| US Haushaltsdefizit wird voraussichtlich den Kurs des Dollar schwächen |
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| Freitag, 27. Februar 2009 um 18:32 Uhr |
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US-Präsident Barack Obamas Bekanntgabe, dass das Haushaltsdefizit wahrscheinlich $1,75 Billionen oder 12% des Bruttoinlandsprodukts betragen wird, dürfte sich mittel- bis langfristig rückläufig auf den Kurs des US-Dollar auswirken. Devisenhändler sollten die täglichen Publikationen über die US-Wirtschaft aufmerksam verfolgen, so beispielsweise die für heute 13:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des vierteljährlichen US-Bruttoinlandsprodukts. Diese Zahlen werden für die Stärke des Dollars beim Handel in der kommenden Woche richtungweisend sein. Dollar antriebslos aufgrund geschwächter Konjunkturlage Der Dollar verzeichnet beim gestrigen frühen Handel leichte Gewinne in Vergleich zu etlichen seiner Haupt-Währungspartner, wie z.B. dem EUR. Diese gewinne wurden jedoch bald von einer Flut schlechter Wirtschaftsdaten aus den USA zunichte gemacht, und die Paarung fiel auf ihren ursprünglichen Ausgangswert zurück. Der Markt hatte alles andere als herausragende Publikationen aus der US-Wirtschaft zu verdauen. Schwache Produktionszahlen, niedrige Wohnungsbaudaten und eine weitere Zunahme der Arbeitslosenzahlen entzogen dem Euro-Aufschwung die Energie und reduzierten die früheren Gewinne der EUR/USD Paarung. Das Paar begann den Tag bei 1,2716 und stieg nis zum Höchststand von 1,2809. Der USD schloss verglichen zum EUR mit nur 2 Pips Unterschied bei 1,2732. Die Veröffentlichung weiterer schwacher US-Wirtschaftsdaten reduzierte die Risikobereitschaft am Devisenmarkt und die Währungspaarung schloss den Handel nahe seinem Einstiegswert. Britischer Banken-Rettungsplan verhilft GBP zu Stärke Das GBP scheint am Donnerstag an Stabilität gewonnen zu haben, nachdem die britische Regierung ihren jüngsten Banken-Rettungsplan bekannt gab. In diesem legte sie gestern dar, wie in Zukunft Banken vor Verlusten durch faule Kredite geschützt werden sollen. Dieser Plan wurde erstellt, um britischen Banken die in der weltweiten Finanzkrise Milliarden Pfund verloren hatten den Rücken zu stärken. Er dürfte auch sicherstellen, dass britische Banken, trotz großer Verluste, auch in Zukunft Kredite vergeben können. Der freie Fall des JPY setzt sich fort Der Abschwung des JPY verglichen zu den Haupt-Währungen setzt sich fort, doch wurde dem massiven Verkaufen des Yen, durch besser als erwartete Produktionsdaten, kurzfristig Einhalt geboten. Der USD/JPY-Kurs sank heute am frühen Morgen, als die vorläufigen Industrieproduktionszahlen einen 10%-igen Rückgang verzeichneten. Obwohl diese Zahl recht drastisch erscheint, hatten sich Händler auf einen noch heftigeren Einbruch eingestellt. Da dieses ausblieb erlebte der JPY einen regelrechten Anschub. Die Paarung schloss bei 97,58 - 25 Pips niedriger als bei der gestrigen Eröffnung. Rohölpreis steigt wegen erneuter Angst vor Produktionsdrosselungen Der Rohölpreis stieg gestern kräftig an, nachdem die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) durchblicken ließ, dass sie bereit sei in naher Zukunft weitere Produktionsdrosselungen vorzunehmen. Der Rohölpreis stieg gestern von $42,76 um 5% und schloss bei $44,48 pro Barrel. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAR) gaben bekannt, sie würden die Lieferungen nach Asien reduzieren. Das verleitete einige Öl-Analysten zu der Annahme, dass weitere Produktionsdrosselungen seitens des Öl-Kartells bei deren nächsten Treffen im März beschlossen würden. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Februar 2009 um 18:40 Uhr |
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