| Europäische Konjunkturerwartungen brechen ein, EUR-Aufschwung gebremst |
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| Mittwoch, 15. Juli 2009 um 22:02 Uhr |
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Nach der gestrigen Veröffentlichung der deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen zeigte sich der Markt überrascht, da die Stimmung in der größten Wirtschaftsmacht der Eurozone im zurückliegenden Monat eingebrochen war, was die wirtschaftliche Tatsache belegt, dass ein Konjunkturaufschwung wohl doch noch auf sich warten lässt. Da der Bericht nur das aufzeigte, was bereits bekannt war, hielt sich der Einfluss auf den Kurs des EUR in Grenzen, da Investoren sich bei der Preisfestsetzung sehr wahrscheinlich an den schlechten Ergebnissen zurückliegender Berichte orientiert hatten. Die heutigen Wirtschaftsdaten dürften eine sehr viel stärkere Wirkung auf den Markt haben, da die Stimmungsberichte jetzt sehr viel mehr dem tatsächlichen Marktgeschehen entsprechen. Gewinne bei Goldman Sachs und US-Einzelhandelsumsätze lassen USD unterschiedlich reagieren Der US-Dollar schloss den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen verglichen mit den Haupt-Währungen, da die US-Einzelhandelsumsätze und -Erzeugerpreise die Erwartungen übertrafen, was der Hoffnung Auftrieb verlieh, es werde mit der Konjunktur nun endlich langsam aufwärts gehen. Zum gestrigen Handelsschluss war der USD zum GBP gefallen, und die oft gehandelte Paarung erreichte nur 163,25. Andererseits hatte der Dollar auch Kursgewinne zu verzeichnen, und zwar zum JPY zu dem er nach einem Gewinn von 50 Pips bei 93,56 schloss. Deutsche Konjunkturerwartungsdaten setzen EUR unter Druck Der EUR schloss den gestrigen Handel mit vermischten Ergebnissen verglichen zu den Haupt-Währungen. Die 16-Nationen-Währung erweiterte am Dienstag ihre Gewinne verglichen zum Yen und handelte bei $130,75 inmitten eines allgemeinen Ausverkauf des Yen. Ähnlich verhielt sich der EUR zum CHF, und die Paarung stieg von 151,40 auf 152,10 bei Handelsschluss. Zum GBP verhielt sich der EUR allerdings rückläufig, verlor etwa 60 Pips und schloss bei 0,8560. Yen verliert auf ganzer Linie an Boden Der Yen zeigte beim gestrigen Handel rückläufiges Verhalten zu den meisten seiner Währungspartner. Zum britischen Pfund Sterling verzeichnete der JPY einen heftigen Rückgang und brachte die oft gehandelte Währungspaarung zum Wert von 152,50. Ähnlich verhielt sich der japanische Yen zum EUR und schloss bei 130,55. Rohöl-Lagerbestände werden heute bekannt gegeben Der Rohölpreis stieg beim gestrigen Handel leicht an, nachdem Bedenken hinsichtlich der Verbraucher-Nachfrage früheren Optimismus dämpfte, der sich in der Erholung an den weltweiten Aktienmärkten widergespiegelt hatte. Seit dem 30. Juni ist der Rohölpreis um etwa $14 oder 19% gefallen, da dürftige Arbeitsmarktdaten aus den USA und Europa Zweifel aufkommen ließen, dass sich die weltweite Wirtschaftslage noch in diesem Jahr erheblich verbessern werde. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Juli 2009 um 22:06 Uhr |
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