| US-Wirtschaft: Warten auf den ADP-Arbeitsmarktbericht, privater Sektor |
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| Mittwoch, 03. Juni 2009 um 22:25 Uhr |
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Der US-Dollar setzt seinen freien Fall gegenüber den Hauptwährungen trotz der gestern positiv ausgefallenen Daten aus dem US-Wohnungswesen fort. Für heute wird gegen 14:15 Uhr hohe Volatilität erwartet, die sich Forex-Händler zu Nutze machen können. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai mit den Beschäftigungszahlen im privaten Sektor wird veröffentlicht. Darüber hinaus empfiehlt Ihnen ForexYard, um 16:30 Uhr die US-Rohöllagerbestände der Woche gut im Auge zu behalten. Die steigenden Ölpreise sind derzeit Hauptthema des Finanzsektors. Sie stehen unter starkem Einfluss der Lagerbestände in den USA. ADP-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda - Wird sich die USD-Schwäche fortsetzen Gestern verbuchte der US-Dollar gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen Kursverluste. Dies stand im Widerspruch zu den positiv ausgefallenen Daten des US-Wohnungswesens, die neuen Optimismus in Bezug auf eine Erholung der globalen Wirtschaftslage unter den Marktteilnehmern entfachten und die Nachfrage nach Safe-Haven-Währungen, wie dem US-Dollar, minimierten. Nach dem gestrigen Börsengang rutschte der USD gegenüber dem EUR deutlich ab. Das beliebte Kurspaar wurde bei 1,4310 gehandelt. Ähnlich verhielt sich der Dollar zum Britischen Pfund und schloss hier zu Handelsende bei 1,6588. Als wichtiger Indikator gestern galten die Ergebnisse zu den "Ausstehenden Hausverkäufen" des Monats April. Diese verzeichneten einen neuen Rekordzuwachs der letzten sieben Jahre, was tatsächlich ein Anzeichen dafür sein könnte, dass die Konjunkturkrise in den USA langsam abklingt. Dennoch stützten die Ergebnisse den US-Dollar nicht. Anleger warten heute zunächst weitere wichtige Ergebnisse ab, um ihre Handelsstrategien zu bestimmen. Wichtigste Datenveröffentlichung des heutigen Handelstages, sind die Arbeitsmarktdaten des Monats Mai. Um 14:15 Uhr wird der ADP-Arbeitsmarktbericht des Monats Mai für die Beschäftigung im privaten Sektor ausgegeben. Experten erwarten rückläufige Zahlen im Vergleich zur Vormessung. Anleger sollten ihr Augenmerk insbesondere auf diese Veröffentlichung richten. Sollten die Ergebnisse die Erwartungen übertreffen, könnte dies den USD kurzfristig in die Höhe treiben. Darüber hinaus ist um 16:00 Uhr eine Anhörung von Fed-Chairman Bernanke zum Thema: "Current economic and financial conditions and the federal budget" vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses in Washington angesetzt. Diese Anhörung ist von großer Bedeutung für die USD-Volatilität. Anleger sollten demnach die Bewegungen der US-Währung nicht aus den Augen verlieren, nach denen sich die Tendenzen bis zum Ende der Handelswoche bestimmen lassen. Kann der EUR seine Kursgewinne halten? Am gestrigen Handelstag wurde der EUR von zwei Hauptereignissen beeinflusst. Zum einen, von der Erholung an den globalen Aktienmärkten sowie den Anspannungen im Vorfeld des für Donnerstag anstehenden Entscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Leitzinssatz. Der deutliche Anstieg der US-Aktienmärkte veranlasste USD-Anleger, wieder vermehrt in EUR zu investieren und der US-amerikanischen Währung den Rücken zuzukehren. Am Dienstag suchten die Marktteilnehmer verstärkt nach risikoreichen und gewinnträchtigen Positionen. Um ca. 120 Punkte kletterte der EUR gegenüber dem USD nach oben und schloss zu Handelsende bei 1,4300. Das Währungspaar EUR/GBP wurde im Vorfeld zum Leitzinsentscheid der EZB und Großbritanniens praktisch unverändert bei 0,8631 notiert. Insgesamt scheint sich der EUR, der in den letzten Monaten wiederholt Kursverluste verzeichnete, zu erholen und einen Trendumschwung zu erfahren. Stellt sich nur die Frage, wie lange der zinsbullische Trend des EUR gegenüber dem US-Dollar anhalten wird? Die Konjunkturerwartungen in der Eurozone hatten sich in den letzten Wochen aufgrund positiver Konjunkturdaten stark verbessert. Für den EUR werden trotz Volatilität der Nicht-EUR-Crosse erste Zeichen von Stabilität deutlich. Für EUR-Anleger ist es momentan von größter Bedeutung, die Zeichen der Wirtschaftsindikatoren aus den USA und Japan richtig zu deuten, um ihre Investitionen korrekt zu bestimmen. Yen erzielt gemischte Ergebnisse gegenüber Hauptwährungen Der Yen schloss am gestrigen Handelstag bei gemischten Ergebnissen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei blieb Japans Währung zum EUR überwiegend unverändert und notierte hier um die 136,60-Marke. Gegenüber dem USD ergaben sich für den Yen Aufwärtstendenzen: Der JPY kletterte über 70 Punkte in die Höhe und schloss bei 95,70. Laut Wirtschaftsminister Kaoru Yosano befindet sich Japan in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegsära. Größte Ursache dafür ist der Kollaps der Exportwirtschaft aufgrund der einbrechenden globalen Nachfrage, die sich laut Prognosen nicht vor 2010 erholen wird. JPY-Anleger erwarten heute nur wenige Anhaltspunkte aus Japans Wirtschaft. Einzige für heute angesetzte Veröffentlichung, ist der Bericht der "Capital Spending". Experten erwarten hier eine Verschlechterung der Vorergebnisse. Dieser Indikator verursacht in der Regel leichte Kursschwankungen. Im Ganzen scheinen jedoch sowohl GBP, als auch USD die bestimmenden Faktoren für die heutigen Markttrends zu sein. Anleger sollten versuchen, diese richtig zu deuten, um den Einfluss auf die übrigen Währungen zu erkennen. US-Rohöllagerbestände auf der Agenda Die Ölpreise erholten sich wieder von ihrem gestrigen Tiefstand und beendeten den Handelstag fast unverändert bei $68,20, während der US-Dollar gegenüber dem EUR erneut schwächelte und Rohöl als gute Alternative zu Dollar-Investitionen galt. Bereits seit dem 21. Mai befindet sich der Rohstoff aufgrund positiver Konjunkturdaten aus Produktion, Wohnungsbauwesen und von US-Regierungsbehörden auf dem Aufwärtstrend. Dennoch wird im heutigen Tagesverlauf die Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände die nächsten Bewegungen an den Märkten bestimmen. Diese waren in den letzten drei Monaten laut Berichten der Energy Information Administration (EIA) kontinuierlich zurückgegangen. Aufgrund des Rekordstandes der letzten 18 Jahre, steigen die Ölpreise aktuell deutlich. Sollten weiterhin global positive Konjunkturzahlen ausgegeben werden, könnte sich der zinsbullische Trend des Rohstoffs fortsetzen. Anleger können jetzt Gewinne erzielen, da die Ölpreise höchstwahrscheinlich kurzfristig volatil bleiben. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 03. Juni 2009 um 22:32 Uhr |
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