| G8-Gipfel kurbelt Volatilität an den Devisenmärkten an |
|
|
| Montag, 06. Juli 2009 um 22:04 Uhr |
|
Zu Beginn dieser Woche scheint es an den Devisenmärkten ruhiger zuzugehen als gewöhnlich. Die meisten Währungen haben sich stabilisiert, und es scheint, als würden sich einige Trends auf den technischen Charts konsolidieren. Zweifelsohne wird sich jedoch der Druck auf die Kurse in den nächsten Tagen erhöhen, im Vorfeld des G8-Gipfels, auf dem Führungskräfte und Finanzspitzen der Welt Konjunkturmaßnahmen diskutieren. Traditionsgemäß teilen die Gipfelteilnehmer die Hauptdiskussionspunkte Reportern erst auf diversen Meetings mit, die ab Mittwoch in L'Aquila in Italien beginnen. Die Auswirkungen dieser Statements können unterschiedlicher Natur sein. Im Vorfeld des G8-Gipfel verliert USD an Schwung Aufgrund schwacher US-Arbeitsmarktdaten knickte der US-Dollar am Freitag Vergleich zum EUR ein und büßte so einiges von den Gewinnen ein, die er in den Tagen zuvor erzielen konnte. Am Donnerstag belegten Daten, dass die US-Wirtschaft im Juni mit 467.000 neuen Arbeitslosen, weit mehr als erwartet, Einbrüche hinnehmen musste. Das deutet auf eine nur sehr langsam gesundende Konjunktur hin, was die Stimmung an den Märkten erheblich trübt. Leichte Erholung des EUR nach dem heftigen Rückgang am Donnerstag Der EUR-Kurs erholte sich am Freitag leicht im Vergleich zum Dollar, nachdem er zuvor einen kräftigen Einbruch erlitten hatte, aufgrund trüber US-Arbeitsmarktzahlen, die der Hoffnung auf eine baldige weltweite wirtschaftliche Erholung einen Dämpfer verpassten. Der Handel verlief jedoch ruhig, da die US-Märkte wegen eines Feiertag geschlossen blieben. Yen verzeichnet den seit 7 Wochen stärksten Aufschwung zum EUR Der japanische Yen verzeichnete Kursgewinne zum EUR und zum Dollar angesichts der Befürchtungen, dass Verluste an den Kreditmärkten in Europa und den USA noch zunehmen könnten, was die Nachfrage nach der relativen Sicherheit der japanischen Währung ankurbelte. Der Yen schloss bei 133,46 EUR gegenüber 134,26 in der vergangenen Woche und nachdem er zuvor sogar bis auf 133,30 gestiegen war, dem höchsten Stand seit dem 25. Juni. Der Yen stieg ebenfalls zum Dollar auf 95,39 gegenüber Vorwert von 96,04. Ganz allgemein verzeichnete der Yen Kursgewinne im Vergleich zu allen 16 meist gehandelten Währungen, da die Aktienmärkte in Asien rückläufig waren, was Investoren dazu veranlasste sich bei höhere Erträge erzielenden Anlagen zurückzuhalten. Ölpreis fällt da US-Dollar gefestigt Der Rohölpreis fiel, nachdem der US-Dollar im Vergleich zum EUR gestiegen war, was das Verlangen von Investoren nach Anlagen zur Absicherung gegen Inflation beschränkte. Ein steigender Dollar vermindert für gewöhnlich die Attraktivität von Rohstoffen wie Rohöl. Der Ölpreis fiel mit $64,93 pro Barrel auf den tiefsten Stand seit 5 Wochen. Grund dafür waren der gestärkte USD und Befürchtungen darüber, dass die US-Lagerbestände ansteigen werden da die Rezession weiterhin die Nachfrage nach Rohöl beim weltgrößten Energiekonsumenten negativ beeinflusst. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. Juli 2009 um 22:08 Uhr |
Forexyard
Meiste Zugriffe
- Abschwung des Dollar-Kurs setzt sich heute fort
- US-Konjunkturplan als Gesetz unterzeichnet; Dollar-Kurs gestärkt
- US Haushaltsdefizit wird voraussichtlich den Kurs des Dollar schwächen
- Devisenhändler in Erwartung europäischer Leitzinssenkungen
- US-Währung wird vom Optimismus über US-Regierungsprogramm getragen
Bookmarks
Optionfair
Ihre Meinung
Empfehlungen
Neuste Beiträge
eToro
Nachrichten
Impressum : Disclaimer : Kontakt : Websiteprofil
Powered by Joomla!.
Design by Themza. Valid XHTML and CSS.


