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Der Wirtschaftskalender dieser Woche ist mit wichtigen Fundamentaldaten gefüllt, die hohe Volatilität auf den Märkten auszulösen drohen. Unter den vielen Veröffentlichungen sollten Anleger, laut ForexYard-Empfehlung, besonderes Augenmerk auf den US-Einkaufsmanagerindex, den Index der anstehenden US-Hausverkäufe, den US-Arbeitsmarktbericht ausgenommen der Landwirtschaft sowie den Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems richten. Woche des „Non-Farm“-Arbeitsmarktberichts beginnt In der vergangenen Woche verzeichnete der Dollar gemischte Ergebnisse gegenüber seinen Hauptwährungskontrahenten. Dabei ergaben sich extrem volatile Handelstage gegenüber dem EUR und Yen.
Am Freitag kehrten die Währungspaare jedoch zusehends zu ihren vorherigen Notierungen zurück, nachdem die USA und Kanada ihre BIP-Zahlen veröffentlicht hatten.
Allem Anschein nach waren in der vergangenen Woche die gemischten Ergebnisse wichtiger US-Wirtschaftsindikatoren Hauptursache für die starken Kursschwankungen des USD. Am Montag lieferte der Bericht der Verkäufe von Neubauten, der den Verkauf neu gebauter Eigenheime misst, sein bestes Ergebnis in den letzten 7 Monaten. Darüber hinaus wurde die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter zum dritten Mal in Folge bei einem positiven Ergebnis ausgegeben.
Der Bericht des Verbrauchervertrauens, ausgegeben vom Conference Board, verdeutlichte jedoch am Dienstag, dass die US-Verbraucher sich hinsichtlich ihrer Ausgaben weiterhin vorsichtig zeigten. Das Verbrauchervertrauen korreliert eng mit Arbeitslosigkeit und Inflation. Die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit der Woche lieferten ebenfalls negative Zahlen: 584.000 Personen haben in der vergangenen Woche ihre Arbeitsstelle verloren.
Die kommende Woche ist von wichtigen Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft geprägt. Zu den führenden Veröffentlichungen der Woche zählen: der US-Einkaufsmanagerindex, der Index anstehender US-Hausverkäufe, der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP), ausgenommen der Landwirtschaft, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie die Entwicklung der Beschäftigung außerhalb des Agrarbereichs „Non-Farm Payrolls“ am Freitag. Die anstehende Handelswoche verspricht hohe Volatilität für USD-Paare, die Händler gute Möglichkeiten bietet, große Profite zu erzielen. Leitzins-Bekanntgabe für Eurozone in dieser Woche Auch für den EUR ergab sich in der vergangenen Woche ein eher volatiler Börsengang. Zum Dollar sahen die Marktteilnehmer gemischte Ergebnisse mit einem deutlichen Kursabfall zu Beginn der Handelswoche und einer Preiskorrektur zum Wochenende. Zum Yen waren ähnlich Entwicklungen zu beobachten. Gegenüber dem Britischen Pfund rutschte der EUR in seinem Wert leicht ab.
Dabei spielte Deutschland, Europas stärkste Wirtschaftszone, eine entscheidende Rolle und war Hauptursache für die Kursschwankungen des EUR. Einerseits ergaben die deutschen Arbeitslosenzahlen, dass im Monat Juni lediglich 6.000 Personen ihren Arbeitsplatz verloren hatten. Hier setzten sich die verhältnismäßig positiven Entwicklungen für den deutschen Arbeitsmarkt der letzten Monate fort. Die vorläufigen Zahlen zum Verbraucherpreisindex in Deutschland lieferten jedoch ein negatives Ergebnis und verdeutlichten, dass die Inflation das derzeit schwächste Glied der deutschen Wirtschaft sei. Deflationssorgen lassen demnach aktuell nicht nach.
In der kommenden Woche sollten EUR-Anleger ihr Augenmerk ein weiteres Mal auf Konjunkturdaten aus der deutschen Wirtschaft richten. Auch hier wird einer Reihe wichtiger Veröffentlichungen entgegengesehen, die großen Einfluss auf den EUR nehmen werden. Die bedeutendsten unter ihnen: Deutschlands Einzelhandelsumsätze, die Eintragsaufgänge der Industrie sowie die Industrieproduktionszahlen. Darüber hinaus wird die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag ihren Entscheid zu Leitzins und Währungspolitik bekannt geben. Sollte die EZB mit einer Zinsänderung überraschen, würde dies großen Einfluss auf den EUR-Kurs nehmen, der sich wiederum auf übrige Hauptwährungen auswirkt. Yen-Volatilität setzt sich fort Der Yen setzt sein volatiles Verhalten der letzten Woche fort. Die vergangene Woche schloss der JPY nach einigen Höhen und Tiefen gegenüber dem USD bei 94,50. Auch gegenüber dem EUR ergaben sich Kursschwankungen. Zum GBP rutschte der Japans Währung in seinem Kurswert insgesamt ab.
Wichtige Konjunkturdaten aus der japanischen Wirtschaft brachten gemischte Ergebnisse. Japans Einzelhandelsumsätze verschlechterten sich zum zehnten Monat in Folge. Dies verdeutlicht das schwache Konsumverhalten der Japaner, die noch nicht an eine baldige Erholung der Wirtschaftslage ihrer Nation glauben. Der vorläufige Bericht der Industrieproduktion zeigte wiederum, dass der inflationsbereinigte Gesamtwert der Industrieproduktion in Japan um 2,4% gestiegen ist. Allem Anschein nach erreicht Japans Wirtschaft trotz Kosteneinsparungen ein großes Exportvolumen, so dass sich die Industrieproduktionszahlen ungeachtet der Rezession auf dem aufsteigendem Ast befinden.
In dieser Woche sind zwei Indikatoren von besonderer Bedeutung: Morgen Nacht steht die japanische Notenbankgeldmenge auf der Agenda. Die Ergebnisse dieses Indikators scheinen großen Einfluss auf Japans Zinsrate zu nehmen. Investoren neigen in der Regel auf diese Veröffentlichung zu reagieren. Im weiteren Handelsverlauf erwarten die Marktteilnehmer außerdem Japans Frühindikatorindex (Leading Indicator) am Donnerstag. Bei diesem Konjunkturvorlaufindikator handelt es sich um einen Sammelindex, der als Richtungsweiser der Konjunkturlage gilt und großen Einfluss auf den Yen-Wert nimmt. Rohöl erreicht $70 pro Barrel Der Ölpreis klettert kontinuierlich in die Höhe. Das Barrel Rohöl wird aktuell nahe der $70-Marke gehandelt, was einem neuen Monatshoch entspricht.
In der vergangenen Woche begann der Rohstoff den Handel mit einem deutlichen Kursabfall, der sich überwiegend aus einem gestiegenen Dollar-Kurswert ergab. Im weiteren Wochenverlauf rutschte der Dollar wieder ab und die weltweit positiven Konjunkturdaten riefen eine Anlegerstimmung hervor, die von einer Überwindung der Rezession ausging. Die Marktteilnehmer waren größtenteils davon überzeugt, dass eine Verbesserung der finanziellen Lage, die Energienachfrage steigert. Dementsprechend erholte sich der Ölpreis in diesen Handelstagen. Darüber hinaus trugen positive Daten der globalen Aktienmärkte ihren Teil zum zinsbullischen Trend des Rohöls bei. Nach wie vor scheint der Wert des Rohöls stark mit den Aktienmärkten, insbesondere in den USA, zu korrelieren. Dies sollten Investoren beachten, wenn sie ihre Rohöl-Positionen eröffnen.
Für die anstehende Woche gehen Analysten von einer Fortsetzunge des zinsbullischen Rohöltrends aus. Da Öl in letzter Zeit eine eher volatile Investition zu sein scheint, sollten Anleger den Dollar, die globalen Aktienmärkte sowie Energieberichte in dieser Woche nicht aus den Augen verlieren. |