| Volatilität des Dollar setzt sich fort, da Bankenkrise wieder in den Vordergrund drängt |
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| Montag, 09. März 2009 um 23:24 Uhr |
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Der Dollar dürfte sich diese Woche wieder als die dominierende Währung erweisen, da die Bankenkrise sich wieder voll ins Bewusstsein drängt. Der Einbruch von Bankaktien und die steigenden Rohölpreise könnten dem Dollar schaden, da Händler gegen ihn setzen. Dollar-Kurs rückläufig aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten Der Dollar erfuhr vergangene Woche einen recht volatilen Handel und schloss rückläufig im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner. Seit Freitag zeigt der Dollar einen rückläufigen Trend verglichen zum EUR, nahm über 80 Pips ab und schloss den sonntäglichen Handel bei 1,2673. Vieles davon ist auf die schlechten Wirtschaftsdaten aus den USA zurückzuführen, die am Freitag veröffentlicht wurden. So zeigte der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) dass allein im Februar 651.000 Menschen in den USA ihren Arbeitsplatz verloren, was um einiges schlechter war als erwartet. Damit steht die Quote der US-Arbeitslosigkeit nun bei 8,1%, einem Wert, den es seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Diese schwachen Zahlen lassen die Vermutung zu, dass das Konsumvolumen der Verbraucher in den kommenden Monaten nachlassen wird, was sehr wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die Stärke des Dollar haben dürfte. Dem EUR steht eine weitere volatile Handelswoche bevor Der EUR durchlief eine volatile Handelswoche mit gemischten Ergebnissen verglichen mit den Haupt-Währungen. Einerseits verzeichnete der EUR verglichen zum USD am Freitag einen Anstieg um 200 Pips, andererseits schaffte er es nicht auch im Vergleich zum JPY zuzulegen. Die wichtigste Bekanntmachung der vergangenen Woche war die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) um 0,5% auf den Rekord-Tiefstwert von 1,5%. Jetzt schaut die gesamte Eurozone gespannt zu, ob dieser niedrige Zinssatz dazu beitragen kann, diese Region aus der schlimmsten Rezession seit dem 2. Weltkrieg herauszuführen. JPY behält seinen Safe-Hafen-Status In der vergangenen Woche zeigte der JPY vorrangig Aufwärtstrends im Vergleich zu den Haupt-Währungen. Der JPY stieg bis Mitte der Woche um 300 Pips verglichen zum GBP. Dieser massive Zugewinn war jedoch nur sehr kurzlebig, da die britische Währung diese Verluste sehr schnell wieder wettmachte. So bewegte sich der GBP/JPY-Kurs beim sonntäglichen Handel kaum und schloss bei 138,47. Beim gestrigen Handel nahm der JPY dem USD 20 Pips ab, und die Paarung schloss bei 98,02. Diese leichten Zugewinne des JPY dürften auf die schlechten Wirtschaftsnachrichten aus den USA und der Eurozone zurückzuführen sein. Rohölpreis erreicht $46,50 pro Barrel Die wichtigste Entwicklung der vergangenen Woche war, zum ersten Mal seit fast zwei Monaten, der Anstieg des Rohölpreises auf über $46,50 pro Barrel. Zwei Faktoren trugen zu dieser Entwicklung des Ölpreises bei. Zu einen ließ die OPEC verlauten, dass die derzeitigen niedrigen Rohölpreise bis 2013 zu einem Versorgungsengpass führen könnten. OPEC wies damit die Argumente von Analysten, der niedrige Ölpreis könne zu Erholung der weltweiten Wirtschaft beitragen, zurück. Zum anderen führte der Kursrückgang des Dollar zu steigenden Ölpreisen, da der Rohölpreis in Dollar festgesetzt wird. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. März 2009 um 23:31 Uhr |
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