| Die morgigen U.S. Non-Farm Payrolls diktieren die Richtung des US-Dollars |
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| Donnerstag, 04. Juni 2009 um 22:03 Uhr |
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Der US-amerikanische Dollar machte gestern deutlich an Boden gut, während die Ölpreise abstürzten. Die Frage des heutigen Handelstages lautet: Wird dieses Handelsmuster bis zum Wochenende andauern? Die Antwort auf diese Frage wird von verschiedenen Indikatoren bestimmt werden, wie beispielsweise den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (der Woche) um 14:30 Uhr. Darüber hinaus wird US-Notenbankchef Ben Bernanke um 14:45 Uhr bei einer Konferenz zum Thema Finanzmärkte und Geldpolitik seine Eröffnungsrede in Washington halten. Dollar baut Gewinne angesichts US-Daten aus Aktuell werden eher gemischte Ergebnisse aus dem Dienstleistungs- und Produktionsbereich der US-Wirtschaft ausgegeben. Dennoch hoffen die Marktteilnehmer verstärkt auf eine baldige Erholung der globalen Wirtschaftslage. Dementsprechend könnte der USD seinen zinsbullischen Trend gegenüber dem EUR heute zum zweiten Tag infolge fortsetzen. Während des Handels am Mittwoch konnte der USD gegenüber 10 der meistgehandelten Währungen Kursgewinne verbuchen. Zuvor wurde Medienberichten zufolge deutlich, dass US-Unternehmen im vergangenen Monat mehr Arbeitsplätze kürzten als von Experten erwartet. Leitzinssentscheid der Eurozone im Rampenlicht Am Mittwoch stieg der EUR auf ein neues 7-Monatshoch gegenüber dem japanischen Yen. Dennoch begab sich das Währungspaar EUR/JPY zu späterer Handelsstunde gestern auf einen bärischen Handelspfad und schloss letztendlich bei unter 136,22 Yen pro EUR. Auch gegenüber dem USD schwächelte der EUR, nachdem Finnlands Finanzminister einen Stresstest für die Banken in Europa nach amerikanischem Vorbild gefordert hatte. Damit solle das Vertrauen im Bankensektor wieder hergestellt und die Erholung der Wirtschaft unterstützt werden. Yen auf 7-Wochentief zum EUR Der japanische Yen verbuchte gestern gegenüber dem EUR und dem Dollar Kursverluste, nachdem die Rating-Agentur Fitch ihr Vertrauen in die AAA-Ratings der USA und Großbritanniens wiederholte und die Nachfrage nach Japans Yen als Zufluchtswährung im Rahmen der globalen Wirtschaftskrise dämpfte. Dennoch konnte sich der JPY zu Handelsende wieder leicht erholen und beendete den gestrigen Börsengang mit einem Plus von 60 Punkten bei 136,22 pro EUR. Zum Dollar rutschte der JPY von 95,63 auf 96,15 ab. Die Marktteilnehmer mutmaßen aktuell darüber, ob der JYP seinen Aufwärtstrend gegenüber dem EUR und dem Britischen Pfund heute fortsetzen wird. Es sollte berücksichtigt werden, dass dies höchstwahrscheinlich lediglich der Fall sein wird, wenn führende Industrienationen wie die USA heute vorwiegend positive Konjunkturdaten ausgeben. Ein solches Ergebnis könnte die Nachfrage nach dem Safe-Haven-JPY weiterhin mindern. Bis dahin sollten Anleger im Vorfeld des Leitzinsentscheids für die Eurozone sowie Großbritannien ihre JPY-Positionen in den kommenden Stunden eröffnen. Ölpreise fallen um über 3% angesichts US-Rohöllagerbestände Die Ölpreise rutschen am Mittwoch um ca. 3,5% auf $66,15 pro Barrel ab und gaben aufgrund des unerwarteten Anstiegs der US-Rohöllagerbestände der vergangenen Woche nach. Laut Energy Information Administration (EIA) ist von einem Anstieg von 2,9 Millionen Barrel auf insgesamt 366 Millionen Barrel in der Woche bis zum 29. Mai die Rede. Darüber hinaus verloren die Ölpreise aufgrund des jüngst zinsbullischen US-Dollar an Boden. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 06. Juni 2009 um 22:08 Uhr |
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