| US-Dollar erholt sich von vorherigen Tiefständen |
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| Mittwoch, 29. Juli 2009 um 22:22 Uhr |
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Der USD rutschte am Mittwoch gegenüber einigen Hauptwährungen ab und schwankte nahe seiner Rekordtiefe des letzten Jahres. Einige Marktteilnehmer leiten die aktuelle Wirtschaftslage nach wie vor ausschließlich von veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten ab. Demnach stabilisierte sich der USD im Laufe des Handelstages gegenüber dem EUR, nachdem recht positive Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht wurden. Zum japanischen Yen konnten zuvor entstandene Kursverluste wieder ausgeglichen werden. Da sich die Anzeichen einer Stabilisierung des US-Immobilienmarktes deutlich verstärken, wollen Anleger nun mithilfe der bevorstehenden Indikatoren, sowohl die Lage des US-Konsumverhaltens als auch den US-Arbeitsmarkt prüfen. Schwaches Verbrauchervertrauen treibt US-Dollar an Der Dollar verbesserte seinen Kurswert gegenüber den übrigen Hauptwährungen im gestrigen Handel, nachdem deutlich wurde, dass sich die Forderung nach dem USD als Weltreservewährung wieder verstärkte. Zuvor hatte die US-amerikanische Währung ein Rekordtief des laufenden Jahres erreicht. Im Laufe der Handelswoche erwarten die Marktteilnehmer weitere US-Treasury-Auktionen (zwei- und fünfjähriger Notes). Am Dienstag hatte die Auktion zweijähriger US-Notes im Volumen von $42 Milliarden nur wenig Einfluss auf den Währungsmarkt. Am heutigen Handelstag sollten Händler die Veröffentlichung der US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter des Monats Juni um 14:30 Uhr gut im Auge behalten. Nach den enttäuschenden Zahlen zum Verbrauchervertrauen und der jüngst schwachen Unternehmensbilanz für das zweite Quartal, könnte jedes Ergebnis, was unter den Erwartungen liegt, die Risikobereitschaft der Anleger weiter dämpfen und den USD somit mit einen erneuten Schub versehen. EUR überwindet $1,43-Marke nicht Der EUR kletterte am Dienstagmorgen kurzfristig bis über die Marke von $1,43 und erreichte somit ein neues 8-Wochen-Hoch. Im Laufe des frühen Nachmittags jedoch rutschte die europäische Währung wieder bis auf $1,4155 ab. Zu später Handelsstunde am Vortag, pendelte der EUR noch bei $1,424. Um 1,1% auf 134,04 fiel der EUR darüber hinaus zum Yen. Am Montag notierte dieses Paar noch bei 135,48. Auch hier nahmen die fallenden Aktienmärkte ihren Einfluss. Anleger richteten ihr Augenmerk ein weiteres Mal auf die „sicheren“ Währungen Japans und der USA. Obwohl Europas Währung derzeit überwiegend Kursgewinne verbucht, ist sie dennoch nicht in der Lage wichtige Widerstandsmarken zu durchbrechen und sich oberhalb des bedeutenden Levels von $1,43 zu stabilisieren. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf gemäßigte Gewinne an den europäischen Aktienmärkten zusammen mit der Vorsicht der Marktteilnehmer im Vorfeld der US-BIP-Zahlen des zweiten Quartals, die am kommenden Freitag veröffentlicht werden. Auch für Freitag angekündigt: die Beschäftigungszahlen ausschließlich der Landwirtschaft. Mit der anstehenden Veröffentlichung der vorläufigen deutschen Verbraucherpreise für Juli, erwarten die Experten für heute Marktvolatilität, die den EUR im Laufe des Tages bis auf die $1,43-Marke zurückbringen könnte. JPY mit Kursgewinnen aufgrund Risikoaversion Japans Yen konnte gestern gegenüber einem Großteil der 16 Hauptwährungen Boden gutmachen. Dabei verbuchte die asiatische Währung zum ersten Mal in vier Tagen selbst zum EUR Kursgewinne, nachdem das US-Verbrauchervertrauen dieses Monats unerwartet stark gesunken war und Investoren darin entmutigte, auf gewinnträchtigere Anlagen zu setzen. Ölpreis fällt nach 11-Tages-Rallye US-Rohöl September-Kontrakt fiel am Dienstag um $1,15, bzw. 1,7% auf $67,23 pro Barrel. Demnach erreichte der Rohstoff ein Innertagestief bei $66,60. Der Ölpreis rutsche ab, nachdem auch das US-Verbrauchervertrauen unerwartet stark gesunken war und die Sorgen um eine Erholung der Nachfrage wieder auflebten. Die enttäuschenden Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals setzen den Ölpreis weiterhin unter Druck. Angesichts negativer Prognosen seitens des Energieunternehmens British Petroleum (BP) sowie dem steten Anstieg der US-Rohöllagerbestände, ist die Anlegerstimmung in Bezug auf den Rohstoff eher negativ einzuschätzen. Analysten gehen davon aus, dass sowohl die Aktienmärkte als auch die Dollar-Stimmung den Ölhandel heute bestimmen werden. Ein starker Dollar neigt in der Regel dazu, Abwärtsdruck auf die Ölpreise auszuüben. Darüber hinaus sollten Händler die für heute um 16:30 Uhr angesetzte Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände der Woche beobachten, da diese im Allgemeinen hohe Volatilität für die Ölpreise auslöst. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 01. August 2009 um 22:26 Uhr |
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