| Dollar im Aufschwung da die globale Leitwährungsfrage wieder akut wird |
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| Freitag, 03. Juli 2009 um 22:13 Uhr |
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Der Dollar befand sich gestern im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner im Aufschwung, da sich wieder einmal die Frage nach der globalen Leitwährung stellte. Schuld daran waren die schlechten US-Arbeitsmarktdaten die aufzeigten, dass die Arbeitslosenzahlen in den USA weitaus kräftiger angestiegen sind als ursprünglich von Experten erwartet. Das kurbelte die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen wie dem USD und dem JPY an. Als Folge des starken Dollar purzelte allerdings der Rohölpreis. Händler sollten sich heute bei ihren Geschäften auf USD, EUR, JPY und Gold konzentrieren, da hier bei der Volatilität am Markt mit großen Gewinnen gerechnet werden kann. Dollar verzeichnet Gewinne angesichts der US-Arbeitsmarktdaten Der Dollar verzeichnete am Donnerstag in etwa 1% Gewinne verglichen zum EUR und den kanadischen und neuseeländischen Währungen, nachdem die US-Regierung mehr Arbeitsplatzverluste als erwartet bekannt gab, was der Sorge betreffend wirtschaftlicher Erholung neuen Nachdruck verlieh und den Reiz des Dollar als Safe-Hafen-Währung verstärkte. Laut Regierungsbericht wurden im Juni von US-Firmen, weit mehr als erwartet, 467.000 Arbeitsplätze gestrichen, was die Arbeitslosenquote auf 9,5% ansteigen ließ. Der Dollarkurs profitierte auch von Äußerungen von Offiziellen des chinesischen Außenministeriums hinsichtlich Spekulationen über eine Änderung der globalen Leitwährung. Leitzinsentscheidung lässt EUR-Kurs purzeln Die europäische Währung verzeichnete gestern zu US-Dollar und Yen leichte Rückgänge, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet bekannt gab, den Leitzinssatz unverändert bei 1% zu belassen. Die EZB hielt auch an dem geplanten Aufkauf von Covered-Bonds fest. Zum Rückgang des EUR trug auch bei, dass angenommen wird, dass EZB Offizielle heute bekunden werden, dass sie keine Notwendigkeit für weitere Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft der Eurozone sehen. Der Yen profitiert vom Safe-Hafen-Status Der japanische Yen machte am Donnerstag im Vergleich zu allen 16 Haupt-Währungen Kursgewinne, nachdem ein US-Regierungsbericht darlegte, dass im Juni weit mehr Arbeitsplatzverluste zu verzeichnen waren als von Experten ursprünglich angenommen. Das veranlasste Investoren ihre höhere Erträge abwerfenden Anlagewerte zu veräußern. Der Yen stieg den zweiten Tag in Folge im Vergleich zum EUR, und die asiatischen Aktienmärkte mussten aufgrund der Befürchtungen die weltweite Rezession werde auch weiterhin anhalten Verluste hinnehmen, was wiederum die Nachfrage nach dem Safe-Hafen-Yen ankurbelte. US-Arbeitsmarktdaten lassen Rohölpreis auf tiefsten Stand seit 1 Monat sinken Der Rohölpreis purzelte am Donnerstag um etwa 4% auf den niedrigsten Stand in diesem Monat. Der Rohölpreis musste ebenfalls den dritten wöchentlichen Rückgang in Folge verzeichnen, da enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten die Befürchtungen hinsichtlich einer nicht so schnell stattfindenden Erholung der US-Wirtschaft wieder anfachten. Zum Rückgang des Ölpreises trug auch die vergleichsweise Stärke des US-Dollar bei. Letztlich half auch das Überangebot von Rohöl am Markt den Ölpreis zu schwächen. Falls die Situation so bestehen bleibt dürfte es sehr unwahrscheinlich sein, dass die OPEC bei ihrem nächsten Treffen am 9. September eine Steigerung der Fördermengen beschließen wird. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 04. Juli 2009 um 22:18 Uhr |
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