| Risikobereitschaft belebt Handel |
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| Dienstag, 14. Juli 2009 um 22:10 Uhr |
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Der Yen ging im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern kräftig zurück, und der Dollar verzeichnete geringe Verluste zu allen Währungspartnern mit Ausnahme des Yen, nachdem an den weltweiten Aktienmärkten eine Erholung eingetreten war. Diese Erholung veranlasste Investoren sich riskanteren, höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuzuwenden und der Sicherheit des USD und JPY den Rücken zuzukehren. Da Risikobereitschaft beim heutigen Handel den Ton angeben wird und die Marktbedingungen weiterhin durchwachsen sind, sollten Händler sich auf die wichtigen Wirtschaftsdaten konzentrieren, die heute in den USA und Europa veröffentlicht werden, da diese maßgeblich für die Entwicklung des Marktes sein dürften. Erholung an der Wall Street lässt Dollar abstürzen Am Montag erlebte der Dollar einen Absturz im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner. Die Erholung an der Wall Street wurde durch positive Kommentare hinsichtlich des Finanzsektors seitens der Analystin Meredith Whitney ausgelöst. Sie gab ihre Kommentare beim Fernsehsender CNBC (Business Channel) ab, wo sie sagte, Bankaktien würden kurzfristige Gewinne von 15% erzielen und Finanz-Unternehmen werden in den kommenden Wochen besser als erwartete Ergebnisse vorlegen. Ab diesem Zeitpunkt ging es an der Wall Street aufwärts, was sich in erhöhter Risikobereitschaft bei US-Aktien und Rohstoffen widerspiegelte. Das Ergebnis war ein schwacher Dollar während des gesamten gestrigen Handels. EUR/USD-Kurs steigt angesichts der ZEW-Konjunkturerwartungen Im Vorfeld der heutigen Bekanntgabe der deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen stieg am Montag der Kurs des EUR zum Dollar. Dieser Index ist ein wichtiger Maßstab für den Gesundheitszustand der Wirtschaft in Deutschland und der Eurozone. Experten sagen einen Wert von 48,0 vorher, der damit erheblich höher liegt als der vorangegangene Wert von 44,8. Das verhalf dem EUR gestern zu seinem Anstieg zum USD. Die Erholung an den Aktienmärkten in den USA und der Eurozone trug allerdings ebenfalls dazu bei. Folglich wandten sich Investoren vom USD ab und investierten in die höhere Erträge erzielenden Währungen, wie den EUR und das GBP. Yen auf Talfahrt im Vergleich zu anderen Haupt-Währungen Beim Handel am Montag ging der Yen im Vergleich zu den anderen Haupt-Währungen auf Talfahrt. Grund dafür war die Erholung an den Aktienmärkten, allen voran die Bankenaktien. Folglich ließen Händler den Yen für höhere Erträge erzielende Anlagewerte fallen. Das betraf unter anderem Währungen wie das GBP und den EUR, sowie Rohstoffe wie beispielsweise Rohöl. Ein weiterer Grund für den Rückgang der japanischen Währung war die Expertenansicht, dass dem Yen bald eine Abwärtskorrektur bevorstehen werde. Positive Grundstimmung verleiht Rohölpreis leichten Aufschwung Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Grundstimmung stieg der Rohölpreis gestern wieder auf über $60 pro Barrel an. Der Rohölpreis profitierte gestern ebenfalls davon, dass Händler sich bei riskanteren Anlagewerten einkauften. Auch ließ der schwache Dollar vorhersehbar den Rohölpreis ansteigen. Weitere Gründe für die Aufwärtsbewegung beim Rohölpreis waren die Erholung an der Wall Street und die Aussage des US-Finanzministers, Timothy Geithner, der verlauten ließ, die US-Rezession sein innerhalb weniger Monate überstanden. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. Juli 2009 um 22:13 Uhr |
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