| Wird der USD von sinkendem Verbrauchervertrauen betroffen? |
|
|
| Dienstag, 24. Februar 2009 um 23:40 Uhr |
|
Bei auf Rekordtiefs abstürzenden Aktien, gegen alle Regeln verstoßenden Währungsfluktuationen und einem sich im freien Fall befindlichen Rohölpreis scheint es sehr unwahrscheinlich, dass sich das Verbrauchervertrauen in naher Zukunft merklich verbessern wird. Bei der später am Tag erfolgenden Veröffentlichung des Conference Board Berichts über das Verbrauchervertrauen können Händler von negativen Zahlen ausgehen und das bei der Bewertung des Dollarkurses bedenken. Dollarkurs steigt während Wall Street taumelt Während des gestrigen Handels stieg der Dollar im Vergleich zu seinen Haupt-Währungspartnern, wohingegen Wall Street heftige Verluste hinnehmen musste. Der Dow Jones stürzte um sage und schreibe 250 Punkte ab und fiel auf den tiefsten Stand seit 12 Jahren. Das geschah, nachdem Regierungsbeamte durchsickern ließen, dass die Regierung möglicherweise Anteile von führenden US-Banken übernehmen werde. Hierbei sollte man nicht vergessen, dass die Aktien von beispielsweise Citigroup und Bank of America im Wert stiegen, nachdem Barack Obama ursprünglich Anlegern versicherte, dass Banken im Privatbesitz bleiben werden. Europäische Währung im Abschwung bei sich verstärkender Rezession Beim montäglichen Handel fiel der Kurs des EUR, als Befürchtungen über eine Beschleunigung der Rezession in der Eurozone ihre Opfer forderten. Der EUR verlor im Vergleich zu den meisten seiner Währungspartner, was auch mit dem gestrigen Rekordabsturz an der Wall Street zusammenhing. Der Handel mit der europäischen Währung verlief in den vergangenen Wochen zunehmend volatil, da die wirtschaftliche Situation die Gesamt-Wirtschaftslage der Eurozone weiterhin schwächt. Yen-Kurs fällt im Vergleich zu Dollar und Euro Beim gestrigen Handel verzeichnete der Yen Verluste im Vergleich zu all seinen Haupt-Währungspartnern. Dafür gab es verschiedene Gründe. Hauptsächlich lag es daran, dass sich die japanische Wirtschaft in alarmierender Rate im Abschwung befindet und dass die weltweite Rezession ihre Opfer fordert. Der Yen fiel am Montag, verglichen zum USD, um 200 Punkte bis auf 94,96. Zum EUR verlor der JPY 90 Punkte und schloss bei 120,85. Ölpreis stürzt aufgrund sinkender Nachfrage Beim gestrigen Handel stürzte der Preis für Rohöl um $2,31 auf $38,01 pro Barrel ab, da die OPEC voraussagte, dass die Nachfrage schneller sinken würde, als das Kartell die Produktion drosseln könne. Die OPEC hat die Produktion seit September bereits um mehrere Millionen Barrel pro Tag gedrosselt und wird beim Treffen im März wahrscheinlich weitere Drosselungen beschließen. Einer der Hauptfaktoren die die Volatilität des Ölpreises beeinflussen ist die US-Wirtschaft. Offenbar besteht die einzige Möglichkeit für eine Mini-Erholung des Ölpreises darin, dass die USA der Rezession robust widerstehen können. Dem stehen jedoch die bekannten Fakten entgegen.
|
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. Februar 2009 um 23:47 Uhr |
Forexyard
Meiste Zugriffe
- Abschwung des Dollar-Kurs setzt sich heute fort
- US-Konjunkturplan als Gesetz unterzeichnet; Dollar-Kurs gestärkt
- US Haushaltsdefizit wird voraussichtlich den Kurs des Dollar schwächen
- Devisenhändler in Erwartung europäischer Leitzinssenkungen
- US-Währung wird vom Optimismus über US-Regierungsprogramm getragen
Bookmarks
Ihre Meinung
Empfehlungen
Neuste Beiträge
eToro
Nachrichten
Impressum : Disclaimer : Kontakt : Websiteprofil
Powered by Joomla!.
Design by Themza. Valid XHTML and CSS.


