| Dollar unter Abwärtsdruck, da G8-Gipfel seine Opfer fordert |
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| Freitag, 10. Juli 2009 um 21:49 Uhr |
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Der US-Dollar kam am Donnerstag schwer unter Druck, da die Haupt-Schwellenländer, angeführt von China, Gespräche hinsichtlich des Austauschens des USD als Welt-Leitwährung wieder aufnahmen. Das führte beim Handel am Donnerstag zum rückläufigen Verhalten des Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspaarungen. Zur Rückläufigkeit des Dollar trug auch bei, dass Händler wieder größere Risikobereitschaft zeigten, die US-Arbeitslosenansprüche geringer anstiegen als erwartet, Großbritannien seinen Leitzins unverändert beließ und die weltweiten Aktienmärkte sich erholten. USD rückläufig aufgrund wieder erstarkter Risikobereitschaft Der Handel am Donnerstag erlebte eine Umkehr jüngsten Stimmung der Risikovermeidung, die durch die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vergangene Woche ausgelöst worden war. Der Dollar-Index fiel zum ersten Mal seit sechs Tagen und ging um 1,1% auf 79,85 zurück. Ausgelöst wurde das durch zunehmende Risikofreudigkeit da Investoren sich wieder Aktien, riskanteren Währungen und Rohstoffen zuwandten. Gestern verzeichnete der Dollar starke Kursverluste zu Pfund Sterling, Yen und Euro. EUR verzeichnet Kursgewinne, da sich europäische Aktienmärkte erholen Der EUR schloss am Donnerstag bei $1,3974 gegenüber dem Eröffnungswert von $1,3894. Zum Yen legte der EUR ebenfalls zu und schloss bei 129,90 Yen gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Das Pfund Sterling kletterte um 1,9% zum Dollar auf $1,6380 und verzeichnete damit den größten Zuwachs innerhalb eines Tages seit dem 9. Juni. Yen-Kurs purzelt, da weltweite Finanzkrise sich abschwächt Der Yen verzeichnete am Donnerstag Verluste im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, da Bedenken hinsichtlich einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung abnahmen. Der Yen handelte am Donnerstag bei 92,93 pro USD. Nachdem er gestern um 1,1% zurückgegangen war schloss der Yen zum EUR bei 129,90 gegenüber Eröffnungswert von 129,41. Allerdings hatte er am 8. Juli schon den Wert von 127,92 erreicht, den höchsten Wert seit dem 18. Mai. Rohölpreis hält sich gerade eben über $60 pro Barrel Der Rohölpreis schaffte es gerade eben so sich über dem Wert von $60 pro Barrel zu halten, nachdem er mit $59,25 schon auf den tiefsten Stand seit 7 Wochen gefallen war. Der Ölpreis verhielt sich gestern relativ stabil, während der Dollar im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner Schwäche zeigte. Das seinerseits kurbelte die Nachfrage nach Rohstoffen an. Der Ölpreis wurde auch gestützt durch die Bekanntgabe der US-Arbeitslosenzahlen, die belegten, dass neue Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen sind. Einem anderen Bericht zufolge sind die Automobilverkäufe in China in die Höhe geschossen. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 11. Juli 2009 um 21:52 Uhr |
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