werden heute extreme Kursschwankungen erwartet. Ursache hierfür ist die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung exklusive Agrar um 14:30 Uhr, denen stets eine besondere Bedeutung zukommt. Weitere Konjunkturdaten, die den Handel zwischen dem USD und seinen Haupt-Crossen vorantreiben könnten sind: die Erzeugerpreise aus Großbritannien für Juli (Output-Basis) um 10:30 Uhr, die US-Arbeitslosenquote um 14:30 Uhr sowie Kanadas Arbeitslosenquote um 13:00 Uhr. Forex-Anleger sollten ihre USD-Positionen jetzt, im Vorfeld entscheidender Wirtschaftsdaten der führenden Industrienationen eröffnen. Dollar-Kurs steigt aufgrund erhöhter Risikoaversion Gestern verzeichnete der USD weitgehend Kursgewinne gegenüber GBP und EUR. Diese neue Entwicklung kann darauf zurückgeführt werden, dass sich unter den Marktteilnehmern im Vorfeld entscheidender Konjunkturberichte zum US-Arbeitsmarkt, leichte Unsicherheit in Hinsicht auf den globalen Wirtschaftsausblick ausbreitet. Zum Ende des gestrigen Handelstages schloss der USD gegenüber dem GBP fester und drückte das oft gehandelte Cross auf 1,6769. Auch zum EUR ergaben sich ähnliche Entwicklungen. Hier notierte der USD bei 1,4360. EUR verliert gegen USD aufgrund Leitzinsbeschluss Der EUR beendete den gestrigen Handel bei gemischten Ergebnissen gegenüber seinen Hauptgegenwährungen. Die Währung der 16 Nationen baute ihre Kursgewinne gegenüber dem Pfund Sterling aus und wurde angesichts eines umfassenden GBP-Verkaufs zu Handelsschluss bei 0,8560 gehandelt. Dem vorausgegangen war der Beschluss der Bank von England (BoE) ihre Sonderpolitik der quantitativen Lockerung der Geldmenge fortzusetzen. Dabei überraschte die Notenbank mit ihrer Bekanntgabe, das Volumen von 125 auf 175 Milliarden Pfund deutlich aufzustocken. Für den EUR ergaben sich ebenfalls Abwärtstendenzen. Zum USD verlor die europäische Währung über 50 Punkte und notierte hier bei einem Level von 143,60. Am gestrigen Handelstag gab die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Entscheid zum Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems bekannt. Die Notenbank entschied sich erwartungsgemäß dazu, ihren historisch extrem niedrigen Zinssatz von 1,00% zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld beizubehalten. Einigen Konjunkturberichten zufolge scheint sich ein aufhellender Konjunkturausblick für die Eurozone zu ergeben. Die wirtschaftliche Zuversicht kletterte bereits auf ein 8-Monats-Hoch, nachdem sich für die Eurozone eine verlangsamte Kontraktion der Wirtschaftsleistung in den Bereichen Produktion und Dienstleistung ergab. In Deutschland, der größten Industrienation Europas, erreichten die Industrieaufträge im Monat Juni ihren höchsten Stand der letzten zwei Jahre. Wichtigster Indikator der Eurozone heute ist das vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte Ergebnis der deutschen Produktion im produzierenden Gewerbe für den Monat Juni (saisonbereinigt) um 12:00 Uhr. Anleger sollten ihr Augenmerk insbesondere auf diese Veröffentlichung richten. Sollten die Ergebnisse die Erwartungen übertreffen, könnte dies den EUR kurzfristig wieder in die Höhe treiben. Darüber hinaus sollten Händler unbedingt die US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung exklusive Agrar um 14:30 Uhr beobachten, deren Ergebnis die kommenden Tendenzen des EUR und seiner Crosse bestimmen könnte. JPY richtet sich nach konjunkturellen Leitdaten Der Yen schloss den gestrigen Handelstag bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei blieb Japans Währung überwiegend unverändert gegenüber dem EUR und notierte hier um die 137-Marke. Gegenüber dem USD ergaben sich für den Yen Aufwärtstendenzen: Der JPY kletterte über 250 Punkte in die Höhe und schloss bei 159,86. Verbesserte Exportdaten sowie eine Produktionssteigerung liegen dieser neuen Tendenz zugrunde. Dennoch droht die Deflation zu eskalieren, da Japans Haushalte, deren Ausgaben über die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts ausmachen, eine deutliche Investitionszurückhaltung demonstrieren. Sie warten auf eine Preissenkung für Waren und schränken dementsprechend eine Erholung der Wirtschaftslage der weltweit zweitgrößten Industrienation ein. Ölpreis stabilisiert sich um $72 pro Barrel Rohöl notierte zum gestrigen Handelsschluss unter $72 pro Barrel, nachdem sich Kursverluste an den Aktienmärkten ergeben hatten und der Dollar an Stärke gewann. Die Notwendigkeit der Investition in Rohstoffe als alternative Anlage, nahm für die Investoren dementsprechend ab. Rohöl fiel auf ein Innertagestief um $70,24 pro Barrel, bevor der Rohstoff wieder bis auf den Abrechnungskurs von 71,55 anstieg. Im Vergleich zum gestrigen Börsengang ergaben sich nur wenige Kursänderungen. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. August 2009 um 22:00 Uhr |
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