| Dollar nach 6-Wochen-Tiefstand wieder ansteigend |
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| Mittwoch, 22. Juli 2009 um 21:37 Uhr |
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Der Dollarkurs stieg am Dienstag im Vergleich zu den meisten anderen Währungen. Auslöser dafür waren Aussagen von Ben Bernanke, die Befürchtungen aus dem Weg räumten, dass Entscheidungsträger nicht entschlossen genug handeln würden um die Inflation abzuwenden, die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Kreditkrise hervorgebracht wurde. Die Rede des Präsidenten der US-Notenbank wirkte sich günstig auf den USD aus, da seine Einschätzung der US-Konjunkturlage den Safe-Hafen-Anreiz des Dollar wieder belebte. Erhöhte Risikobereitschaft lässt Dollarkurs ansteigen Der Dollar erholte sich gestern, während der US-Aktienmarkt nach anfänglichen Gewinnen leicht rückläufig war. Schuld daran waren Äußerungen von Firmenchefs und US-Notenbankchef Ben Bernanke, die die Wirtschaftsentwicklung nur sehr verhalten beurteilten. Folglich stieg der USD beim gestrigen Handel leicht an, legte zum GBP um 100 Pips zu und schloss bei 1,6410. Auch zum EUR zeigte der Dollar aufsteigende Tendenz und schloss bei 1,4175. EUR und GBP verzeichnen allgemeine Kursverluste Der EUR zeigte gestern Schwäche im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen, nachdem Bedenken, die CIT Group Inc. könne Insolvenz anmelden die Nachfrage nach Safe-Hafen-Anlagen wieder anfachte. Zum Börsenschluss gestern fiel der EUR zum JPY und ließ die oft gehandelte Währungspaarung auf den Wert von 133,17 fallen. Ähnlich verhielt sich der EUR zum CHF und schloss bei 1,5160. Bernankes Rede trägt zur Stärkung des JPY bei Die japanische Währung verzeichnete einen Anstieg im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, nachdem Ben Bernanke erwähnte, dass die US-Notenbank voraussichtlich „ihre Geldpolitik straffen werden müsse“, um einem eventuell aufkeimenden Inflations-Problem entgegenzuwirken. Nachdem er zum US-Dollar den tiefsten Stand in zwei Wochen erreicht hatte stieg der Yen auch aufgrund von Spekulationen, dass japanische Exporteure die Währung kaufen seit sie in der vergangenen Woche um 1,8% zurückgegangen war. Rohölpreis zum ersten Mal seit 6 Tagen im Abschwung Der Rohölpreis rutschte am Mittwoch knapp unter den Wert von $65 pro Barrel, nachdem der unerwartete Anstieg der US-Rohöllagerbestände die Sorgen hinsichtlich der dauerhaft schwachen Nachfrage beim weltgrößten Energieverbraucher bestärkte. Wie das American Petroleum Institute (API) am Dienstag bekannt gab stiegen die US-Rohöllagerbestände vergangene Woche recht unerwartet an, da die die Inland-Raffinerie-Aktivitäten einbrachen. Nach Expertenmeinung könnten jedoch gefestigte Aktienmärkte und ein schwacher Dollar den Ölpreis stützen. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Juli 2009 um 22:31 Uhr |
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