| Reden von Bernanke und Geithner dürften Dollar-Handel dominieren |
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| Freitag, 24. Juli 2009 um 19:05 Uhr |
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Während sich die Handelswoche ihrem Ende zuneigt steht dem USD ein weiterer volatiler Handelstag bevor. Der Dollar verzeichnete gestern kräftige Bewegungen zum EUR, GBP und JPY. Dieses Verhalten dürfte sich heute fortsetzen, da aus den USA wichtige Wirtschaftsdaten erwartet werden. Was das Geschehen an den Devisenmärkten wohl am meisten bestimmen dürfte, sind die für 13:55 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des revidierten Berichts zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und die Ansprachen von US-Notenbankchef Ben Bernanke und US-Finanzminister Timothy Geithner zum Thema Wirtschaftliche Erholung in den USA, beide um 14:30 MGZ. Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung lässt Dollar zum Yen ansteigen Die US-Eigenheimverkäufe aus Bestand verzeichneten im Juni den dritten Anstieg in Folge und die Preise erreichten den höchsten Stand seit Oktober. Das gab der Hoffnung Nahrung, dass der Immobilienmarkt endlich auf dem Weg der Gesundung sei, und viele Experten glauben, dass das auch eine generelle wirtschaftliche Erholung nach sich ziehen werde. Analysten zufolge deuten die Daten darauf hin, dass der US-Immobilienmarkt sich nunmehr zu stabilisieren beginnt. Das wäre auch ein wichtiger Bestandteil für eine dauerhafte Erholung der US-Wirtschaft und mithin auch für einen langfristig stärkeren USD. EUR erreicht den seit 7 Wochen höchsten Stand zum Dollar Die europäische Währung verzeichnete beim frühen Handel Kursgewinne zum US-Dollar, nachdem die US-Arbeitslosendaten für die vergangene Woche in etwa den Erwartungen entsprachen. Das war jedoch nur kurzlebig, da die US-Immobiliendaten nicht sehr zuversichtlich waren, was darin resultierte, dass die Paarung im Minus beim Kurs von 1,4162 schloss. Zum GBP fiel der EUR auf den Wert von 0,8589, da das Vertrauen in die britische Währung zurückkehrt. Die Paarung EUR/JPY blieb gestern jedoch relativ unverändert, da die Nachfrage nach dem höherer Erträge erzielenden JPY zurückging. Inmitten Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung verliert der Yen an Boden Am Donnerstag verzeichnete die japanische Währung Rückgänge zu US-Dollar und GBP und glich so deren Verluste vom Vortag aus. Der JPY erreichte einen 2-Wochen-Tiefststand zum Dollar und einen 3-Wochen-Tiefststand zum EUR, da Händler in Asien den Yen in Erwartung von Kapitalabfluss durch japanische Investoren verkauften. Der Yen fiel gestern auch im Vergleich zur schwedischen und norwegischen Krone, während japanische Finanzunternehmen dabei sind wenigstens 700 Mrd. Yen ($7,42 Mrd.) für weltweite Investments zu beschaffen. Rohölpreis fasst $67 pro Barrel ins Auge Der Rohölpreis stieg am Donnerstag auf über $66 pro Barrel und erzielte mit $66.88 den höchsten Wert seit drei Wochen, nachdem US-Immobiliendaten für einen Anstieg an den Aktienmärkten sorgten und die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung anfachten. Nachdem die US-Immobilienmaklerlobby bekannt gab, dass Hausverkäufe im Juni den dritten Monat infolge angestiegen waren verzeichnete der Ölpreis einen Anstieg um 2,7%. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 26. Juli 2009 um 19:09 Uhr |
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