| G20-Gipfeltreffen und US-Verbrauchervertrauen bestimmen heute USD-Handel |
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| Freitag, 12. Juni 2009 um 22:27 Uhr |
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Das heute beginnende G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin wird vorrangig den USD-Handel bestimmen. Darüber hinaus erwarten die Marktteilnehmer hohe Volatilität nach Veröffentlichung der Ergebnisse der US-Import- und Exportpreise für Mai um 14:30 Uhr sowie des Index der US-Verbraucherstimmung um 15:55 Uhr. Anleger sollten ihre Dollar-Positionen jetzt eröffnen, um Gewinne zu erzielen, sobald sich die Kursschwankungen einstellen. Dollar trotz positiver US-Daten rückläufig Der USD setzte seinen Abwärtstrend von gestern fort und verbuchte Kursverluste gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen. Am deutlichsten war dies gegenüber dem GBP. Das entsprechende Währungspaar wurde zu Handelsschluss bei 1,6620 gehandelt. EUR beendet Handelswoche mit Kursgewinnen Den EUR-Handel am Donnerstag markierte das Währungspaar EUR/USD, das wieder bis über die Marke bei 1,4100 kletterte. Nach einer Handelswoche, die für das oft gehandelte Währungspaar von bärischen Tendenzen geprägt war, erholte sich der EUR gestern wieder und konnte seine vorausgegangenen Kursverluste zurückgewinnen. Dabei übertrumpfte er sowohl Dollar als auch Yen. Diese Entwicklung wurde insbesondere nach Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten deutlich. Die positiv ausgefallenen US-Daten aus Einzelhandel und Arbeitsmarkt hatten wenig Einfluss auf den USD. Das Währungspaar EUR/USD setzte seinen zinsbullischen Trend vielmehr fort, nach dem Anleger ihre Strategie gewinnträchtiger Anlagen fortwährend verfolgen. Am frühen Donnerstagmorgen verdeutlichte der Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Konjunkturaussichten für die Eurozone vorerst düster bleiben. Erst im weiteren Jahresverlauf seien positive Wachstumsraten zu erwarten. Der EUR ließ sich dennoch nicht von seinen zinsbullischen Tendenzen abbringen. EUR-Anleger sollten heute die Ergebnisse der Industrieproduktion der Eurozone für den Monat April um 11:00 Uhr sowie die Vorträge von EZB-Präsident Trichet in Sofia sowohl um 13:30Uhr als auch um 17:30 Uhr anlässlich des 130-jährigen Bestehens der Zentralbank in Bulgarien aufmerksam beobachten. Eventuell könnten diese Ansprachen deutlichere Hinweise auf den EUR-Handel bis zum Wochenende geben. Des Weiteren sollten Händler das G20-Gipfeltreffen in Berlin verfolgen, dessen Ergebnisse den Devisenmärkten voraussichtlich Volatilität verleihen wird. JPY reagiert auf Marktvolatilität Die hohen Kursschwankungen des Yen setzten sich auch gestern fort. Insgesamt verbuchte die japanische Währung dabei Kursverluste gegenüber ihren Gegenwährungen. Einerseits kletterte der JPY über 15 Punkte gegenüber dem USD in die Höhe. Das Paar schloss bei 97,75. Andererseits rutschte der Yen mehr als 50 Punkte gegen den EUR ab und notierte hier bei 137,86. Rohöl hat $75-Marke pro Barrel im Visier Die Ölpreise setzen ihren zinsbullischen Trend weiter fort. Rohöl kletterte gestern um 42 US-Cents in die Höhe und erreicht mittlerweile die Marke bei $72,39. Hauptursache für den fortlaufenden Aufwärtstrend des Rohöls waren gestern positiv ausgefallene Daten aus der US-Wirtschaft. Darüber hinaus stützt ein schwacher US-Dollar stets die Ölpreise. Des Weiteren korrigierte das Energieministerium der Vereinigten Staaten seine Bedarfsprojektion nach oben auf 120.000 Barrel pro Tag. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Juni 2009 um 22:32 Uhr |
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