| Hohe Kursschwankungen setzen sich zweite Woche in Folge fort |
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| Montag, 23. Februar 2009 um 18:58 Uhr |
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Beim Handel in der vergangenen Woche unterlag der Kurs der EUR/USD-Paarung sehr viel größeren Schwankungen als gewöhnlich, mit Abstürzen bis auf einen Stützwert und dann wieder dramatischen Anstiegen. Inmitten angespannter Marktbedingungen könnten Händler von der sich andauernden Stärke dieser Paarung profitieren, die sich bis Mitte der Woche fortsetzen dürfte. Gemischte Signale aus der US-Wirtschaft beeinflussen den USD Vergangene Woche war eine außerordentlich volatile Handelswoche für den US-Dollar. Anfänglich verlor der USD im Vergleich zu den meisten Währungen, kurz von Wochenende jedoch erholte er sich auf der ganzen Front und erreichte die ursprünglichen Werte, verglichen mit seinen Haupt-Währungspartnern. Ein Grund für dieses irritierende Verhalten könnte in den widersprüchlichen Wirtschaftspublikationen der vergangenen Woche liegen. So geben der Immobiliensektor und die Beschäftigungssituation nicht den kleinsten Hinweis darauf, dass sich die Wirtschaft stabilisieren würde. Der Indikator für Baugenehmigungen fiel auf lediglich 520.000 neu erteilte Genehmigungen im Januar, und der Indikator für Baubeginne zeigte, dass im Januar bei nur 470.000 Häusern mit dem Bau begonnen wurde. Um den Ernst dieser Zahlen zu verdeutlichen, im Juni 2008 wurden beispielsweise 1.090.000 neue Baugenehmigungen erteilt und bei 1.070.000 neuen Häusern wurde mit dem Bau begonnen. Des Weiteren zeigten die neuesten wöchentlichen Arbeitsmarktdaten, dass weitere 600.000 Personen zum ersten Mal Arbeitslosenunterstützung beantragten. Andererseits scheint es jedoch, als würden sich Preise für Waren und Dienstleistungen in den USA stabilisieren. Der Erzeugerpreisindex verzeichnete ein überrasch!end positives Ergebnis, was sich im 0,8% Preisanstieg im Januar widerspiegelte, und der Verbraucherpreisindex stieg ebenfalls um nur 0,3%. Die Tatsache, dass Hersteller für ihre Waren mehr berechnen und dass Verbraucher auch bereit sind mehr zu bezahlen ist ein sehr gutes Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft auf dem Weg ist zu gesunden. Jedoch beweist ein guter Monat allein noch lange nichts, und nur die kommenden Monate werden zeigen, ob die Regierung Obama in der Lage sein wird der Finanzkrise nachhaltig zu begegnen. Für diese Woche wird die wichtigste Wirtschaftsnachricht am Freitag, mit der Bekanntgabe des vorläufigen Bruttoinlandsprodukts für Dezember, erwartet. Analysten sehen einen ziemlich beunruhigenden Wert vorher und gehen von einem Rückgang um 5.4% aus. Ein solches Ergebnis könnte der Handelswoche einen recht düsteren letzten Handelstag bescheren. Bis dahin dürften der Wohnungsmarkt-Indikator und die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen eine führende Rolle bei den Veröffentlichungen dieser Woche spielen. Sie sollten diese Daten auf das genaueste im Auge behalten, um in dieser Woche den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.
EUR/USD-Kurs nähert sich einem wichtigen Test-Wert Die europäische Währung durchlief letzte Woche einen recht sprunghaften Handel. Zu Wochenbeginn zeigte sich der EUR verglichen zu allen Haupt-Währungen im Aufwind, jedoch wurde das meiste davon durch eine Anzahl negativer Publikationen wieder zunichte gemacht. Letzte Nacht hingegen verzeichnete der EUR im Vergleich zum USD einen heftigen Anstieg, und der EUR/USD-Kurs testet derzeit den Wert von 1,30. Auf lange Sicht gesehen könnte den Yen weiter an Wert verlieren Vergangene Woche setzte der Yen seine Talfahrt im Vergleich zu den Haupt-Währungen fort. Den größten Rückgang verzeichnete er zum EUR, aber auch zum Dollar und GBP verhielt er sich rückläufig. Aktienmärkte scheinen Rohölpreis zu diktieren Rohöl wird weiter um die $40 pro Barrel gehandelt. Es scheint, als hätten Investoren ihre Anlagen in Rohöl in Wechselbeziehung mit den führenden weltweiten Aktienmärkten gestellt. Solange die führenden Wirtschaften besorgniserregende Nachrichten verbreiten, die den Aktienmärkten schaden, solange wird Rohöl auf seinem niedrigen Preis verweilen. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Februar 2009 um 19:10 Uhr |
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