| US-Währung wird vom Optimismus über US-Regierungsprogramm getragen |
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| Dienstag, 17. Februar 2009 um 07:01 Uhr |
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Wie es scheint, helfen die seitens der neuen Regierung Präsident Barack Obamas unternommenen Schritte das Vertrauen in die US-Wirtschaft unter Investoren wieder herzustellen. Beamte des Finanzministeriums sagten am Samstag, dass sich der US-Dollar, dank massiver steuerlicher Anreize, schneller als erwartet von der Rezession erholen werde. US-Dollar im Aufwind nach Genehmigung des Konjunkturplans Der US-Dollar eröffnet diese Handelswoche mit einem dramatischen Sprung in die richtige Richtung. Der Kurs des Dollar wurde letzte Woche begünstigt durch die Verabschiedung des Konjunkturplans, welcher am kommenden Dienstag von Präsident Obama unterzeichnet wird. So legte der Dollarkurs im Vergleich zu allen Haupt-Währungen, ausgenommen dem JPY, kräftig zu. Nachdem er die letzte Woche verglichen zum EUR bei 1,2870 und zum britischen Pfund bei 1,4358 schloss, eröffnete er den heutigen Handel bei 1,2783, respektive bei 1,4251. Die Verabschiedung des $787 Mrd. schweren Konjunkturpakets durch US-Senat und Repräsentantenhaus war ein gewaltiger Erfolg für die noch junge Regierung Barack Obamas. Der Markt reagierte mit Freudensprüngen über den Optimismus der sich durch diese Gesetzgebung in der amerikanischen Wirtschaft breit macht. Obwohl keine klaren Anzeichen dafür vorliegen, dass sich der Markt umgehend zu erholen beginnen wird, besteht nichtsdestotrotz ein hoher Grad an Zutrauen, dass dieses jedoch in nicht allzu weiter Ferne geschehen wird. Europäisches BIP geschwächt - EZB bleibt beim Leitzins konservativ Da sich das europäische Bruttoinlandsprodukt (BIP) weiter abschwächt, beginnt auch die Währung der Eurozone im Vergleich zu den meisten Haupt-Währungen abzurutschen. Nachdem er Ende vergangener Woche verglichen zum USD bis auf 1,2720 gefallen war erholte sich der EUR wieder leicht und schloss die Handelswoche am Freitag bei 1,2870. Bei Markteröffnung diese Woche stand der EUR jedoch schon wieder bei 1,2780 zum USD, was auf einen Rückfall in die allgemeine Schwäche der Wirtschaft der Eurozone schließen lässt. JPY größtenteils unberührt von stärkstem BIP-Rückgang seit 1974 Der Yen verzeichnete nur sehr moderate Zunahmen im Vergleich zu seinen Währungs-Rivalen, da seitens der Finanzchefs auf dem G-7 Gipfel am Wochenende kaum etwas zu erfahren war, was nicht schon vorher bekannt war. Da die jüngste Stärke des JPY so gut wie gar nicht kommentiert wurde, hielten sie viele für eine ganz normale Ereignisfolge, die sogar von der Bank of Japan (BoJ) trotz des kränkelnden BIP erwartet wurde. Der Yen schloss die vergangene Handelswoche im Vergleich zum USD nahe dem Wert von 91,90 - gewann jedoch leicht an Stärke und startete diese Woche bei 91,50. Rohöl handelt unter $38 aufgrund nachlassender weltweiter Nachfrage Der Preis für Rohöl durchbrach am vergangenen Freitag einige wichtige Grenzwerte. Nachdem der Handel bei etwas über $36 pro Barrel begonnen hatte durchbrach der Preis dann den $35 und $34 Grenzwert, bevor er zum Handelsschluss wieder um $3 anstieg. Diese Woche scheint sich der Preis jedoch schon wieder abwärts zu bewegen, da bei Handelsbeginn der Rohölpreis bereits um $0,40 gefallen ist und sich dem $37 pro Barrel Wert nähert. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Februar 2009 um 05:54 Uhr |
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