Home Wirtschaftsnews Dollar steigt - Russland sieht keine Alternative zum US-Dollar als Leitwährung

- Echtzeitkurse der wichtigsten Waehrungspaare - Powered by Forexyard


Neu: Binaere Optionen: 70% Gewinn in einer Stunde, 15% garantierte Rendite,
0% Kommission -> Jetzt Konto eroeffnen...


Dollar steigt - Russland sieht keine Alternative zum US-Dollar als Leitwährung Drucken E-Mail
Montag, 15. Juni 2009 um 22:06 Uhr

Der EUR gerät am Montag gegenüber dem Dollar unter Verkaufsdruck, nachdem die britische Zeitung "Daily Telegraph" auf ihrer Webseite veröffentlichte, dass Deutschlands größte Industriegruppe vor einer Verschärfung der Konjunkturkrise gewarnt hätte. Unterstützung fand der USD außerdem, nachdem der russische Finanzminister Alexej Kudrin erklärte, dass Russland volles Vertrauen in die US-Währung hätte. Diese Aussage traf er noch vor dem für Dienstag angesetzten Treffen der Staats- und Regierungschefs von Russland, China, Indien und Brasilien. Das Treffen der so genannten BRIC-Staaten diene der Diskussion von Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft sowie der Koordination bei der Bekämpfung der Finanzkrise.

USD beendet volatile Handelswoche

Die vergangene Woche kennzeichnete einen äußerst volatilen Handel für den USD. Dies konnte insbesondere gegenüber EUR und Yen beobachtet werden und ermöglichte Anlegern sowohl mit USD-Long- als auch USD-Short-Positionen große Gewinne zu erzielen.

Gegenüber GBP und CHF verbuchte der USD deutliche Verluste.

Die hohen Kursschwankungen lassen sich vorwiegend auf die Konjunkturdaten der verschiedenen Industrienationen in der letzten Woche zurückführen. Ein ausgesprochen positives Ergebnis für den USD ergab sich mit der Veröffentlichung des US-Einzelhandelindex. Dieser war im Monat Mai zum ersten Mal in drei Monaten gestiegen. Dennoch gibt die US-Handelsbilanz nach wie vor ein Defizit aus und enttäuschte alle Prognosen für den Monat April. Dabei erreichte sie einen enorm niedrigen Stand bei -29,2 Milliarden USD. Darüber hinaus verdeutlichte der Bericht zum US-Bundeshaushalt, einen Rekordstand beim Haushaltsdefizit von 189,7 Mrd. Dollar. Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA heben hervor, dass es tatsächlich verfrüht sein könnte, ein Ende der globalen Wirtschaftskrise zu diesem Zeitpunkt vorauszusetzen.

In der kommenden Woche stehen einige wichtige Veröffentlichungen auf der Wirtschaftsagenda, die Anlegern großartige Möglichkeiten bieten, ihre Profite auszubauen. Im Auge zu behalten ist der Bericht zum US-Saldo der Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer Investoren für den Monat April, für den das beste Ergebnis in 7 Monaten prognostiziert wird. Dies könnte den USD dementsprechend stützen. Darüber hinaus werden in dieser Woche die Ergebnisse der monatlichen Baugenehmigungen sowie die Arbeitslosenquote in den USA veröffentlicht. Händler sollten auch diese beiden Berichte aufmerksam verfolgen, die in der Regel großen Einfluss auf den USD-Kurs nehmen.

Kommt der zinsbullische EUR-Trend zum Ende?

In der letzten Woche ergaben sich für den EUR gemischte Ergebnisse gegenüber seinen Gegenwährungen. Zum Dollar konnten überwiegend volatile Bewegungen beobachtet werden, während der EUR gegenüber dem britischen Pfund Sterling Kursverluste und zum Yen Kursgewinne wiederum verbuchte.

Diese EUR-Schwankungen scheinen in erster Linie auf beunruhigende Wirtschaftsdaten aus den führenden Industrienationen der Eurozone zurückgeführt zu werden. Der Index der Auftragseingänge in der Industrie blieb in Deutschland auf demselben niedrigen Level wie im Monat März. Darüber hinaus fiel der Index der Industrieaufträge in Frankreich im April um 1,4% im Vergleich zum Vormonat. Die Auftragseingänge in der Industrie der gesamten Eurozone gingen ebenfalls zurück, um 1,9%, was einen fortlaufenden Rückgang für die Industrie der Eurozone zum achten Monat in Folge darstellt.

In der anstehenden Woche werden auch aus der Eurozone wieder Indikatoren von Bedeutung veröffentlicht, insbesondere aus der deutschen Wirtschaft. Am Dienstag erwartet die Marktteilnehmer das monatliche Stimmungsbarometer in Deutschland des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Die Einschätzungen stützt das ZEW auf eine Umfrage unter rund 350 Analysten und institutionellen Anlegern, die die konjunkturellen Aussichten für die nächsten sechs Monate in Deutschland einschätzen. Des Weiteren wird am Freitag der deutsche Erzeugerpreisindex veröffentlicht. Für Anleger ist der letztgenannte Indikator von besonderer Bedeutung, da dieser als einer der Haupt-Messwerte für Inflation gilt. Dementsprechend werden die Hauptwährungen, in der Hauptsache der EUR, voraussichtlich von den Ergebnissen des Index beeinflusst werden.

Yen weiterhin auf Abwärtstrend gegenüber Hauptwährungen

In der vergangenen Woche setzte der Yen seine bärischen Tendenzen fort und verzeichnete überwiegend Kursverluste gegenüber GBP und EUR. Zum USD ergaben sich hohe Kursschwankungen.

Auch in der vergangenen Handelswoche wurden erneut negative Konjunkturdaten aus Japans ausgegeben. Die monatliche Kernrate der Maschinenbestellungen, die den Gesamtwert der neuen Aufträge im privaten Sektor misst, ist darüber hinaus im Mai um 5,4% gegenüber dem Vormonat gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen angibt, die innerhalb einer Volkswirtschaft hergestellt werden und somit ein vorrangiges Maß zur Bestimmung der wirtschaftlichen Situation eines Landes darstellt, ist außerdem um 3,8% im letzten Quartal zurückgegangen. Dies war der vierte Monat in Folge, an dem negative Daten ausgegeben wurden. Zweifelsohne deuten die Ergebnisse auf ein Fortwähren der düsteren Aussichten für Japans Wirtschaft hin. Solange die japanischen Konjunkturdaten nicht positivere Ergebnisse hervorbringen, wird der Yen seinen Freifall voraussichtlich fortsetzen.

Wichtigste Veröffentlichung aus Japan in dieser Woche ist der Leitzinsentscheid der Bank of Japan (BoJ) Montagnacht. Japan verfügt bereits über die niedrigste Rate in der Gruppe der Industrienationen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Prozentsatz von 0,10% weiter herabgesetzt wird. Sollte die BoJ sich jedoch dazu entscheiden, ihre Zinsrate zu verändern, wird dies unmittelbar Einfluss auf den Kurs des Yen haben. Anleger sollten diese mögliche Entwicklung im Hinterkopf behalten.

Hat Rohöl seinen Höchststand erreicht?

Seitdem die Ölpreise die Marke bei $73 pro Barrel erreichten, scheint der schwächelnde Dollar den Rohstoff nicht mehr zu beeinflussen. Darüber hinaus soll die Energienachfrage in den USA, Untersuchungen zufolge und im Gegensatz zu den bisherigen Voraussagen, in diesem Sommer nicht weiter steigen. Dies stützt die vorausgehende Annahme der Analysten, nach der Fundamentaldaten die Ölpreise bisher nicht in die Höhe trieben, sondern diese lediglich durch den schwachen USD gestützt wurden.

Aktuell wird wieder gemutmaßt: Wird die OPEC bei ihrem nächsten Treffen entscheiden, ihre Fördermenge zu erhöhen. Eine solche Entscheidung seitens der OPEC ist jedoch eher unwahrscheinlich, angesichts der derzeit rückläufigen Nachfrage für Rohöl.

Anleger sollten in dieser Woche die Bewegungen des USD gut im Auge behalten, da die Kursschwankungen der Währung in Korrelation zum Rohstoff stehen. Darüber hinaus ist der Bericht der US-Rohöllagerbestände am Mittwoch von Bedeutung, der stets seinen Einfluss auf die Ölpreise, besonders kurzfristig gesehen, nimmt. 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 15. Juni 2009 um 22:10 Uhr
 

Binaere Optionen: 85% Gewinn in einer Stunde, keine Spreads, schnelle Plattform
0% Kommission -> Jetzt Konto eroeffnen...

Optionfair

Optionfair - Binäre Optionen
Hier klicken..

International


Ihre Meinung

Welche Währung wird weiter zulegen ?
 

Empfehlungen

Handelsplattform:
Forexyard
Devisen-,Öl- und Goldhandel. Übungskonto. Live Kurse. Trading ab $100...
eToro
Trading-Community und Meisterschaft. Preise. Chat. Videotour...
Easyforex
Geführte Touren. Trading-Werkzeuge. SMS Alerts. Video-touren...
Tradingphd.com

Nachrichten


Impressum : Disclaimer : Kontakt : Websiteprofil

Powered by Joomla!. Design by Themza. Valid XHTML and CSS.