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| Dollar im Aufwind in Erwartung europäischer Leitzinssenkung |
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| Mittwoch, 18. Februar 2009 um 06:03 Uhr |
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In Erwartung einer möglichen Leitzinssenkung für die Eurozone verzeichnete der Kurs des Dollar gestern eine Aufwärtsbewegung, während es mit dem Yen in Japan aufgrund des schlechten Bruttoinlandsprodukts und einem berauschten Finanzminister abwärts ging. Dollar erholt sich auf ganzer Linie Ein sehr viel größer als erwarteter Rückgang des japanischen Bruttoinlandsprodukts dämpfte gestern die Risikofreudigkeit an den Devisenmärkten. Als dunkle Wolke hing über den Märkten auch die Unzufriedenheit mit den Ergebnissen des G-7 Gipfels und die Verabschiedung des US-Konjunkturplans. Diese Marktereignisse waren nicht dazu angetan eine allgemeine Erholung auszulösen, da auch Händler sich auf typische Safe-Hafen-Währungen zurückzogen.
Erneute Leitzinssenkungen bereits im Euro-Kurs eingeplant Während des japanischen Handels erfuhr der EUR/USD-Kurs einen erheblichen Abwärtsruck aufgrund der schlechten Finanzaussichten für Europa und der möglicherweise erneuten Leitzinssenkung für die Eurozone. Ausgelöst wurde der Abwärtsruck durch Befürchtungen, dass Irland möglicherweise seinen Verpflichtungen hinsichtlich seiner Staatsverschuldung nicht nachkommen können würde. Vieles bei diesem Abwärts-Momentum kann jedoch auch der Tatsache zugeschrieben werden, dass die Währungspaarung den wichtigen Wert von 1,2750 unterschritten hatte. Sobald dieser Stützwert durchbrochen wurde begannen viele Händler automatisch damit EUR zu verkaufen, um so gegebenenfalls ihre Verluste zu mindern. Der EUR schloss den gestrigen Handel im Vergleich zum USD bei 1,2649. Japanisches Bruttoinlandsprodukt purzelt; Finanzminister tritt zurück Die japanische Wirtschaft erlebte jetzt im dritten aufeinander folgenden Monat einen Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt. Das BIP für das vierte Quartal des vergangenen Jahres sank um 3,3%. Exporte gingen gar um überwältigende 14% zurück. Das ließ den USD/JPY-Kurs um fast 1% auf 92,43 ansteigen. Rohölpreis kann nicht mit der Erholung des Dollar Schritt halten Nach der erheblichen Preiserholung am vergangenen Freitag unterlag der Rohölpreis Preisschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Preiserholung, die auf die Verabschiedung von Präsident Obamas Konjunkturplan zurückzuführen war, mangelte es jedoch an Stärke um auch in die neue Handelswoche hineinzuwirken. Überraschenderweise war auch die heutige Erholung des Dollar nicht ausreichend genug um den Rohölpreis steigen zu lassen. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Februar 2009 um 05:54 Uhr |
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