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Nachdem der US-Dollar in der vergangenen Woche generell zurückgegangenen war macht er zu Wochenbeginn etwas an Boden gut, während der Markt vorsichtig abwartet, ob aus China weitere Bemerkungen hinsichtlich der Leitwährung kommen. Die chinesische Zentralbank hatte am Freitag den Dollar zwar nicht namentlich erwähnt, machte aber klar, dass sie es als einen schwerwiegenden Fehler des internationalen Geldsystems erachte, dass eine Währung die dominierende sein soll.
Die Diskussion über eine alternative internationale Leitwährung wurde in den zurückliegenden Monaten verstärkt geführt, und am Wochenende trafen sich Führungskräfte der Zentralbanken in Basel um die Rolle des Dollar zu diskutieren. Der US-Dollar wird jedoch wohl seinen Status als Leitwährung beibehalten, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass China in absehbarer Zeit die Zusammensetzung seiner Fremdwährungsreserven ändern wird. Das, so meinen Experten, wirkt sich positiv auf den Dollar aus. Trotz Abwärtsdruck seitens des Auslands steigt der USD Nachdem der Kurs des US-Dollar in der vergangenen Woche, aufgrund erneuter Bestrebungen seitens China und Russland sich nach einer alternativen Leitwährung umzusehen, gefallen war, begann er sich beim frühen heutigen Handel zu erholen.
Von dem Spitzenwert von weit über 1,4100 zum EUR machte er einiges der Verluste wieder gut und handelt derzeit knapp über 1,400. Verglichen zum britischen Pfund Sterling ging der Dollar von 1,6550 auf 1,6450 zurück und blieb damit noch innerhalb Spanne in der sich diese Paarung in den vergangenen zwei Wochen bewegte.
Obwohl Chinas Streben nach einer neuen internationalen Leitwährung, was auch durch Russland unterstütz wurde, des USD in jüngster Zeit unter Abwärtsdruck gesetzt hatte, blieb doch die Wirkung etwas verhalten. Es ist schon viele Male vorhergesagt worden, dass der Dollar im Vergleich zu den meisten anderen Währungen im Wert zurückgehen werde wenn sich die Weltwirtschaft erholt. Als eines der weltweit führenden Safe-Hafen-Investments wird der Dollar zweifelsohne von zunehmender Risikobereitschaft betroffen, da ihr Ursprung in wirtschaftlicher Erholung zu finden ist.
China und Russland haben mit ihrem Ruf nach Portfolio-Erweiterung dem noch zusätzliche Bedeutung beigemessen, was in etwa die gleiche Gewichtung hat wie ein Aufruf zum Aufkauf riskanterer Anlagewerte. Für Wirtschaftsriesen wie diese beiden Länder ist ein Aufruf zur Abkehr vom größten wirtschaftlichen Rivalen eine grundlegende wirtschaftliche Waffe, die darauf ausgerichtet ist einen größeren Marktanteil zu erzielen. Das Problem ist nur, dass sie einen allgemeinen wirtschaftlichen Plan unterbreiten der augenscheinlich bereits schon in Umsetzung begriffen ist. Deshalb blieb die Wirkung etwas verhalten, und der Dollar wird auch in naher Zukunft seine kleinen Höhenflüge beibehalten.
Für heute werden nur sehr wenige Wirtschaftsnachrichten erwartet, die den Handel mit dem US-Dollar anreizen. Großbritannien und Japan werden den Großteil der Nachrichten beherrschen, was wohl bedeutet, dass ein Tag mit niedriger Liquidität und zunehmender Volatilität vor uns liegt. Tageshändler können aus diesem intensiven Handel Nutzen ziehen indem sie innerhalb der größer als normalen Preisfluktuationen pendeln. Großer Optimismus und trübe Daten bringen für EUR gemischte Ergebnisse Der EUR zeigte sich in jüngster Zeit unsicher was seine Richtung betraf, obwohl zu Zeiten milden wirtschaftlichen Optimismus der Aufkauf dieser höhere Erträge erzielenden Währung angesagt scheint. Positive Nachrichten aus der Eurozone führen gemeinhin zu erhöhter Risikobereitschaft, was Händler in der vergangenen Woche auch so wahrnahmen. Der EUR begann am Freitag knapp unter 1,40 zum USD, stieg dann aber beständig zum Wochen-Handelsschluss auf über 1,41. Im Vergleich zum britischen Pfund Sterling erreichte der EUR einen Spitzenwert von 0,8550, trotz eines leichten Einbruchs auf 0,8520 gegen Ende des freitäglichen Handels.
Viele der wirtschaftlichen Indikatoren die in den vergangenen zwei Wochen veröffentlicht wurden zeigen einen Aufschwung beim Verbraucher-Optimismus. Dieses steht im krassen Gegensatz zu wachsenden Haushaltsdefiziten und beständig schrumpfenden Fertigungszahlen und Bruttoinlandsprodukten. Die Menschen sehnen sich einfach nach besseren Tagen, doch die nackten Zahlen sprechen eine härtere Sprache. Eine der Hauptauswirkungen solcher Daten ist die offensichtliche Erholung des EUR, die jedoch von hässlichen Abschwüngen belastet ist, wenn seine Währungsrivalen in Zeiten der Instabilität an Boden gut machen.
Zu Beginn des heutigen Handels scheint sich die 16-Nationen-Währung zurückzuhalten, aber es scheint als würde später am heutigen Tag oder morgen eine kräftige Bewegung bevorstehen. Der EUR könnte sich im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen bei einem wichtigen Kurs-Grenzwert konsolidieren und wird entweder einen massiven Abschwung hinnehmen müssen, oder, sehr wahrscheinlicher, an Stärke zulegen, da die wirtschaftlichen Indikatoren auf zunehmenden Optimismus hindeuten, was möglicherweise die Gelegenheit bietet, den jüngsten Gewinnen des USD Dämpfer zu verpassen. Händler sollten den wenigen wirtschaftlichen Indikatoren die heute veröffentlicht werden große Aufmerksamkeit zollen, insbesondere denen aus Europa und Großbritannien. Da sich die US-Wirtschaft in Schweigen hüllt dürften sich die vorhersehbaren Kursbewegungen auf die europäischen Währungen beschränken. Yen in Abschwung da Verbraucherausgaben wahrscheinlich rückläufig sein werden Trotz des gewaltigen Abwärtstrends den der JPY vergangene Woche im Vergleich zu seinen Währungsgegnern hinnehmen musste scheint sich der Kurs des Yen jetzt einigermaßen zu nivellieren. Die einzige Währung die dem Yen beim heutigen frühen Handel den Rang ablief war der USD, der von 95,15 auf 95,50 anstieg und der in den kommenden Stunden sogar möglicherweise bis auf 95,80 ansteigen könnte. Zum EUR und GBP zeigte der Yen nur sehr geringe Kursbewegungen und konsolidierte sich bei 138,90, respektive 157,30.
Da die Industrieproduktion in den vergangenen drei Monaten gestiegen ist sagen einige Analysten für die japanische Wirtschaft eine schneller als erwartete wirtschaftliche Erholung voraus. Andererseits haben Verbraucherausgaben in Japan schon immer einer große Rolle gespielt was wirtschaftliches Wachstum anbelangt, und hier wird für diese Woche angenommen, dass diese weiterhin rückläufig sein werden. Gelinden Druck auf den JPY bereitet auch die Tatsache, dass die Arbeitslosenquote in Japan die 5%-Grenze überschritten hat und weiterhin zunimmt. Unter solch negativen wirtschaftlichen Vorzeichen ist eine starke Erholung des Yen in naher Zukunft wohl kaum zu erwarten. Ölpreis schafft es nicht sich über $70 zu festigen Ganz gleich wie viel Abwärtsdruck auf dem Kurs des US-Dollar auch lastet, der Rohölpreis scheint Schwierigkeiten zu haben sich über dem Wert von $70 pro Barrel halten zu können. Nachdem er am Freitag von über $71 auf $69 abgestürzt war setzt der Preis für das schwarze Gold heute beim frühen Handel seinen Abschwung fort und wird derzeit nahe dem Wert von $68,50 gehandelt.
Da die Erwartungen bei Treibstoff- und Energie-Nachfrage in den vergangenen Wochen zurückgegangen sind gelangen viele Spekulanten zu der Einsicht, dass es sehr wahrscheinlich keinen Grund gibt, weshalb der Rohölpreis in nächster Zukunft dauerhaft über den Wert von $70 pro Barrel steigen sollte. Ohne einen plötzlichen Versorgungsrückgang wird der Ölpreis zweifelsohne diese Wirklichkeit bestätigen. Händler dürfen sich auf eine reihe von Fluktuationen um den $70-Wert herum gefasst machen, solange der Markt nach dem wahren Wert des Rohöls auf der Suche ist. |