| Konjunkturdaten der Philadelphia-Fed kurbeln Dollar an |
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| Freitag, 19. Juni 2009 um 13:40 Uhr |
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Der Philadelphia Manufacturing Index, der die Konjunkturlage der Philadelphia Notenbank-Region beschreibt, sowie weitere positiv ausgefallene US-Wirtschaftsdaten, trieben den Kurs des Dollars gestern in die Höhe. Dadurch ergab sich eine Trendwende in den USA. Neuer Optimismus verbreitet sich aktuell unter den Marktteilnehmern und schürt die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Rezession. Hier bietet sich Forex-Anlegern eine gute Gelegenheit, diesem Markt beizutreten. Investoren profitieren jetzt vom gestrigen zinsbullischen Dollar. Dollar-Kurs steigt aufgrund Prognose der Leitzinsrate Der US-Dollar verhielt sich am Donnerstag zinsbullisch gegenüber EUR und Yen, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht verdeutlichte, dass die Zahl der Arbeitslosen in den USA in der ersten Juni-Woche überraschend stark zurückgegangen war. Der USD kletterte um 38 Punkte gegenüber dem EUR in die Höhe und schloss bei $1,3917, während die amerikanische Währung gegenüber dem japanischen Yen um 0,9% auf 96,58 stieg. EUR-Kursanstieg gegenüber CHF Der EUR kletterte gegenüber dem Schweizer Franken am Donnerstag bis auf ein neues Rekordhoch bei 1,5144 Franken. Händler berichteten von Spekulationen um eine Intervention der Schweizer Notenbank (SNB) zur Abwertung des Franken. Die SNB machte deutlich, dass sie gegen eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken zum Euro angehen wollte. Analysten zufolge wird die schweizerische Währung jedoch zum Euro wieder aufwerten, sobald die SNB in ihrem Standpunkt, die Landeswährung zu drücken, nachgibt. Dementsprechend stieg die europäische Währung bis auf 0,8604 zum Pfund Sterling an und könnte die 90 Pence-Marke möglicherweise in den nächsten drei Monaten noch erreichen. Zum USD rutschte der EUR gestern von $1,3955 auf $1,3917 ab. Nachdem die Gemeinschaftswährung die Marke bei $1,40 nicht überwinden konnte, sind sich die Anleger derzeit einig, dass der EUR vorerst keine weiteren Aufwärtstendenzen einschlagen wird. Yen verliert gegen Hauptwährungen Der japanische Yen verzeichnete gestern Kursverluste gegenüber den 16 Hauptwährungen, nachdem US-Wirtschaftsberichten zufolge, endlich ein Ende der schlimmsten Rezession der Nachkriegszeit abzusehen sei. Zum EUR blieb der JPY zum dritten Tag infolge schwach, nachdem sich die Marktteilnehmer weitaus risikobereiter zeigten, als in der vergangenen Woche. Japans Währung schloss bei 134,43 pro EUR und rutschte auf 96,58 pro US-Dollar ab. Am deutlichsten waren die Kursverluste gegenüber dem Australischen und Neuseeländischen Dollar, nachdem die Weltbank ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum in China nach oben korrigiert hat. Demnach gehe man von einem Wachstum von 7,2% im laufenden Jahr aus. Zuletzt hatte die Weltbank eine Zunahme von 6,5 Prozent erwartet. Dennoch könnte der JPY in der kommenden Woche wieder Kursgewinne gegenüber Dollar und EUR verbuchten. US-Berichten zufolge wurde zu Beginn der Woche bereits deutlich, dass das Vertrauen der Wohnungsbauer im Monat Juni unerwartet nachließ und die Industrieproduktionszahlen zum siebten Monat infolge zurückgegangen waren. Viele Investoren sind der Ansicht, dass eine Erholung der Wirtschaftslage länger dauern wird, als erwartet. Der Yen-Kurs wird voraussichtlich weiter nachlassen, sollte sich wieder vermehrt abzeichnen, dass die Konjunkturkrise endlich nachgibt. Ölpreise steigen aufgrund positiver US-Prognose Rohöl beendete den volatilen Handelstag am Donnerstag mit einem Anstieg von 49 US-Cent bei $72,00 pro Barrel. Der Rohstoff verbuchte Gewinne, nachdem positive US-Konjunkturdaten die Hoffnung auf eine baldige Erholung der globalen Wirtschaftslage stärkten. Die Ölpreise sind seit Februar um fast das Doppelte angestiegen. Dennoch sind Anleger der Ansicht, dass die Preise die tatsächlichen Fundamentaldaten nicht widerspiegeln, so dass diese einer Wirtschaftserholung selbst im Weg stehen könnten. In der letzten Handelswoche war Rohöl bis über $72 angestiegen. Beim Ölpreis waren neue Anschläge auf Ölfördereinrichtungen in Nigeria sowie ein nach wie vor schwacher USD verantwortlich. Darüber hinaus stieg der Bedarf an hedge-basierten Rohöl-Investments unter den Händlern. Es ist davon auszugehen, dass die Ölpreise ihren zinsbullischen Trend auch in den kommenden Wochen fortsetzen werden. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. Juni 2009 um 13:43 Uhr |
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