| Dollar erreicht Rekordtief von 2009 gegenüber Währungskorb |
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| Dienstag, 04. August 2009 um 16:36 Uhr |
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Am Montag fiel der Dollar auf ein neues Rekordtief in diesem Jahr. Dieser Entwicklung vorausgegangen war ein deutlicher Anstieg des ISM-Einkaufsmanagerindex in den USA. Im Monat Juli hat sich laut Angaben die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe deutlich stärker als erwartet aufgehellt. Gemeinsam mit überraschend positiven Geschäftsberichten ausländischer Banken stützten die Konjunkturdaten die Aktienmärkte, was insgesamt Schwierigkeiten für die US-Währung bedeutete. Investoren erwünschen nicht mehr den Safe-Haven-Status des Zahlungsmittels USD. Dollar fällt aufgrund optimistischer Produktionsdaten Nach Veröffentlichung des alle Voraussagen übertreffenden ISM-Einkaufsmanagerindex aus der US-Wirtschaft, rutschte der US-Dollar in seinem Kurswert deutlich ab. Der vorgenannte Index stieg bis auf ein 11-Monats-Hoch bei 48,9 Punkten und lag damit wesentlich höher als seine Prognose bei 46,4. Darüber hinaus verdeutlichten weitere US-Konjunkturdaten aus dem Bereich Bau und Konstruktion eine spürbare Verbesserung. Im Ganzen führte dies zu einer rückläufigen USD-Nachfrage. Die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer stieg im Tagesverlauf kontinuierlich an. Der Dollar verbuchte gegenüber nahezu allen Gegenwährungen Kursverluste, während Händler davon überzeugt sind, dass sich die Rezession ihrem Ende neigt und sich bereits in naher Zukunft Wirtschaftswachstum innerhalb der US-Wirtschaft einstellen wird. EUR klettert bis auf 7-Monats-Hoch gegenüber USD Die europäische Währung schnellte gestern gegenüber dem USD bis auf ein neues 7-Monats-Hoch in die Höhe. Zuvor hatten positive Produktionszahlen weltweit, unter anderem aus der Eurozone, den USA, Großbritannien und China, zu einem Einbruch der Nachfrage nach dem Safe-Haven-USD geführt. Des Weiteren verzeichnete das Britische Pfund einen sprunghaften Anstieg gegenüber dem Dollar. Auch Großbritanniens Wirtschaft gab mit ihren Konjunkturdaten deutliche Signale aus, nach denen ihre Rezession bis zum Abschluss des 3. Quartals ein Ende finden könnte. Die Veröffentlichung äußerst positiv ausgefallener Produktionsdaten aus Großbritannien sowie die glänzenden Zahlen der zwei führenden Kreditinstitute des Vereinigten Königreichs Barclays und HSBC, die im ersten Halbjahr trotz hoher Abschreibungen Gewinne verbuchen konnten, lösten neue Hoffnung auf ein Ende der Krise aus. JPY verliert gegenüber allen Hauptwährungen Der japanische Yen verzeichnete gestern deutliche Kursverluste gegenüber seinen Gegenwährungen, nachdem die führenden Industrieländer eine Reihe positiver Produktionsdaten veröffentlichten. Dies wiederum drückte die Nachfrage nach „sicheren“ Anlagen wie JPY und USD. Die Marktteilnehmer konzentrierten sich vermehrt auf gewinnträchtige sowie risikoreiche Investitionen wie dem GBP und EUR. Im Laufe des Handelstages steigerte sich die Risikobereitschaft der Händler. Als Folge dessen wurden JPY-Anlagen regelrecht abgestoßen, um Investitionen in ausländische Währungen zu tätigen. Analysten zufolge wird sich dieser Trend im Zuge einer globalen Konjunkturerholung fortsetzen. Rohöl übersteigt die $72-Barrel-Marke Der Ölpreis kletterte gestern bis über $72 pro Barrel, bevor dieser um $71,25 notierte. Während des Montagshandels erreichte Öl seinen höchsten Stand seit dem 1. Juli. Der zinsbullische Rohöl-Trend von gestern lässt sich überwiegend auf positive Produktionsdaten der führenden Industrienationen, allen voran die USA, Großbritannien und China, zurückführen. Dabei gelten die USA und China als die beiden größten Öl verbrauchenden Nationen weltweit, was die Preise zusätzlich antrieb. Auf der anderen Seite führen die verbesserten globalen Konjunkturerwartungen und die gesteigerte Risikobereitschaft zu einer rückläufigen Nachfrage nach USD. Dementsprechend kletterte der in Korrelation stehende Ölpreis in die Höhe. Dennoch konnte der Preis mangels Nachfrage nicht über der $72-Marke gehalten werden. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden globalen Wirtschaftserholung sowie positiven Konjunkturdaten ist davon auszugehen, dass der Ölpreis in naher Zukunft weiterhin ansteigt. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. August 2009 um 16:39 Uhr |
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