| USD mit Kursgewinnen gegenüber den Hauptwährungen |
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| Mittwoch, 27. Mai 2009 um 00:31 Uhr |
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Der gestern veröffentlichte Bericht zum US-Verbrauchervertrauen ergab ein überraschend positives Ergebnis. Haben die US-Bürger ihr Vertrauen in die US-amerikanische Wirtschaft wiedererlangt? Am heutigen Handelstag sollten Anleger ihr Augenmerk insbesondere auf den Indikator Verkauf bestehender Häuser des Monats April richten, der um 16:00 Uhr veröffentlicht wird. Positive Zahlen könnten den USD weiter stützen. Dollar-Kurspaare gewinnen aufgrund positivem Verbrauchervertrauen Der Dollar verbuchte gestern Gewinne gegenüber seinen Hauptwährungen, nachdem Anzeichen eines gesteigerten US-Verbrauchervertrauens und neu aufkeimenden Sorgen über Deutschlands Bankensystem, der europäischen Währung zusetzten, die in der gesamten letzten Woche einen zinsbullischen Lauf hatte. Der Index des Conference Boards kletterte im Monat Mai auf 54,9 Punkte. Im Monat April lag dieser noch bei 40,8 Punkten. Die US-Währung machte Boden gut, nachdem Medienberichten zufolge die Lage des deutschen Bankensystems erneut in Frage gestellt wurde. Die Marktteilnehmer reagierten sofort und schraubten ihre Positionen gegen den US-Dollar zurück. EUR-Kurswert von Sorge über deutschen Bankensektor getroffen Die europäische Währung verbuchte zum ersten Mal in 7 Tagen Kursverluste und musste die Gewinne der letzten Woche, die den EUR bis auf ein 4-Monatshoch gebracht hatten, wieder einbußen. Die Währung der 16 Nationen verlor gestern insbesondere aufgrund von Mutmaßungen der Marktteilnehmer, ob die Kursgewinne der vergangenen Woche aufrechterhalten werden könnten. Letztendlich rutschte der EUR um 0,2% auf $1,3982 von zuvor $1,4017 ab. Am 22. Mai erreichte Europas Währung noch einen Höchststand seit dem 2. Januar bei $1,4051. Zum Yen wurde der EUR bei 132,87 gehandelt, nachdem er zuvor bei 132,92 Yen schloss. Yen verliert gegen US-Dollar Der japanische Yen rutschte gestern zum Dollar ab, nachdem US-Wirtschaftsberichten zufolge, die Erholung der Märkte näher rücke, die die Nachfrage nach "sicheren" Anlagen dämpft. Dabei verbuchte der JPY gegenüber 15 der 16 meistgehandelten Währungen Verluste, während in den USA das Verbrauchervertrauen auf einen neuen Höchststand seit vergangenem September kletterte. Ölpreise steigen angesichts US-Verbrauchervertrauen Die Ölpreise kletterten gestern um 0,8% auf $62,35 pro Barrel in die Höhe und erreichten im New Yorker Handel einen neuen Rekord der letzten 6 Monate, während der Leitindex an den US-Börsen zum ersten Mal innerhalb der letzten 5 Börsengänge anstieg. Bereits am Vortag verbuchten die Rohölpreise Gewinne, die sich nach Veröffentlichung der positiv ausgefallenen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen fortsetzen. Die Aktienmärkte zogen dementsprechend an. Die größte Steigerung des Verbrauchervertrauens seit 2003 entfachte zum wiederholten Male die Hoffnung unter den Marktteilnehmern, dass die schwerste Phase der globalen Rezession in der weltweit größten Öl konsumierenden Nation möglicherweise überwunden sei. Die OPEC-Mitgliedstaaten, die etwa 40% der weltweiten Erdölproduktion fördern, werden ihre Produktion voraussichtlich zum zweiten Mal in diesem Jahr unverändert belassen. Analysten zufolge kommt die Ölpreiserholung derzeit neuen Kürzungen zuvor. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 29. Mai 2009 um 00:35 Uhr |
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