| Zusätzliche Finanzspritze für AIG könnte sich positiv auf USD auswirken |
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| Dienstag, 03. März 2009 um 19:30 Uhr |
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Die Annahme, dass die US-Regierung der American International Group (AIG) mit weiteren $30 Mrd. aushelfen werde ließ den Kurs des USD, verglichen mit seinen Haupt-Währungspartnern, auf den höchsten Wert seit 2 Jahren ansteigen und fachte Sicherheitsaufkäufe des Dollar an. Durch die jüngsten Zugewinne hat der USD ein Momentum erhalten, von dem viele annehmen, dass es den ganzen März über andauern werde. USD wird voraussichtlich den ganzen März über an Stärke zulegen Die Annahme, dass die US-Regierung der American International Group (AIG) mit weiteren $30 Mrd. aushelfen werde ließ den Kurs des USD, verglichen mit seinen Haupt-Währungspartnern, auf den höchsten Wert seit 2 Jahren ansteigen und fachte Sicherheitsaufkäufe des Dollar an. Die Zugewinne des Dollar waren auch den besser als erwarteten Zahlen für US Verbraucherausgaben und persönliches Einkommen im Januar zuzuschreiben. Die Tatsache, dass die US-Behörden zügige Maßnahmen zur Bewältigung der Finanzkrise einleiten, hat den Dollar in jüngster Zeit kräftig unterstützt und lässt ihn gegenüber den anderen Währungen relativ sicher erscheinen. Der EUR hat den starken Dollar-Zugewinnen nicht entgegenzusetzen Der Kurs der europäischen Währung fiel am Montag auf den tiefsten Stand seit drei Monaten, da Händler sich von dem Treffen der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag eine weitere Leitzinssenkung und Krediterleichterungen erhoffen. Es wird allgemein angenommen, dass die EZB am 5. März den Leitzinssatz auf ein Rekordtief von 1,5% senken wird um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die 16-Nationen-Währung kam auch unter Druck und fiel verglichen zum Dollar um 0,7% auf 1,2579, nachdem auf einem Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) Führungskräfte einen alles umfassenden Rettungsplan für die Länder in Mittel- und Ost-Europa zurückwiesen. Ist der Yen noch ein Safe-Hafen-Mitbewerber? Der JPY war eine der wenigen Währungen die am Montag im Vergleich zum USD einen Anstieg verzeichneten. Die kräftige Erholung des Yen zum Wochenende, nach dem vorangegangenen Absinken, veranlasste viele besorgte japanische Exporteure den Dollar zu verkaufen um ihre Exportgewinne abzusichern. Die japanische Währung stieg, verglichen zum USD etwas an auf 97,45, nachdem sie im Vormonat um 9,6% gefallen war. Gegenüber dem Januar, in dem er mit 87,10 zum Dollar seinen höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht hatte, fiel der Yen sogar um 11%, was auch durch das miserable Bruttoinlandsprodukt und den Rücktritt des japanischen Finanzministers im vergangenen Monat ausgelöst wurde. Ölpreis wackelt: Wird OPEC die Förderung weiter drosseln? Der Rohölpreis wird sich am Dienstag relativ stabil verhalten und sich um den Wert von $40 pro Barrel bewegen. Die Stabilisierung des Rohölpreises tritt ein, nachdem er zuvor aufgrund sich mehrender Anzeichen, dass die weltweite Konjunkturschwäche die Nachfrage nach Öl reduzieren werde, um fast 10% gesunken war. Der Rohölpreis dürfte jedoch noch weiter zurückgehen, falls der USD im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern an Stärke zunimmt und somit der Warenhandel als alternatives Anlagegeschäft an Reiz verliert. Marktbeteiligte erwarten die Bekanntgabe der US-Bestandsdaten am Donnerstag und damit auch die Beantwortung der Frage, welchen Einfluss der weltgrößte Energiekonsument auf den Ölpreis hat. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. März 2009 um 19:36 Uhr |
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