| Ben Bernankes Rede wird Dollar-Volatilität auch heute weiter dominieren |
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| Freitag, 26. Juni 2009 um 21:57 Uhr |
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Der Dollar wird seine Volatilität auch heute fortsetzen, da die Märkte weiterhin auf die gestrige kritische Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke reagieren. Darüber hinaus werden Händler sich dem intensiven Dollar-Handel widmen, eingedenk der Tatsache, dass der US-Leitzins bei 0,25% verbleiben wird und damit niedriger ist, als in den meisten Industrienationen. Des Weiteren könnte eine steigende Tendenz an den Aktienmärkten einen zusätzlicher Faktor darstellen, der zur Volatilität an den Devisenmärkten beiträgt und der möglicherweise den Kurs des Dollar nach unten drückt. Dollarkurs im Abschwung aufgrund schlechter Arbeitslosenzahlen Der Kurs des US-Dollar fiel gestern im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Heruntergezogen wurde er von einem unerwarteten Anstieg der wöchentlich veröffentlichten Zahlen für Neuansprüche auf Arbeitslosenunterstützung, was dunkle Wolken über der US-Wirtschaft aufziehen ließ. Zum Abschwung des Dollarkurses trugen ebenfalls die Äußerungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke bei, der aufgrund jüngster kontroverser US Banken-Akquisitionen in die Defensive geraten war EUR im Vergleich zum Dollar im Aufschwung Die 16-Nationen-Währung schloss den gestrigen Handel verglichen zu den meisten Haupt-Währungen im Plus. Der EUR legte gestern verglichen zum JPY zu und schloss um den Wert von 134,70. Auch zum GBP zeigte der EUR steigende Tendenz, stieg um etwa 60 Pips und schloss bei 0,8547. Yen verzeichnet zu den Haupt-Währungen gemischte Ergebnisse Angesichts der Annahme die Anstrengungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) werde die weltweite Wirtschaft stabilisieren und die Nachfrage nach höhere Erträge abwerfenden Anlagen ankurbeln, schloss der Yen den gestrigen Handel mit gemischten Ergebnissen im Vergleich zu den Haupt-Währungen. Der JPY schloss zum USD bei 96,08 gegenüber 96,20 am Vortag. Rohölpreis bei $70 pro Barrel Der Rohölpreis stieg gestern kräftig auf über $70 pro Barrel. Grund dafür waren erneute Rebellenangriffe auf Ölanlagen in Nigeria und Befürchtungen, ein Defekt in der größten US-Ölraffinerie könne die Benzinbestände während der Hauptsaison im Sommer knapp werden lassen. Der Rohölpreis erhielt ebenfalls Rückenwind durch die Erholung am Aktienmarkt, die durch die optimistische Sichtweise, die Rezession würde nachlassen, angefacht wurde. Diese Aussicht könnte sich auch positiv auf kränkelnden Welt-Energiebedarf auswirken. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 26. Juni 2009 um 22:00 Uhr |
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