| Händler erwarten heftige Nachrichtenwoche im Forex-Handel |
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| Montag, 22. Juni 2009 um 22:02 Uhr |
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Nachdem der Dollar in den vergangenen Monaten kontinuierlich Kursverluste verbuchen musste, wird die US-amerikanische Währung nun bei über 1,39 zum EUR und bei über 1,64 zum GBP gehandelt. Am Mittwoch wird die US-Notenbank sich zur US-Zinsrate äußern, die voraussichtlich bei 0,25% belassen werden wird. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Märkte wieder neu geordnet. Forex-Anleger sollten sich auf eine heftige Nachrichtenwoche gefasst machen. Dollar aufgrund schwacher Aktienmärkte zinsbullisch Die ermutigenden Ergebnisse der US-Hausverkäufe und Herstellungsbranche verliehen den Marktteilnehmern am letzten Donnerstag neues Vertrauen in den USD gegenüber dem EUR. Dennoch verlor der USD am vergangenen Freitag aufgrund von Verlusten an den US-Aktienmärkten an Boden. GBP/USD wurde am Freitag zu Tagesbeginn bei 1,6337 gehandelt und bewegt sich mittlerweile um die Marke bei 1,6472. Des Weiteren schloss EUR/USD am Freitag bei 1,4000 und wird heute bei 1,3915 gehandelt. Dieses Verhalten weist auf die hohen Kursschwankungen hin, die sich jüngst an den Devisenmärkten abspielen. EUR mit Kursverlusten angesichts Sorgen um Eurozonen-Bankenwesen Trotz eines neuen Rekordhochs für EUR/USD bei 1,3982 in der vergangenen Woche, wird das Währungspaar mittlerweile bei 1,3910 gehandelt. Aktuell scheint sich die US-Wirtschaft schneller zu erholen als die der Eurozone. Auch Großbritanniens Wirtschaft schneidet gut ab. Am Donnerstag wurde EUR/GBP zum Tagesbeginn bei 0,8536 gehandelt. Aktuell ist die Rate wieder leicht abgerutscht, da die Marktteilnehmer ihr Vertrauen in den EUR seit dem Donnerstaghandel etwas verloren haben. Yen dominiert den Forex-Handel in dieser Woche Da sich Japans Wirtschaft schneller von ihrer Rezession zu erholen scheint, als von vielen Analysten erwartet, konnten die Marktteilnehmer in den vergangenen Wochen so einige JPY-Kursgewinne gegenüber dem USD beobachten. Dafür gibt es unterschiedliche Erklärungen. Zum einen spielen gemischte US-Konjunkturdaten eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die schwachen Arbeitslosenzahlen und Inflationsrate. USD/JPY kletterte in der letzten Woche bis auf 97,76 und wird aktuell bei 95,97 gehandelt. Hat Rohöl die $75-Barrel-Marke im Visier? Die Ölpreise bewegten sich in der vergangenen Woche überwiegend über der Marke von $70 pro Barrel. Dies war auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf erste Anzeichen einer schnellen Erholung der Wirtschaft in China und Japan. Im Wochenverlauf erreichte Rohöl sogar ein 9-Monatshoch bei $73,20 pro Barrel. Diese Entwicklung ergab sich, trotz der Sorge um eine stark nachlassende Nachfrage nach dem schwarzen Gold. Darüber hinaus werteten Top-US-Banken wie Goldman Sachs, ihre Prognose für den Rohstoff auf. Mittlerweile wird ein neuer Rekordstand zum Ende des Jahres bei $85 pro Barrel erwartet. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. Juni 2009 um 22:06 Uhr |
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